Als Power-Trio HotRockRebels66 liefern Sebi, Dome und Axel aus Wolfenbüttel den Soundtrack für mittvierzigjährige Facebook-User und Familienväter mit Rap-Allergie.
SG Vordergrund Sept art
Tätowierte Arme, abgewetzte Jeans und rotzige Riffs nonstop! Wenn diese drei Buddies loslegen, wird die Rocksau gemolken, dass einem der Kessel dröhnt. Nichts für schnöde Normalos, das hier ist echte Musik für echte Racker (Rock-Macker). Die HotRockRebels66 aus WF-Linden zelebrieren handgemachten, unverfälschten Rocksound fernab des Mainstreams, erklärt uns Sebastian „Sebi“ Gerbers, der bei den Rebels die elektrische Stromgitarre epiliert. Unterstützt wird Gerbers auf der Bühne von seinen Band-Membern Dominik „Dome“ Schaper an den Drums sowie Frontmann Axel Meier. „The Axe“, wie Meier von seinen Kollegen genannt wird, schlumpft bei den ungehobelten Musikussen den Bass und ist außerdem für die Vocals zuständig. Meiers Vorbild am Rasierapparat ist der für sein raues Jodel-Timbre bekannte dänische Hart-Rock-Sänger Volbert: „Er ist mein großes Idol, hat eine Stimme wie Elvis Preston! Radio21-Hörer wissen, wovon ich spreche.“ Eigentlich wollten wir die unangepassten Rockrebellen aus der Lessingstadt ja schon im April anlässlich ihres geplanten Auftritts beim großen Springbreak-Barbecue-Event von Steinschrauben-Döhring in Volkmarode zum Interview treffen. Doch der Gig, bei dem die drei Wolfenbütteler als Support für die Deutschrocker von Häcksler performen sollten, fiel dank der Carrera-Pandemie ins Wasser.
Auftrittsmöglichkeiten zu finden, ist und war für das Trio allerdings auch vor Carola alles andere als ein Selbstläufer. Mehrfach wurden Bewerbungen bei regionalen Clubs und Festivals nicht beantwortet oder abgelehnt. Für Gerbers liegt der Grund für das zurückhaltende Interesse an ihrem erdigen Rockrock-Sound auf der Hand: „Die Kids von heute mit ihrer Computer-Musik und ihren bunten Propellermützen! Handgemachtes wissen die nicht zu schätzen. Für die zählen nur Apples und Likers ... Meinst du von denen weiß noch einer, wer Mike Jogger ist? Der legendäre Beatles-Frontmann?! Fehlanzeige!  Armes Deutschland.“ Sich verbiegen, um anzukommen? Für den Erfolg seine Prinzipien verraten? Keine Option für Sebi, Dome und Axel. Sie sind Racker durch und durch, in ihren Adern fließt Schwermetall, ihre Nieren enthalten Steine.
Zum Abschluss des Gesprächs wollen wir von den 66ers noch wissen, welcher Song für sie DIE RockRock-Hymne für die Ewigkeit ist. „Da gibt es keine zwei Meinungen“, entgegnet Drummer Dominik Schaper prompt: „,Born to be wild‘ von Bruce Springstream, dem Chef! Das rockt fatal!“

Text & Grafik Sven Gebauer

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