Tag der offenen Tür

Volkswagen Akademie

15. September | 9 bis 14 Uhr (BS)
22. September | 9 bis 14 Uhr (SZ)

Ausbildung am Puls der Zeit: Wie wird das Auto von morgen aussehen und wie bereitet man sich heute schon darauf vor? Die Azubis der Volkswagen Akademie Braunschweig/Salzgitter sind startklar für die Mobilitäts-Revolution.
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Aufbruchstimmung liegt in der sonnigen Morgenluft, junge Erwachsene schwirren geschäftig umher: Ich bin heute zu Besuch in der Volkswagen Akademie Salzgitter. Hier blühen also die filigranen Pflänzchen auf, die die Zukunft unserer autoverrückten Region mitgestalten sollen. Leistungsstarke Elektroautos, straßenfähige Autonom-Fahrzeuge, kürzlich hat VW mit dem „Pop.Up Next“ von Italdesign schon ein alltagstaugliches Flugauto vorgestellt. Die Herausforderungen sind enorm, die Fortschritte rasant und die Halbwertszeit des Wissens schrumpft mit jeder Azubi-Generation. Wer später in dieser Boombranche vorne mitspielen will, braucht bei der Ausbildung schon eine zuverlässige Kristallkugel – oder eine qualifizierte Ausbildung. Ich lasse mich von den Jüngsten der VW-Familie, Akademie-Auszubildenden im zweiten und dritten Ausbildungsjahr aus Braunschweig und Salzgitter, durch die Hightech-Ausbildungsstätte führen und mir zeigen, wie zukunftsorientiertes Lernen unter modernsten Bedingungen funktioniert.
Team Spirit
„Ich hatte mich hier erst als Bürokauffrau beworben“, erzählt Esma lachend. „Aber mir wurde von VW gleich geraten: Willst du nicht lieber in einen technischen Beruf reinschnuppern? Auf den Gedanken war ich gar nicht gekommen.“ Nun macht die 19-Jährige eine Ausbildung zur Elektronikerin für Automatisierungstechnik: „Ich war im Praktikum so fasziniert und wusste gleich, das ist genau was ich machen möchte. Ich will Theorie und Praxis und mich nicht im Büro langweilen. Der Beruf macht nicht nur Spaß, er bietet Perspektiven und ist zukunftssicher.“ Viele Mädchen haben schlummernde handwerkliche Talente, von denen sie nichts wissen, weil sie in der früheren Kindheit oft nicht genug gefördert werden, meint Kollegin Maureen. Ihre Entscheidung für die VW-Akademie ist bei einem Tag der offenen Tür gefallen. „Ich habe da so einen Rundlauf mitgemacht, bei dem die Azubis selber zeigen, was für Projekte sie gerade machen. Die Vielseitigkeit der Arbeiten hat mich sehr beeindruckt“, berichtet die 24-Jährige, die nun selbst vorhat, Ausbilderin zu werden. „Du hast hier so viele Möglichkeiten, im Endeffekt kannst du werden, was du willst, du musst dich nur dahinterklemmen.“ Ob der Einstieg für Mädchen hier schwieriger ist? „Nein“, schüttelt die 20-jährige Tessa entschieden den Kopf. „Während der Ausbildung werden alle gleich behandelt und auch später, wenn man auf der Suche nach einer Fachstelle ist, gibt es für Frauen in scheinbar typischen Männerberufen genau dieselben Chancen. Man muss sie nur nutzen.“ Und keine Scheu, schmunzelt die angehende Industriemechanikerin: „Viele Mädchen sind hier in der Ausbildung auch besser als so manche Jungs.“
Innovation
Während wir durch die verschiedenen Unterweisungsräume wandern, passieren wir offene Motoren, Geräte und Maschinen, deren Komplexität mein Laienverständnis überstrapaziert. Hier lernen die Azubis mit Smartboards, iPads, AR-Brillen, 3D-Druckern und verschiedensten Robotern – nur ohne Kreidetafeln. Sie bauen ferngesteuerte Modellautos, die sie mit einer App per Smartphone bedienen, oder programmieren selbstständig agierende Roboterarme. „Was wir hier in der hochmodernen Ausbildung lernen, wird uns später im Betrieb unglaublich weiterhelfen“, meint auch der 21-jährige Leon, der eine Ausbildung zum Industriemechaniker macht. „In Bereichen wie der Roboter-Programmierung zum Beispiel sind wir Mitarbeitern, die 30 Jahre in der Firma sind, jetzt schon voraus und wissen einfach mehr damit anzufangen.“ Die Volkswagen Akademie hat gerade in diesem Bereich zuletzt extrem aufgerüstet und sieben sogenannte „kooperierende Roboter“, wie sie in der Fabrik schon im Einsatz sind, für die Azubis bereitgestellt. „Wir überlegen uns immer Strategien, wie jemand, der bei uns gelernt hat, auch noch Jahrzehnte danach erfolgreich im Betrieb arbeiten kann“, erklärt Dr. Christoph Lerche, Leiter der Volkswagen Akademie Braunschweig/Salzgitter. „Für den Umgang mit den neuen Produkten und die zunehmende Elektrifizierung in allen Bereichen des Autos braucht es eigene Kompetenzen. Dafür muss sich auch die Ausbildung verändern. Uns ist es wichtig, sicherzustellen, dass unsere Auszubildenden immer mit den neuesten Technologien lernen und arbeiten können. Da haben wir auch Vorteile gegenüber kleineren Betrieben.“ Besonders von ihren neuen iPads, die die Auszubildenden mit nach Hause nehmen und ausdrücklich auch privat nutzen dürfen, sind alle begeistert: „Damit geht alles viel, viel schneller. Man kann sich Zeichnungen leichter verdeutlichen und hat auch die Möglichkeit, Übungen alleine zu wiederholen. Da hat VW in den letzten Jahren echt viel gemacht“, schwärmt Tessa. Spezielle Apps statt Bücherstapeln vermitteln nun die Lehrinhalte – vielfältig, spielerisch, orts- und zeitunabhängig.

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Mentoring
„Die Auszubildenden lernen hier nicht nur das Handwerkszeug, sondern werden auch auf die Herausforderung vorbereitet, ein Leben lang zu lernen“, führt Dr. Lerche aus. „Dafür ist eigenständiges Arbeiten aber auch gegenseitiges Helfen wichtig. Darum versuchen wir auch, Persönlichkeiten für Volkswagen zu gewinnen und weiterzuentwickeln, die zu uns passen, und gucken in unserem mehrstufigen Auswahlverfahren eben nicht nur auf das Zeugnis, sondern betrachten den Menschen ganzheitlich.“ Leidenschaft und Neugier seien am wichtigsten, für den Rest sorgen dann das hochqualifizierte Ausbilderteam und Lehrmethoden, die auch Kreativ- und Kultur-Projekte beinhalten. Dabei sind Abgänger aller Schulformen erwünscht, bestätigen mir die Azubis: „Engagement, Interesse und Sozialkompetenz sind hier die wichtigsten Voraussetzungen. Vor der Eingangstür steht ein großes ‚Respekt!‘-Schild und das wird hier auch ganz groß geschrieben“, sagt Tessa überzeugt. Was würden sie einem frisch gebackenen Azubi raten, frage ich noch. „Nimm alles mit, was du kriegen kannst“, entgegnet Maureen mit funkelnden Augen, „ob internationales Austauschprogramm mit einem der 120 Werke weltweit, Ideen-Expo, Projektwochen, bei denen man im Tierheim oder an der Tafel aushelfen kann, die Gedenkstättenarbeit in Auschwitz, der Video Award – es gibt so viele unglaublich tolle Aktionen! Da sollte man sich dann auch mal in den Hintern treten und sagen: So eine Chance kriegst du nicht wieder, nutze, was dir hier geboten wird.“
Es ist eine spannende Zeit für die Automobilbranche angebrochen. Wer die Revolution selbst mitgestalten möchte, hat noch bis zum 31. Oktober die Möglichkeit, sich beim Mobilitätsvorreiter Volkswagen zu bewerben. Am besten live und vor Ort beim der Tag der offenen Tür am 15. September in Braunschweig oder am 22. September in Salzgitter.
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Text Evelyn Waldt
Fotos Evelyn Waldt, Volkswagen

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