SUBWAY stellt die spannendsten Neukommer 2022 vor.
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Das Seuchenjahr 2021 gehört nun endlich der Vergangenheit an. Wer nicht schon allein deshalb vor Freude am Stock geht, dem servieren wir hier drei weitere Gründe, 2022 positiv entgegenzublicken. SUBWAY präsentiert euch vielversprechende Künstler:innen, die ganz bestimmt im nächsten Jahr auf Festivalbühnen und in euren Gehörgängen für Furore sorgen werden.
Unangepasst und angepisst! Mit diesen beiden Attributen lässt sich die Attitüde des erst 19-jährigen Lars-Benedikt Stengel aka Critical Lars wohl am treffendsten beschreiben. Sein schroffer walisischer Akzent und die nasale Echsenstimme machen den im Taunus beheimateten Sohn eines Hirten zu einer echten Ausnahmeerscheinung. Die Musik von Lars-Benedikt sprengt Genregrenzen und peitscht die Hörer:innen aus ihrer Komfortzone. Gegen alles und jeden wird geschossen. Es wirkt, als kanalisiere Critical Lars in Liedern wie „Der Herd ist noch an, man!“ , in dem er sich die Verantwortlichen der Klimakrise vorknöpft, die gesamte Wut und Unzufriedenheit seiner Generation. Dieser Bengel sucht Streit, so viel steht fest!

Wem das zu scharfkantig klingt, der ist mit dem nächsten Neukommer womöglich besser beraten: Der norddeutsche Rapper ABC Alphabet landete im vergangenen Jahr mit seiner Mini-EP „Muss das sein?“ Szene-intern einen Achtungserfolg. ABC Alphabet will versöhnen, Trost spenden und bildet mit seinen einfühlsamen Texten einen krassen Gegenpol zum aggressiv-obszönen Rap der Gegenwart. Doch wer hier bieder-brave Radio-Schmonzetten erwartet, irrt! Die Playbacks des gut erzogenen Wortakrobaten kommen so flott wie saftig daher und laden durchaus zum Tanzen ein. ABC Alphabets Debütalbum „Warme Worte“ erscheint im Februar.

Hinter dem Pseudonym Flitzi verbirgt sich die 26-jährige Stockholmerin Knecke Lundstrolch. Mit ihrem Alternative-Pop-Projekt ist sie gerade im Begriff, der größte Schmiss aus Skandinavien seit ABER zu werden. Bei Flitzi treffen atmosphärische Echo-Eskapaden auf Trommelfell-zersägendes Saitengeschmirgel und aufwühlende, an die Nebennieren gehende Texte, in denen sie den Hörer:innen Einblicke in ihr Seelenleben gewährt. Wer die Multi-Instrumentalistin einmal live hat erleben dürfen, kommt um einen Vergleich mit NDW-Ikonen wie Suzanne Souterrain nicht umhin. Eine billige 80er-Jahre-Kopie ist Flitzi aber keinesfalls. Neben besagten Referenzen finden sich auch zeitgenössische Elemente wie Sprechgesang in der Musik Lundstrolchs wieder. In jedem Fall handelt es sich bei Flitzi um eine talentierte Neukommerin, die aufhorchen lässt und Böcke auf die nun hoffentlich wieder stattfindende Festivalsaison macht.

Text & Grafik Sven Gebauer

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