Lifestyle 2019: Das ist angesagt!
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Seien wir mal ehrlich: Wir sind doch alle mit Vorsätzen und Hoffnungen in das neue Jahr gestartet. Ob das nun bedeutet mal wieder regelmäßig Sport zu treiben, sich gesünder zu ernähren, mit dem Rauchen aufzuhören oder etwas weniger zu trinken.
„New year, new me!“, freuen wir uns in der Silvesternacht, trunken vor Aufregung und Zuversicht, dass das anstehende Jahr ein neues, viel besseres Kapitel unseres Lebens wird. Wir wollen uns selbstoptimieren, damit in den kommenden zwölf Monaten vielleicht alles besser wird, als im vergangenen Jahr.

Und dafür brauchen wir Inspiration. Während sich das Aspirin im Wasser auflöst (ab jetzt verzichte ich auf den letzten Pfeffi des Abends), nehmen wir das elektronische Endgerät unserer Wahl in die Hand, öffnen Instagram, Pinterest oder Google und beginnen die Suche nach den neuesten Trends. Wir suchen nach neuen Diäten, in denen man mit möglichst wenig Aufwand schnell an Gewicht verliert (mein persönlicher Favorit: „Schlank im Schlaf“), nach einer neuen Frisur, bei der wir möglichst wenig oder möglichst viel unserer Haarpracht abschneiden lassen („Bitte nur die Spitzen, aber auch ganz anders“), nach den neuesten Modetrends (in denen wir in Gedanken immer umwerfend aussehen) und nach einer neuen Sportart, mit der wir unsere Weihnachtskilos in einen Sixpack verwandeln können (gilt Lachyoga auch als Sport?).
 

Manche von uns räumen in der ersten Woche des neuen Jahres auch schon mal ihre gesamte Bude auf und um, sortieren endlich diesen furchtbaren Pullover von Tante Inge aus und essen eine Scheibe Vollkornbrot mit Frischkäse , um so in das „neue Ich“ zu starten (oder gerade nichts anderes im Haus haben).

Wir hier in der SUBWAY-Redaktion sind da sicherlich nicht besser und haben uns gefragt: Welche Trends kommen 2019? Wird Lachyoga bitte, bitte die neue Trend-Sportart und können wir bitte mit dem Avocado-Hype aufhören?
Alles über die Trends fürs neue Jahr findet ihr in diesem SUBWAY-Special. Wir haben beispielsweise die Braunschweiger Bloggerin Marina Kauf zum Thema Mode befragt, Markus Fischer erzählt uns etwas zu den neuesten Frisuren und bei Ernährung und Sport hilft uns der ehemalige Footballer und Lions-Spieler Jörg Heckenbach weiter.

In diesem Sinne: Ein frohes Neues euch allen – oder, um es mit Oliver Kalkhofes Worten zu sagen: „Uns allen wünsche ich, dass das nächste Jahr nur halb so bescheuert wird wie dieses.“

Trend bewusst

Von Schlaghose bis Schulterpolster: Fashion-Trends erlauben es uns nicht nur, unsere Persönlichkeit zu unterstreichen, wir können uns vielmehr durch sie immer wieder neu erfinden. Als Spiegel der Gesellschaft definiert Kleidung ganze Generationen. Was 2019 angesagt ist, zeigen Metropolen auf der ganzen Welt bei der Fashion Week zwei Mal jährlich, aber auch Instagram und Streetstyle bieten viel Raum für Inspiration.

Eine Schlüsselrolle für die Männermode spielen in der kommenden Saison unter anderem weite Hosen, Doppelreiher, Dad-Sneakers, schmale Sonnenbrillen und Shirt-Layering. Auch bei der Frauenmode zeichnet sich bereits ab, was 2019 getragen wird. Die Bloggerin Marina Kauf interessiert sich seit ihrer Kindheit für Mode und berichtet regelmäßig über neue Entwicklungen. Sie weiß: Nicht jeden Trend muss man mitgemacht haben. Trotzdem ist es für sie und ihren Blog wichtig, stets auf dem Laufenden zu sein. „Wie man bereits an den Kollektionen namhafter Designer sehen konnte, werden Trends für das Frühjahr und den Sommer 2019 Pastelltöne, Muster-Mixe, Volants und Denim sein – alles aus Jeans und vor allem Acid Denim ist angesagt: Kleider, Jacken, Hosen und Röcke“, weiß sie. „Der Radlerhosentrend aus dem Herbst setzt sich im Frühjahr fort. Außerdem werden in der kommenden Saison Hosenanzüge weiterhin in sein. Auch Volants sind ja schon seit einiger Zeit im Sommer immer wieder zu sehen.“

Anreize findet die Braunschweigerin lokal und online: „Ich gehe natürlich gerne in Braunschweig einkaufen jedoch bestelle ich auch viel online, weil es bestimmte Brands, die ich gerne trage, hier einfach nicht gibt. Ich kaufe zum Beispiel viel bei Topshop, & Other Stories und Asos.“

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Es wird haarig

Jim Morrison sagte mal „Some of the worst mistakes in my life were bad haircuts“. Ähnlich wie bei unseren Klamotten definieren wir uns auch über unsere Frisuren, wir drücken unsere Persönlichkeit mit Schnitt und Haarfarben aus, wollen damit aber auch im Trend liegen.
Das neue Jahr bietet uns die Möglichkeit, uns neu zu erfinden. Warum dann nicht gleich mit einer neuen Frisur anfangen?
Welche Schnitte und Farben angesagt sind, erzählt Markus Fischer, der nicht nur ein Studio in Schöppenstedt hat, sondern auch als Master Associate für Paul Mitchell durch die Republik reist und interessierten Salons die neuen nationalen und internationalen Trends vorstellt. „Die Trendfrisuren in der nächsten Saison sind inspiriert von der Themenwelt ‚Polar and Ice‘, als Muse gilt Island, wo Feuer und Eis direkt aufeinandertreffen“, erklärt er. „Außerdem sind die Haarschnitte an die 80er Jahre angelehnt.“

Statt langer Mähne kommen bei den Damen 2019 der Clavicut und der altbekannte Pixiecut. Ersterer ist eine sehr vielseitige Frisur, deren einziges Merkmal ist, dass sie nur bis zum Schlüsselbein reicht. Dabei ist es egal, ob der Look mit oder ohne Pony, glatt oder wellig oder mit Seiten- oder Mittelscheitel getragen wird. Mindestens genauso variabel ist der Frisurklassiker Pixiecut. Den kann die Trägerin sleek und glatt, oder wild und wellig tragen, Hauptsache kurz!
Die Herren treffen auf die modernisierte Variante eines alten Bekannten aus Kindertagen: Den Bowlcut, auch bekannt als Topfschnitt. Bei diesem extravaganten Look gehen die Haare der oberen Partie des Kopfes etwa bis zu den Augenbrauen und werden in genau der Länge einmal um den Kopf herum geschnitten. Die Seiten und der Unterkopf sind kurz geschnitten.
Auch die Trendhaarfarben haben sich Island als Vorbild genommen, denn auch dort trifft Feuer auf Eis: Feuriges Kupferrot, warmes Schokoladenbraun und kühle Blondtöne zieren die Haarprachten in 2019.

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Neues Jahr, neues Glück: Zu keiner anderen Zeit melden sich mehr Menschen bei Fitnessstudios an oder verfolgen das Ziel, sich gesünder zu ernähren. Doch was hat es mit den Gesundheits- und Fitnesstrends 2019 auf sich?

Sport ist Mord?
Vor allem die Fitness-Branche ist mit regelmäßigen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Trainingsmethoden eine der am schnellsten wachsenden, weshalb sich Fitnesstrainer mit immer größeren Anforderungen konfrontiert sehen. Im Gespräch mit Jörg Heckenbach, ehemaliger Profi-Footballer und heutiger lizensierter Fitness-Trainer und Ernährungsberater, bekommen wir einen Einblick in kommende Neuheiten und beliebte Tools: „In 2019 werden auch weiterhin die Wearable Technology wie Fitnessuhren und Gruppenworkouts wie beispielsweise das High-Intensity-Interval-Training oder Bodyweight-Training mit eigenem Körpergewicht boomen.“ Die Sportbegeisterten sagen also auch in diesem Jahr lieber gemeinsam den Speckpolstern den Kampf an – niemand leidet gern allein. Die Motivation, Übungseinheiten in der Gruppe bis zum Ende durchzuhalten, ist deutlich größer. Heckenbach erzählt, dass in Zukunft auch die Anfrage nach Betriebssport durch zertifizierte Fitness-Trainer steigen wird. „Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter werden mit solchen Angeboten gefördert, wodurch ihre Energie und Motivation gesteigert wird“, so Heckenbach. Also: Runter von der Couch!
Nicht alles wird aus Hack gemacht
Der vegane Markt floriert mehr denn je – aus guten Gründen. Wie uns der Ernährungsexperte Heckenbach versichert, kann eine vegane Ernährung gesundheitliche Beschwerden lindern und Leistungsfähigkeit steigern. Der 44-Jährige erklärt ferner, dass es bei der veganen Ernährung wichtig ist, „auf vollwertige und ballaststoffreiche Kohlenhydrate, also Vollkornprodukte, Haferflocken und Gemüse, hochwertiges Eiweiß aus Hülsenfrüchten und gute Omega-3-Fette, die Walnüsse, Leinsamen und Chiasamen enthalten, zu setzen. Auch das Vitamin B12 sollte unbedingt supplementiert werden.“ Als Ernährungstrend 2019 sieht er jedoch Food- und Poke-Bowls, die sich in einigen deutschen Großstädten bereits einer enormen Beliebtheit erfreuen. „Das Schöne an diesem Trend ist, dass die Bowls frisch zubereitet und ausschließlich echte Lebensmittel verwendet werden, also ohne Zugabe von stark verarbeiteten Lebensmitteln und alles ohne Geschmacksverstärker, Zuckerersatz oder Konservierungsstoffe.“ Bei einer derartig großen Kombinationsvielfalt wachsen der Appetit und die Neugier, den Trend in diesem Jahr etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
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Name Jörg Heckenbach
Alter 44 Jahre
Heutiger Beruf Fitness-Trainer und Ernährungsberater
Karriereweg als Profi unter anderem in der amerikanischen Liga NFL Europe American Football gespielt
Sportliche Erfolge unter anderem eine Gold-Medaille bei den World Games und eine Bronze-Medaille bei einer Weltmeisterschaft
Weitere Auszeichnung Silbernes Lorbeerblatt
News berät seit August 2018 Firmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement
Persönliches Statement legt bei seiner Ernährung großen Wert auf saisonale Produkte

Text Giana Holstein, Katharina Holzberger, Viktoria Knapek
Fotos EVG Photos-StockSnap.io, Marina Kauf, Jörg Heckenbach,
Porechenskaya-Fotolia.com

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