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„Goddess“-Tour

24. April 2021 /
Theater am Aegie (H)

Die taffe Comedienne Ines Anioli bekämpft mit außergewöhnlichen Methoden und unerschütterlichem Humor in ihrem Spotify-Original-Podcast „me-time“ ein traumatisches Erlebnis.
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Sie ist die Königin des im-Slip-durch-die-Küche-Tanzens. Ungeschminkt und mit einer verrückten Grimasse für jede Situation verführt Ines Anioli ihre zahlreichen Instagram-Fans. Ihr Podcast „Besser als Sex“ mit Leila Lowfire stand bei Spotify hoch im Kurs. Auch mit ihrem Stand-up-Debüt „Cumedy“ brachte Ines ihre Zuschauer mit dreckigem Humor und gnadenloser Ehrlichkeit zum Lachen. Doch diese Frau ist nicht nur Comedian mit Leib und Seele, sie ist auch Gründerin des Online-Shops „SmallTitsClub“ und eine echte Kämpferin. Nachdem Ines in einer toxischen Beziehung sexuelle Gewalt erleben musste, widmet sie sich nun ernsteren Themen und versucht, das Trauma in ihrem neuen Spotify-Originals-Podcast „me-time“ zu verarbeiten und wieder eine Verbindung zu sich selbst herzustellen. In den einzelnen Folgen hat sie bereits einen Schamanen besucht, Töpfern und Gitarre spielen gelernt und ihren Darm sanieren lassen. Dabei bekommt nicht nur Ines selbst sondern auch der Hörer viele wertvolle Tipps und Anregungen von echten Experten. Auch in ihrem kommenden Comedy-Programm „Goddess“ soll es nächstes Jahr vor allen Dingen darum gehen, sich und seinen Körper akzeptieren und lieben zu lernen. Wir haben uns an die Strippe gehängt und mit Ines über Frustration, Em- powerment, Veränderungen und die Kraft von Trockenshampoo gedeeptalkt.
Ines, deine Auftritte als Stand-up-Comedienne mussten leider auch ins nächste Jahr verschoben werden. Wie stehst du als Künstlerin zu den drastischen Corona-Maßnahmen?

Alles Lüge. (lacht) Nein, also natürlich bricht es mir das Herz und ich denke, es gibt einen riesigen Rattenschwanz, der da noch hinterher hängt. Ich kriege mit, wie sehr die ganze Branche leidet und wie Ticket-Verkaufsstellen geschlossen werden müssen; Veranstalter, Tontechniker, ganze Firmen bangen. Ich finde es furchtbar, denn in der Kürze der Zeit, in der ich diesen tollen Job ausüben darf, ist er mir wahnsinnig ans Herz gewachsen. Aber ich bin noch immer positiv gestimmt, auch wenn alle sagen, dass nächstes Jahr eh nichts mehr stattfinden wird. Wenn man Auftrittsmöglichkeiten findet, zum Beispiel Open Airs, die es dieses Jahr auch schon gab, ist das natürlich ein Kompromiss. Aber man muss anfangen, zu überlegen: Okay, was können wir noch verbessern, was können wir noch machen? Wie können wir Veranstaltungen noch sicherer gestalten? Damit es da einfach gute Ideen und gute Konzepte gibt, die umgesetzt werden können. Dann tritt man vielleicht nicht mehr vor so vielen Leuten auf, sondern steht vor einer kleineren Gruppe. Ich finde, wenn man diesen Job liebt, dann macht man ihn auch nicht nur, um eine Arena-Tour zu spielen, sondern man macht ihn einfach – egal, wie viele Leute vor einem stehen.
Bei deinem Podcast „Besser als Sex“ und deinem Bühnenprogramm „CUMEDY“ hat sich eigentlich alles um das Thema Sex gedreht. Nach einer traumatischen Erfahrung in einer toxischen Beziehung hast du dich ernsteren Themen gewidmet und deshalb auch deinen neuen Podcast „me-time“ gestartet, im März 2021 soll die Live-Show „GODDESS“ folgen. Was ist anders bei diesem Programm?

Also ich glaube, mein CUMEDY-Programm hat sich definitiv auch schon geändert. Wenn man bei meinem allerersten Tour-Block war, im März 2019, und jetzt in diesem März bei diesen zwei Terminen oder bei einem Open Air, hat man definitiv gemerkt, dass sich Sachen verändert haben. CUMEDY klingt halt auch erstmal krass, das ist es definitiv auch, aber ich glaube jeder, der in dieser Show war, würde jetzt nicht sagen, da ging es nur um Pipi-Kacka-Scheiße. Auch da war es mir immer schon wichtig mit einer Message rauszugehen. Wenn ich über krasse Themen rede, heißt es ja nicht, dass ich das einfach so stehen lasse, sondern bestenfalls gibt es den Leuten ein Gefühl von: Es ist völlig in Ordnung, wenn das und das mal passiert. Als Frau hat man so viele Zwänge und Ängste und denkt ständig „Wie kann ich das überspielen?“ oder „Ich mache das ja gar nicht“ oder „Ich muss nach außen hin ein perfektes Bild abgeben“. Das ist einfach falsch, man sollte zu sich stehen. Also ich finde auch da steckt schon viel Empowerment in dem CUMEDY-Programm. Es soll nicht nur stumpf sein. Das GODDESS-Programm ist ein neues Programm und das wird natürlich immer irgendwie einen Humor haben, der, wie das in Deutschland so schön gesagt wird, unter der Gürtellinie ist – aber das bin ich halt einfach und war es schon immer. Das bringt mich auch selbst zum Lachen, aber das heißt nicht, dass immer alles nur stumpf ist, sobald man Penis, Scheiße oder Arschloch sagt. Es gehört für mich eine Befreiung dazu, darüber reden zu können oder Dinge auszusprechen, die nun mal einfach passieren. Ich meine, warum lachen Leute darüber? Weil sie sich darin wiederfinden und weil sie merken: Ja, ist mir auch schon mal passiert. Das war bei „Besser als Sex“ nicht anders. Die Sachen, die wir gesagt haben, waren für viele Menschen drüber und es kann auch in der Comedy so sein, das ist ganz normal. Ich mache das nicht, um allen Leuten zu gefallen, sondern ich mache das, weil ich über diese Themen reden möchte und weil sie für mich humoristische Aspekte haben.

Es geht also auch bei „GODDESS“ viel um Selbstliebe? 

Ja, es ist halt einfach immer mein Mindset. Selbstliebe und Empowerment ist ein riesiges Thema bei mir, gerade bei dem Podcast oder bei der Tour, weil ich mich einfach damit intensiv beschäftige und viel darüber rede. Ich möchte Frauen ermutigen, auch gerne Männer, für sich, ihren Körper und ihre Bedürfnisse einzustehen. Aber natürlich wird es auch wieder dreckigen Humor geben. Es gibt Sachen, die ich witzig finde, die mir in meiner Vergangenheit passiert sind. Auch wenn ich aktuell keine Sexualität habe oder das bei mir zurzeit nicht im Fokus steht, sind Dinge in der Vergangenheit passiert, die lustig waren und die ich darum teilen möchte.
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Eine toxische Beziehung ist ja etwas, worüber viele nicht gerne sprechen würden. Du lässt die Öffentlichkeit trotzdem an deinen Erfahrungen teilhaben. Fühlst du dich dabei nie unwohl? 

Doch, also allein, dass mir das passiert ist, auch wenn ich das natürlich nicht bewusst gemacht habe, ist mit einem großen Anteil von Scham behaftet. Wenn ich an gewisse Situationen zurückdenke, denke ich mir heute ganz oft: Gott, warum habe ich mir das denn gegeben? Warum habe ich das mit mir machen lassen? Wenn du das jemandem so erzählst, wäre von allen Leuten die Reaktion: „Mein Gott, geh! Wie furchtbar!“ Ich bin lange Zeit geblieben, habe lange an das Gute geglaubt und natürlich fühle ich mich dann beschämt. Darüber zu reden, ist nicht einfach. Wie ich mich zeige, ist das Intimste und Verletzlichste. Aber ich mache das nicht, weil es mich irgendwie antörnt darüber zu reden, sondern weil ich einfach durch das Öffnen meiner Geschichte im Podcast und auch damals bei „Besser als Sex“ gemerkt habe, wie groß dieses Thema ist, wie vielen Leuten das passiert, wie groß das Verlangen nach Hilfe ist. Ich kann nicht jedem helfen. Mir werden regelmäßig Geschichten auf Instagram zugeschickt von Menschen, die sagen: „Mir ist auch sowas passiert“ oder „Ich habe eine Freundin, der es ähnlich geht, wie kann ich ihr da raushelfen?“ Ich fühle mich absolut nicht in der Position zu sagen, ich habe das mal durchgemacht und ich könnte jetzt eine super Therapeutin abgeben. Aber ich hoffe einfach, durch meine Geschichte und das, was ich jetzt tue, Stärke zu vermitteln. Man darf nicht in der Opferrolle feststecken, sondern sollte rauskommen, sich wohlfühlen und mit sich selbst beschäftigen. Ich würde mir so wünschen, dass das nicht nur Frauen erkennen, sondern auch Männer oder egal welches Geschlecht. Dass das nicht so als Frauenthema behaftet ist, ganz nach dem Motto: mit einem Prosecco in der Hand in der Badewanne. Es geht so viel darum, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Das sollte jeder für sich selbst tun und auch nicht nur, wenn was Schlimmes passiert ist. Wir haben alle unsere Ups und Downs und in so einer Zeit von einem Lockdown, wo man sich viel mit sich selbst beschäftigen muss, merkt man, dass einige Leute nicht fähig sind, Zeit mit sich selbst zu verbringen. Wie furchtbar ist das?
Kriegst du immer noch viele solcher Nachrichten und wie reagierst du darauf?

Ja, aber ich antworte selten, weil mich das so berührt und traurig macht. Ich habe schon vorher viel Empathie gehabt, wenn mir jemand so eine Geschichte erzählt hat. Aber wenn man selbst sowas Schlimmes erlebt hat und teilweise ganz genau für sich weiß, wie sich das anfühlt, ist das einfach eine ganz andere Art von Empathie, die man da empfindet. Ich will mich manchmal auch einfach schützen und das gehört auch mit dazu, für die Selbstliebe und für den Selbstwert, sich nicht jede Geschichte anzuhören und sich darüber auszutauschen, weil mich das jedes Mal so runterzieht und ich manchmal auch wirklich Tränen in den Augen habe, wenn ich diese Nachrichten lese. Ich würde nicht mehr glücklich werden, weil ich nicht diesen neutralen, objektiven Blick habe, um einfach nur zu helfen. Mich nimmt das persönlich viel zu sehr mit, als dass ich jedem antworten könnte.

Warum ist es so wichtig, sich auch mit negativen Gefühlen auseinanderzusetzten?

Viele wollen sich einfach nur permanent ablenken von den Problemen, die sie haben. Für mich zeigt es eine wahnsinnige Stärke, sich mit diesen Problemen auseinanderzusetzen, sie zu bearbeiten, daran zu reifen, zuzugeben, Fehler gemacht zu haben, sich Schwächen einzugestehen. Das Ziel von „me-time“ ist es, dass Leute den Podcast hören und sich denken, „Das nehme ich für mich mit und das möchte ich ändern, das mache ich jetzt.“ Viele denken, das ist so esoterisches Zeug und Selbstfindung und bla. Man sieht dann immer irgendwie jemanden in einer Yoga-Pose. (lacht) Ich hoffe, dass ich dem Ganzen eine andere Richtung geben kann und dass es irgendwann auch cool ist, sich mit sich selbst zu beschäftigen.

„Man darf nicht in dieser Opferrolle feststecken, sondern rauskommen, sich wohl fühlen, sich mit sich selbst beschäftigen“

In deinem neuen Podcast probierst du viele verrückte Sachen aus, die dich bei deinem Heilungsprozess unterstützen sollen. Was war davon das Schrägste?

Ich war zum Beispiel beim Vagina-Kung-Fu und hatte zuerst gar kein Bock darauf, obwohl ich es ja bewusst ausgewählt hatte. Das war zusammen mit einer Gruppe und ich bin eigentlich kein Fan von Gruppenworkshops mit fremden Menschen, aber das war tatsächlich richtig gut. Es hatte gar nicht diesen Spirit, bei dem es darum geht, sich seine Scheide im Spiegel anzugucken. Es ging vielmehr um Weiblichkeit, auf seinen Körper zu hören und sich Zeit zu nehmen, zu begreifen, wann habe ich Lust, also im sexuellen Sinn. Ich bin super gestärkt da rausgegangen, obwohl es auch absurde Teile in diesem Workshop gab, die ich gar nicht gefühlt habe. Manchmal dachte ich, das erfüllt halt gerade einfach jedes Klischee. Vielleicht bin ich auch zu ironisch dafür, da kann ich manchmal nicht so viel mit anfangen. Aber ich freue mich riesig über diese Folge.
Hast du das Gefühl, dass diese Aktionen, bei denen du die Hörer mitnimmst, dir persönlich in deinem Heilungsprozess helfen und wo befindest du dich gerade innerhalb dieses Prozesses?

Ich sitze gerade mit extrem fettigen Haaren auf der Couch, ich glaube, das sagt alles, oder? (lacht) Mit sehr viel Trockenshampoo – es ist eine Stehfrisur, aber halt komplett voller Fett. Ich finde es bewundernswert, was für eine Kraft Trockenshampoo hat und ich wünschte mir, ich komme an den Punkt, an dem ich die seelische Kraft von Trockenshampoo habe. Aber ich weiß noch nicht, wo ich mich in diesem Prozess genau befinde. Ich finde, da gibt es keinen Zeitstrang. Man sollte immer an sich arbeiten und ich bin einfach nur froh, dass ich schon so weit gekommen bin, wie ich jetzt bin. Wenn ich an mein Wohlbefinden im November 2019 denke, kann ich sagen, dass wirklich sehr viel passiert ist und es geht mir so viel besser. Ich bin befreiter. Das ist für mich schon ein Fortschritt, auf den ich blicken kann. Ich glaube, wenn man immer nur daran denkt, was man noch alles erreichen und verarbeiten muss, führt das nicht zu einem positiven Gefühl. Es ist, wie wenn man eine unaufgeräumte Bude sieht und nicht den Erfolg bemerkt von dem, was man alles schon geschafft hat, sondern nur das Chaos.

Welchen Umfang soll dein Podcast denn haben, wenn du sagst, dieser Prozess hat nicht wirklich ein Ende?

13 Episoden sind für die erste Staffel geplant. Aber ich glaube, dass das Thema „me-time“ für mich nie aufhören wird, also dass ich Sachen ausprobiere, dass ich an mir arbeite – das wird mich bis an mein Lebensende begleiten.
Könntest du dir denn vorstellen, noch eine Staffel zu machen oder ist das erstmal nicht geplant? 
 Aktuell ja, aber wenn ich alle 13 Folge bearbeitet habe, denke ich vielleicht: „Ok jetzt gerade fühle ich das irgendwie gar nicht so sehr.“ Die nächsten Themen, die kommen, möchte ich erstmal für mich selbst entdecken. Vielleicht bin ich dann auch müde von dem ganzen Ausprobieren. Also, ich weiß es nicht, aber es macht mir viel Spaß und ich freue mich über diese ganze Resonanz. Ich wollte Leuten damit helfen, auch ohne auf jede Geschichte zu antworten, die mir jemand auf Instagram erzählt.

Bist du der Meinung, durch den Wechsel zu ernsteren Themen Fans zu verlieren, welche ausschließlich die witzige Ines vermissen? Bekommst du auch negatives Feedback?

Ich kann mir vorstellen, dass manchen Leuten der neue Podcast nicht so gefällt, weil sie „Besser als Sex“ lieber mochten. Aber ich glaube, ich habe eine gute Community, die nicht das Bedürfnis hat, mir für diese ernsteren Themen negatives Feedback zu geben. Ich glaube, da sind sehr viele Menschen dabei, die reflektiert genug sind, um zu wissen, das Feedback muss ich jetzt nicht abgeben.

Warum wolltest du wieder einen Podcast machen? Was schätzt du an diesem Format?

Podcast ist definitiv eine der Sachen, die ich hoffentlich noch sehr lange machen darf und machen werde. Ich habe eine Ausbildung als Hörfunkmoderatorin gemacht und schon damals beim Radio gemerkt, dass es mich gar nicht so sehr interessiert, am Tag kurze Ankündigungen zu machen. Ich meine, beim Radio ist es das Größte, die Primetime-Morningshow zu moderieren, aber das hat mich nie gefesselt. Ich fand es schon immer toller, einen Abendtalk zu machen. Ich habe damals immer die Lateline gehört, die ja auch in einer Mediathek abrufbar war. Das hat mir Freude bereitet und ich habe mich gefragt, was ich machen will. Und dann haben wir damals mit „Sex-Vergnügen“ angefangen und mir war es egal, ob das die Leute hören werden oder nicht. Es war immer das, was ich machen wollte. Mir gefällt das Medium Podcast einfach total gut und ich fand es auch einen schönen Weg, um von allem, was kurz, schnell und laut ist, mit vielen Schnitten und viel Ablenkung, wegzukommen. Mir hat es gefallen, dass diese langen, tiefgründigen Erzählungen und Überlegungen eine Plattform bekommen. Für mich war mit dem Beenden von „Besser als Sex“ klar, ich möchte irgendwann wieder einen neuen Podcast haben. Ich hätte auch den nächsten Laber-Podcast mit Person XY starten können, was ich für die Zukunft auch überhaupt nicht ausschließe. Aber nach dem Erfolg von „Besser als Sex“ hatte ich persönlich keinen Bock, in einen Konkurrenzkampf zu gehen. Deswegen habe ich beschlossen, ein ganz anderes Podcast-Projekt zu machen. Eines, das meine aktuelle Situation mehr beschreibt und Menschen hilft. Es ist ein eigenständiges Projekt und deswegen finde ich es gut, das allein zu machen, auch mit dieser neuen Form von einem langen Beitrag, das liegt mir durch die Radiozeit ja auch.
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Wie kann man deiner Meinung denn am besten lernen, sich selbst zu lieben?

Indem man sich mit sich selbst beschäftigt und herausfindet, was einem gut tut und dann begreift: Wenn ich doch die Dinge für mich tue, die mir guttun, egal was es ist, dann weiß ich, dass ich mich liebe. Ob das Gespräche mit Freunden sind oder ob man Kontakt zu Menschen reduziert, die einem nicht guttun. Das für sich einzugestehen und immer den Fokus zu haben: Das möchte ich machen, weil danach fühle ich mich besser und es gibt mir ein gutes Gefühl. Wenn man darauf achtet, auch Dinge auszuprobieren, die vielleicht unschön sind, nicht logisch oder nicht dem gesellschaftlichen Bild entsprechen, aber man dabei auf sich selbst hört, dann ist das für mich ein sehr großer Teil von Selbstliebe. Da diese innere Stimme zu finden und diese Coolness zu haben, dem Ganzen überhaupt Aufmerksamkeit zu geben, ist wichtig, weil ich glaube, das wird oft verpönt.

Zum Abschluss, was ist dein bester Tipp gegen schlechte Laune?

Mir hilft Musik sehr oder ich gucke mir Sachen von Comedians an, die ich mag. Manchmal sind es Podcasts, Specials oder YouTube-Videos, aber Lachen hilft irgendwie immer und manchmal sind es auch Freunde, mit denen man viel lachen kann. Lachen ist immer sehr gut. Lachen oder Essen! (lacht)

Interview Allegra Wendemuth
Fotos Lina Tesch

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