Die Braunschweigische Landessparkasse bietet ihrem Nachwuchs mehr als eine klassische Ausbildung am Schreibtisch.
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Micky Swiderski (21) hat sich im vergangenen Jahr für ein duales Studium mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre bei der Braunschweigischen Landessparkasse (BLSK) entschieden. Im Interview zieht Micky nach ihrem ersten Jahr eine Zwischenbilanz.
Warum hast du dich gerade für die BLSK entschieden?
Ich hatte mich bei mehreren Unternehmen beworben – auch, um Erfahrungen in Hinblick auf Vorstellungsgespräche sammeln zu können. Darunter waren auch einige eher unangenehme Gespräche. Bei der BLSK hingegen habe ich mich sofort wohl und willkommen gefühlt. Ich war damals total nervös – unser Ausbildungsbetreuer hat mir deshalb erst einmal die Aussicht aus dem zehnten Stock auf die Stadt gezeigt. (lacht) Das fand ich total sympathisch und war dann auch deutlich entspannter. Das Vorstellungsgespräch selbst war auch eher ein gegenseitiges Kennenlernen. Ich konnte ganz ich selbst sein. Danach musste ich außerdem nicht lange zittern: Einen Tag später wurde ich angerufen und bekam bereits die Zusage und alle Informationen, wie es jetzt weitergeht.

Micky, du bist duale Studentin. Wie kann man sich das Wechselspiel zwischen Ausbildung bei der BLSK und Studium vorstellen?
Während der ersten drei Semester bin ich abwechselnd ungefähr zwei Monate in der BLSK und drei Monate an der WelfenAkademie. Ab dem vierten Semester ist es dann umgekehrt. Aus meiner Sicht sorgt der Wechsel zwischen Berufs- und Studentenleben für eine spannende Abwechslung. In der WelfenAkademie finden die Vorlesungen in kleinen Klassen statt, dadurch können wir uns super gut austauschen und die Dozenten gehen sehr stark auf Nachfragen ein. Es ist auch wirklich schön, die Studenten aus den anderen Ausbildungsbetrieben kennenzulernen. So entsteht direkt ein Netzwerk. Das Beste an der Kombination aus Studium und Ausbildung ist, dass ich das theoretisch Gelernte direkt in den Praxisphasen in der Ausbildung einsetzen kann.
Hand aufs Herz: Musst du in deinem Job täglich ein Kostüm anziehen?
Ich weiß, viele verbinden auch heute noch Sparkasse oder Bank mit Frauen im Kostüm und Männern im Anzug. Bei der BLSK ist das anders: Es gibt keine Kleiderordnung. Aber jeder weiß, dass er ja die BLSK repräsentiert, wenn er im Job ist. Wenn ich morgens Lust darauf habe, dann ziehe ich gern meine extra gekauften Blusen oder Pumps an. Es ist aber auch kein Problem, wenn ich in Jeans und Blazer in die Filiale gehe. Unsere Jungs kombinieren zum Beispiel Jeans und Sakko und lassen auch gerne mal die Krawatte weg. Bei den Kunden kommt das übrigens richtig gut an. Auch hier hat sich viel verändert.

„Welcher Arbeitgeber verwandelt schon ein Get-together in eine 90er-Jahre-Party?“

Hat sich die Ausbildung auf deine Freizeitgestaltung ausgewirkt?
Na Klar. Wenn ich heute in den Nachrichten etwas über die Wirtschaft oder die Börse höre, weiß ich viel mehr damit anzufangen. Zuhause bin ich außerdem inzwischen die Expertin in Sachen Finanzen. (lacht) Für meine Großeltern übersetze ich schon mal spezielle Begriffe aus der Bankenwelt. Was ich auf jeden Fall noch sagen muss: Ich hatte befürchtet, dass ich in puncto private Interessen, also Sport oder Freizeit allgemein, kürzer treten muss. Ich habe aber festgestellt, dass ich mich nur zeitlich etwas anders organisieren muss und trotzdem alles weitermachen kann. Das war schon erleichternd.  

Was hat dich bei der Ausbildung überrascht?
Nicht erwartet hätte ich die große Vielfalt der Ausbildung. Ich habe nicht damit gerechnet, so viele unterschiedliche Abteilungen zu durchlaufen, die mir allesamt einen Einblick hinter die Kulissen ermöglichen. Außerdem haben wir die Möglichkeit, bei echten Großveranstaltungen dabei zu sein – etwa bei den Sparkassen Open und auch bei der Bad Harzburger Galopprennwoche, die von der BLSK seit Jahren als Sponsor begleitet werden. Solche Projekte machen besonders Spaß und bleiben lange in guter Erinnerung. Hinzu kommt, dass wir als Azubis selbstständig eine Weihnachtsfeier für Kinder auf die Beine stellen dürfen, die aus finanziellen Gründen sonst kein Weihnachten feiern könnten – ein Herzensprojekt also! Ach ja, und welcher Arbeitgeber verwandelt schon ein Get-together in eine 90er-Jahre-Party? (lacht)

Hast du noch einen abschließenden Tipp für interessierte Bewerber?
Ja – sich vom verstaubten Image des Bankers zu verabschieden. (lacht) Im Ernst, Bank ist nicht gleich Bank und Sparkasse schon mal gar nicht. Da hat sich viel getan in den letzten Jahren! Wenn ihr Lust auf viel Abwechslung und eine hochqualifizierte Ausbildung oder ein Duales Studium habt: Einfach bewerben! Mutig sein! Lasst euch nicht einschüchtern vom Onlinetest – ihr schafft das! Und im Bewerbungsgespräch einfach ihr selbst sein. Nicht verstellen, sondern entspannt bleiben. Seid offen für Neues und bleibt neugierig.

Interview BSLK
Fotos Ausdruckslos, BSLK

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