ONUR "Beton" YASAR vs. Zelimkhan Tajdaev


18. November | We Love MMA | Barclaycard Arena Hamburg | Live Übertragung bei ranFIGHTING

Onur Yasar, Blaugurt-Europameister im Brazilian Jiu Jitsu, Fitnesstrainer und Familienvater, steigt am 18. November in den Cage! Wir sprachen mit dem Fighter über seinen nächsten Kampf und Tipps für die Trainingsphase.

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Hi Onur, wie geht’s dir? Wir haben uns letztes Mal zu unserem Selbstverteidigungs-Crashkurs getroffen. Danke nochmal! Was gibt’s Neues bei dir?
Soweit alles beim Alten, außer dass ich nochmal Papa geworden bin! Ich habe ja nach unserem letzten Treffen bei der Weltmeisterschaft teilgenommen. Leider ist die nicht so gut gelaufen und ich bin schon in der Vorrunde rausgeflogen. Das war schon mega ärgerlich, weil ich extrem viel Energie und Zeit investiert habe. Aber so ist das nun mal, manchmal klappt es einfach nicht. Nach einer kurzen Depri-Phase habe ich aber natürlich wieder zu mir gefunden und bin wieder voll in Action.

Am 18. November geht’s für dich wieder in den Ring bei „We Love MMA“ in Hamburg. Was ist das Besondere an diesem Event?
„We Love MMA“ ist eine Super Organisation und bietet uns eine tolle Bühne. Das Besondere an diesem Event ist, dass ich an dem Tag Geburtstag habe. (lacht) Ich habe lange überlegt, ob ich das tun soll oder eher einen anderen Termin nehme. Hamburg ist aber der einzige Termin, der sich nicht mit anderen Events überschneidet, bei denen ich kämpfen möchte, darum musste ich das so machen. Meine Frau ist natürlich nicht so erfreut, dass ich das erste Mal seitdem wir zusammen sind an meinem Geburtstag nicht bei ihr bin und „arbeite“.

Du hast Geburtstag? Wir wünschen dir natürlich den Sieg im Ring! Wollt ihr dann in Hamburg feiern gehen?
Danke! Nein, ich feiere ungern in Großstädten. Ich bin ein Dorfjunge und fühle mich beim Feiern im kleinen Kreise am wohlsten. Das liegt vielleicht auch an meinen ganzen Gewaltpräventionsseminaren, die ich gebe: ich erzähle den Kids so häufig, dass man sich von Orten weghalten soll, an denen potentiell Gefahr besteht, dass ich selber nicht mehr hingehe. (lacht) Außerdem will ich nach dem Event ganz schnell zu meiner Familie und mich ausruhen, weil so ein Wettkampftag einfach echt anstrengend ist. Man ist den ganzen Tag so angespannt, dass es am Ende für nichts mehr reicht nach dem Kampf.

Es ist kein Sport für Dumme, denn man muss auf sehr Vieles achten und alles sehr bedacht angehen und darin liegt für mich der Reiz. Jeder kleine Fehler im Cage wird sofort bestraft und das hat was.

Was macht Mixed Martial Arts aus, was macht dir daran besonders Spaß?
Das MMA ist für mich eine der Geilsten Sportarten, denn da begrenzt man sich nicht nur auf einen Bereich des Kämpfens, sondern hat alle Bereiche dabei. Es ist kein Sport für Dumme, denn man muss auf sehr Vieles achten und alles sehr bedacht angehen und darin liegt für mich der Reiz. Jeder kleine Fehler im Cage wird sofort bestraft und das hat was. (lacht) Und für das echte Leben ist es eine perfekte Selbstverteidigungsart, denn man kann sich in allen Situationen des Kämpfens verteidigen.

Wie siehst du deine Chancen und wie schätzt du Zelimkhan Tajdaev ein?
Ich schätze meinen Gegner als sehr fähigen Kämpfer ein. Ich habe seine Kämpfe gesehen und er ist definitiv kein Fallobst. Ich freue mich sehr auf diesen Kampf, weil mein Gegner im Stand wie auch am Boden Ahnung vom Kämpfen hat und das wird ein Fest. Ich denke, wir werden uns beide das Leben nicht leicht machen, aber ich bin davon überzeugt, dass am Ende bei der Urteilsverkündung mein Arm nach oben geht.

Wie hast du dich auf den Kampf vorbereitet?
Mein Trainer Pele leitet mich gut durch die Vorbereitung und die Kooperation mit dem Spitfire Gym in Berlin gibt einiges an Wissen, was mir hilft. Das gesamte Team steht hinter mir und die Jungs und Mädels nehmen sich selbst spät abends um 22 Uhr noch Zeit, mit mir einige Techniken durchzugehen oder zu kämpfen. Gerade mein Trainingspartner Florian ist wieder mit Leib und Seele dabei und nimmt sich mega viel Zeit, wie bei meinem letzten Kampf auch, der Typ ist auf jeden Fall einer der Gründe, warum ich mich in den Käfig traue. Ich habe sehr viel trainiert, bin oft nach Berlin gefahren zu meinem Headcoach Gabriel Rainho vom GFTeam, um gut zu trainieren. Ich habe meine Ernährung wieder angepasst und habe teilweise drei Einheiten am Tag gemacht. MMA, BJJ, CrossX, Mobility und Yoga – alles stand auf dem Plan. Bei so einer intensiven Vorbereitung musste ich auf jedes Detail achten und habe sogar mittags ein Schläfchen eingebaut, um die Regenration zu fördern. Dazu nehme ich noch eine Menge Nahrungsergänzungsmittel, da ich das, was der Körper gerade braucht, nicht allein über die Ernährung liefern kann. Vitamin C und Zink stehen auch jeden Tag auf dem Plan, weil ich mit allen Mitteln versuche, gesund zu bleiben, denn das Schlimmste, was passieren kann, ist den Kampf absagen zu müssen aufgrund einer Erkältung oder Grippe. Das ist für alle Beteiligten ätzend und wir möchten das allen ersparen.

Ich habe deine leckeren Protein-Pancakes gesehen. Wie macht man die und hast du noch mehr Ernährungstipps für die Trainingsphase?
Die Pancakes sind ein Geschenk des Himmels, herabgesenkt von einem Lichtstrahl zwischen den Wolken. (lacht) Die Dinger sind der Hammer! Ich habe die von Bodysociety hier in Braunschweig. Ich habe einige Protein-Pancakes ausprobiert und ich kann euch versprechen: Das sind die mit dem besten Geschmack. Die sind von Your Nutrition und sind ganz einfach zuzubereiten, grade wenn man kaputt vom ganzen Training ist, ist das eine Menge wert. Einfach in einen Shaker mit etwas Wasser und ab in die Pfanne oder ins Waffeleisen und fertig ist der Genuss. Ich mache die immer mit Kokosöl. Mein Tipp ist es, immer auf Raffineriezucker und Weizen zu verzichten. Das bewirkt bei mir schon Wunder, leistungstechnisch und optisch. Ansonsten esse ich sehr ausgewogen und sorge dafür, dass ich genug Kohlenhydrate, Fette und Proteine zu mir nehme, damit ich immer genug Energie habe. Leider natürlich nichts Frittiertes oder Süßes! (lacht)

Danke dir Onur fürs Update, Toi Toi Toi für den Fight und bis bald!
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Text: Evelyn Waldt
Fotos: Tim Schulze

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