Fünf Tipps, wie du deine Aufregung beim Bewerbungsgespräch in den Griff bekommst.
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Herzlichen Glückwunsch: Deine Bewerbung hat überzeugt. Zwischen dir und deiner Ausbildung liegt jetzt nur noch das Vorstellungsgespräch. Ein Gefühl der Angst und Nervosität überkommt dich langsam aber sicher. Psychologisch gesehen eine vollkommen natürliche Reaktion. Damit dir feuchte Hände, Herzrasen und eine zitternde Stimme keinen Strich durch die Rechnung machen, gibt‘s fünf Profi-Tipps, um deine Psyche vor und beim Bewerbungsgespräch unter Kontrolle zu bringen.
1. Bereite dich vor
Sammle im Vorfeld Infos über das Unternehmen. Du wirst dadurch deutlich sicherer. Bei unangenehmen Sprechpausen kannst du so selber Fragen zum Unternehmen stellen und damit Interesse vermitteln. Je mehr du weißt, desto besser. Aber bitte bete dem Personaler nicht alle Unternehmensfakten wie eine Gedichtrezitation hinunter. Eine wohlplatzierte Einstreuung deines Wissens in kleinen Häppchen ist vollkommen ausreichend.
Bereite dich aber auch darauf vor, was du anziehen willst, wie du dich vorstellen möchtest und wo deine Hände während des Gesprächs liegen sollen. Es gibt kaum etwas Schlimmeres für die Nervosität, als nicht zu wissen, wohin mit seinen Händen. Der beste Platz dafür ist vor dir auf dem Tisch oder in deinem Schoß.

2. Lass die Nervosität zu
Nervös zu sein und Angst zu haben sind natürliche Gefühle. Wer sich über diesen evolutionär bedingten Schutzmechanismus des Körpers bewusst ist, kann sich mit ihm auseinandersetzen und ihn überwinden. Schnellere Atmung, Schwitzen oder Angespanntheit: All das soll uns eigentlich auf eine mögliche Flucht vorbereiten. Unser Gehirn kann gar nicht anders, als so zu reagieren. Du kannst ihm aber helfen, die Situation „Vorstellungsgespräch“ besser zu verarbeiten. Fahr so los, dass du vor Ort Zeit hast, dich zu akklimatisieren und dich an die Umgebung und Räumlichkeiten zu gewöhnen. Konzentriere dich darauf, ruhig und bewusst tief in den Bauch einzuatmen, kurz inne zu halten und langsam wieder auszuatmen. Entspanne deine Muskeln in einer bequemen, aber aufrechten Position. Lenk dich nicht von deinem Gefühl ab, sondern setze dich aktiv mit ihm auseinander. Versuchst du es zu verdrängen und zu überspielen, kann dies im Gespräch durchaus negative Auswirkungen haben.
 
3. Sprich über deine Aufregung
Du bist zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Das heißt, sie wollen möglicherweise dich und keinen gefühllosen Roboter. Aufgeregt zu sein ist menschlich und zeigt nur, dass es für dich selber um etwas geht und dass du den Job wirklich haben willst. Trau dich ruhig zu sagen, dass du etwas Nervös bist, wenn du mal ins Stocken gerätst. Ängste und Gefühle laut auszusprechen ist ein guter Schritt, um sie greifbarer und damit auch überwindbarer zu machen. In der richtigen Dosierung Gefühle zu zeigen, zeugt außerdem von Empathie und die kann ein wichtiger Faktor zur Jobzusage sein.

4. Ruhe bewahren
Ja, das ist leichter gesagt als getan. In erster Linie musst du verinnerlichen, dass du dir Zeit nehmen darfst. Vor allem wenn es darum geht, auf kniffelige Fragen zu antworten. Antworten müssen nicht wie aus der Pistole geschossen kommen. Atme vor jeder Antwort einmal tief ein. Leite ruhig mit einem Satz wie „Sie stellen gute Fragen. Da muss ich einmal kurz drüber nachdenken“ ein. Somit hast du dir nicht nur Zeit verschafft, sondern dem Personaler auch ein dezentes Kompliment gemacht. Denk aber nicht zu viel nach und mach dich nicht verrückt. Nicht hinter jeder Frage steckt ein ausgeklügelter Plan, um ins innerste deiner Psyche zu blicken.
Wohl überlegtes Antworten kann vom Personaler durchaus als positive Eigenschaft wahrgenommen werden. Und wenn du eine Frage einmal nicht verstehst? Frag lieber nach, bevor du dich um Kopf und Kragen redest.
5. Stell dich auf Stressfragen ein
Natürlich gibt es auch die gefürchteten Stressfragen à la „Warum haben Sie eine Klasse wiederholt?“ oder „Karriere oder Familie: Was ist Ihnen wichtiger?“. Personaler wollen eben nicht nur deinen auswendiggelernten Lebenslauf runtergerattert bekommen, sondern dich auch ein bisschen aus der Reserve locken, um so zu erfahren, was für ein Typ du hinter der Fassade bist.
Auf Stressfragen kann man sich nie wirklich vorbereiten, vor allem, weil es hier keine richtigen oder falschen Antworten gibt. Wichtig ist, die Stressfragen zu erkennen, daran zu denken, gerade jetzt einen kühlen Kopf zu bewahren und mit einer kurzen Antwort möglichst diplomatisch zu überzeugen. Lass dich aber nicht verunsichern, du musst nicht auf jede Frage antworten.
Aufgepasst: Auch Schweigen kann eine Stressfrage sein. Hier hast du die Chance nach einer gewissen Zeit des Aushaltens mit deinem in eine Frage verpackten Wissen aus Tipp 1 punkten. 

Text Jasmine Baumgart
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