Was wir zur Corona-Pandemie noch loswerden wollen.
C Corona Pandemie c Ferdinand Stohr art
Der COVID-19-Virus lässt sich wie ein unsichtbarer Feind beschreiben, der die ganze Welt in Atem hält. Umso wichtiger ist es im Kampf gegen das Virus, Solidarität und Nächstenliebe zu zeigen. Gemeinsam gegen die Krise – wir geben euch ein paar Denkanstöße rund um das Thema Corona.
Ein riesiges Dankeschön
Leider sind es gerade jene Berufe, die im krisenfernen Alltag viel zu wenig Beachtung und Wertschätzung erfahren, die jetzt die Stellung halten – Leben retten, die Bevölkerung versorgen, unsere Kinder betreuen und Großeltern pflegen. Gleichzeitig sind es auch genau die Berufe, die für ihre Leistung viel zu gering entlohnt werden. Weil wir an diesem Fehler im System leider nichts ändern können, wollen wir wenigstens ein riesiges Dankeschön für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen, Kindergärten, Betreuungsstätten, Supermärkten, Apotheken; an alle Kuriere, LKW-Fahrer, Müllmänner und Sanitäter aussprechen. Ihr haltet unser System am Laufen und trotzt allen noch so schweren Umständen. Übrigens: Laut einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind es vor allem Frauen, die während der Corona-Krise die Gesellschaft am Laufen halten. Propz an euch, ihr habt unseren Respekt!
Think Twice
Auch wenn viele gerade in einer ungewissen Situation zu Hause sitzen, womöglich auf den verschobenen Uni- und Schulstart oder die Öffnungserlaubnis ihrer Läden warten, gerade auf Kurzarbeit angewiesen sind oder einfach aus Vernunft und Respekt vor der Virus-Verbreitung noch daheim bleiben, sollte diese Zeit dennoch so sinnvoll wie möglich genutzt werden.
Bitte, werdet nicht aus Langeweile dumm und bestellt haufenweise Zeug im Internet – und wenn, dann unterstützt lokale Geschäfte. Haltet euch mit Dingen zurück, die euch nicht guttun, wie beispielsweise Alkohol, Zigaretten, Glücksspiel, Junk Food oder übermäßige Corona-News. Macht Yoga, lest, meditiert, kocht, strickt, malt, macht Online-Kurse oder guckt Harry Potter – ganz egal, aber macht euch nicht kaputt.

Zu viel gehamstert?
All jene, die aus Panik oder Egoismus Hamsterkäufe getätigt haben und dann doch noch eingesehen haben, wie unnötig 30 Liter Milch und 17 Dosen Ravioli sind, können besser spät als nie aktiv werden und ihre überschüssigen Vorräte für Bedürftige an die Tafel spenden, zu Foodsharing-Stationen bringen oder in Facebook-Gruppen wie „BS hilft BS“ anbieten. Denn an Essensausgabestellen sind die Hamsterkäufe besonders stark zu spüren und so können Bedürftige nicht mehr ausreichend mit Lebensmitteln versorgt werden.
Schon mal drüber nachgedacht, wo sich Armutsbetroffene versorgen können, wenn die Sozial- und Supermärkte leer sind? Schnell mal eine Pizza nach Hause vor den Fernseher bestellen ist nämlich nicht drin. Also spendet, geht solidarisch und mit Vernunft einkaufen, damit für alle was bleibt.

Ruhig Blut
Menschen in Therapie, verunfallte Personen oder bei Transplantationen – täglich werden in Deutschland rund 15 000 Blutkonserven benötigt, um Leben zu retten. Doch jedes Jahr kommt es aufgrund der winterlichen Erkältungs- und Grippesaison immer wieder zu Engpässen. Als Folge der Corona-Pandemie steigt nun auch noch die Unsicherheit bei den Menschen. Auch wenn Sozialkontakte zurzeit vermieden werden sollen, muss stets die medizinische Grundversorgung gesichert bleiben.
Deshalb appelliert der DRK-Blutspendedienst: Geht spenden! Bei einem Blutspendetermin kommt man durchschnittlich mit weniger Menschen in Kontakt als beim Einkauf. Außerdem erfolgt eine Blutspende unter ärztlicher Aufsicht und höchsten Hygiene- und Sicherheitsstandards. Deshalb wird vorab bei jedem Spender auch die Körpertemperatur gemessen. Auch das Spenden von Blutplasma, das die Grundlage für lebensnotwendige Medikamente bildet, ist noch immer möglich. Generell gilt weiterhin: Wenn ihr euch kränklich fühlt, bleibt zuhause. Wenn ihr gesund seid, rettet Leben.

Menschlichkeit und Solidarität
Das oberste Gebot in dieser Krise ist: Helft einander und seid achtsam! Auch wenn es vor allem den jungen Leuten schwerfällt, daheim zu bleiben, da sie glauben, nicht vom Virus betroffen zu sein, sind es genau diese, die als potenzielle Überträger Menschen aus Risikogruppen durch ihr fahrlässiges Verhalten in Gefahr bringen. Deshalb bleibt so gut es geht zu Hause. Bietet euch als Einkaufshilfen für die Senioren aus eurer Nachbarschaft an. Wir müssen uns räumlich voneinander distanzieren, um einander zu helfen. Skype, Facetime oder Briefe können die Sehnsucht nach zwischenmenschlichen Kontakten stillen. Verliert bitte nicht aus den Augen, dass wir in einer Corona-Medien-Bubble leben; Menschen flüchten noch immer vor Krieg und Verfolgung und wir stecken nach wie vor in einer Klimakrise. Seid lieb zueinander und #stayhome!

Text Louisa Ferch, Denise Rosenthal
Foto Ferdinand Stöhr - StockSnap.io

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