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Hoffnung auf einen Open-Air-Sommer in der Löwenstadt?
Die Stadt Braunschweig sucht nach Grünflächen, die Event-VeranstalterInnen gebührenfrei nutzen können.
04 FestivalTheaterformen Festivalzentrum Foto AndreasEtter art
Die Eventszene steht still – schon seit mehr als einem Jahr. Zwar suchen die VeranstalterInnen stets nach kreativen Lösungen, aber das Maßnahmen-Wirrwarr zur Eindämmung der Corona-Pandemie erschwert ihnen immer wieder die Planungsumsetzung. Damit die Kulturschaffenden ihre Arbeit zu Teilen wieder aufnehmen können, plant die Stadt Braunschweig, ihnen gebührenfreie Grünflächen zur Verfügung zu stellen. Besonders der Parkplatz am Kennelweg und der Westpark bieten sich für Open-Air-Veranstaltungen an. 

Die Idee scheint ausgereift, doch an der Umsetzung hapert es bereits, denn der Naturschutz darf gesetzlich bei der Planung nicht außer Acht gelassen werden. Deshalb hat Oberbürgermeister Ulrich Markurth Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies in einem Schreiben darum gebeten, für die Sommermonate 2021 den sogenannten Passus zu lockern. 2017 hatte das Land Niedersachsen beschlossen, die Anzahl für „seltene Ereignisse“ in Hinblick auf den Lärm- und Naturschutz auf maximal 18 Tage/Nächte zu begrenzen – zu wenig für einen urbanen Open-Air-Sommer. Die Stadt Braunschweig bemüht sich, damit die regionale Eventszene ihre Arbeit in die urbane Öffentlichkeit verlagern kann. Deshalb hat sie sich auch beim Bund um Fördergelder aus der Kulturstiftung „Kultursommer 2021“ beworben. Der Bund stellt für die Fördermaßnahme insgesamt bis zu 30,5 Mio. Euro aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm „Neustart Kultur“ bereit.

Bereits im vergangenen Jahr konnten Kulturschaffende vereinzelt Corona-konforme Veranstaltungen ins Leben rufen: Undercover initiierte eine Open-Air-Reihe auf dem Wolters-Gelände, der Lokpark wandelte sich zur Autokonzert-Location und die Komödie am Altstadtmarkt verlagerte seine Vorstellungen in den Außenbereich des Wirtshauses Heinrich. Inwieweit solche Projekte in diesem Sommer realisiert werden können, bleibt noch abzuwarten.

Text Denise Rosenthal
Foto Daniel Dvorsky via unsplash, Andreas Etter

21. April 2021

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