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Das Programm für 2022/23 des Staatstheater Braunschweig steht – im Mittelpunkt steht dabei Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“.
Spielzeit.art
Der Sommer steht bevor und das Staatstheater Braunschweig verlagert sich in den kommenden Wochen etwa mit dem Festival Theaterformen oder dem Burgplatz Open-Air allmählich nach draußen und diese Saison geht langsam zu Ende. Im September startet dann die neue Spielzeit 2022/23 und auf dem Programm stehen 28 Neuproduktionen, davon zehn Uraufführungen; hinzu kommen zahlreiche Konzerte. Insgesamt stehen rund 500 Vorstellungen bevor und der Optimismus ist groß, weiterhin volle Säle bespielen zu können.

 

„Kultur kann ein sinnstiftendes Element in schweren Zeiten sein und Fragen nach gesellschaftlichen Entwicklungen stellen“, meint Generalintendantin Dagmar Schlingmann beim heutigen Pressetermin zur Vorstellung der neuen Spielzeit. Deshalb steht auch in der Saison 2022/23 ein vielschichtiges Werk im Mittelpunkt, das eine Welt im Umbruch sowie gesellschaftliche Zerrissenheit schildert. Unter dem Motto „Ausweitung des Ringgebiets“ soll in der kommenden Spielzeit spartenübergreifend mit Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ eines der umfangreichsten musikalischen Bühnenwerke überhaupt neuinterpretiert werden – ein Vorhaben, das aktuell an vielen Häusern behandelt wird. Am Staatstheater Braunschweig findet Wagners Opernzyklus jedoch Einzug in alle Sparten und so wird „Das Rheingold“ vom Musiktheater neuinszeniert; das Schauspiel präsentiert eine Uraufführung zum „Walküre“-Stoff, in „Siegfried – Eine Bewegung“ wird der Ring tänzerisch verarbeitet und in der „Götterdämmerung“ kommen schlussendlich alle Sparten des Staatstheaters zusammen. So wird das Stück auf unterschiedlichste ästhetische und künstlerische Arten und Weisen erforscht und neuentdeckt. Im Juni 2023 wird dem „Ring des Nibelungen“ noch einmal mit einem zwölftägigen Ring-Festival gehuldigt. „Es ist eine Ehre und bereitet mir eine riesige Freude, den „Ring des Nibelungen“ zu dirigieren“, so Generalmusikdirektor Srba Dinić beim heutigen Pressegespräch.
Darüber hinaus kommt es in der folgenden Spielzeit zu einer engen Zusammenarbeit mit dem Herzog-Anton-Ulrich-Museum, mit dem die große Sonderausstellung „Max wird Beckmann. Es begann in Braunschweig“ veranstaltet wird, die sich vom 28. Oktober bis zum 12. Februar durch die Saison ziehen wird.
Neben aufregenden Premieren und Neuproduktionen wie „To Fall Safely“, „Robin Hood“, „Dante, „Annie“ oder „Cloclo“ stehen auch Wiederaufnahmen beliebter Stücke wie „And the Stars Look Very Different Today“, „Der Diamantenherzog und das brennende Schloss“ oder „Woyzeck“ auf dem Programm für 2022/23.

Uns steht eine spannende und abwechslungsreiche neue Spielzeit bevor, die nach über zwei Jahren Pandemie nun endlich ihr großes „Ring“-Projekt mit satter musikalischer Besetzung vor großem Publikum umsetzen kann.

Weitere Infos zum Programm und der neuen Spielzeit gibt es hier.

Text Louisa Ferch
Foto Louisa Ferch

24. Mai 2022

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