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Empowerment

bis 8. Januar 2023 |
Kunstmuseum Wolfsburg

kunstmuseum.de

Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt mit „Empowerment“ bis zum 8. Januar 2023 die weltweit größte Ausstellung zu Kunst und Feminismen des 21. Jahrhunderts.
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Dass der Kampf für Gleichberechtigung und Anerkennung auch im 21. Jahrhundert für Frauen noch nicht ausgefochten ist, haben wir in jüngster Zeit immer wieder den Medien entnehmen müssen: Derzeit protestieren zum Beispiel zahlreiche Iraner:innen nach dem Tod von Mahsa Amini in Teheran gegen das Regime; in den USA werden in einigen Bundesstaaten wiederum Schwangerschaftsabbrüche verboten. EMPOWERMENT muss auch im Jahre 2022 noch großgeschrieben werden. Deshalb hat das Kunstmuseum Wolfsburg die weltweit erste und größte Ausstellung kuratiert, die sich mit Kunst und Feminismen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzt.


Seit dem 10. September steht die große Ausstellungshalle im Kunstmuseum Wolfsburg unter dem Motto „Empowerment“. Auf etwa 2500 Quadratmetern gibt es 115 künstlerische Positionen zu sehen, die sich mit sozialer Ungleichheit, Sexismus, Rassismus sowie anderen gesellschaftlichen Problemen auseinandersetzen. Intersektionaler Feminismus ist das Keyword, denn insbesondere Women of Color, Menschen mit Behinderungen sowie queere Personen sind von einer Mehrfachdiskriminierung betroffen.
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Drei Jahre arbeitete das Kunstmuseum Wolfsburg akribisch mit seinem großen Netzwerk und zahlreichen Kooperationspartnern an „Empowerment“. Circa 100 Künstler:innen aus rund 50 Ländern sind vertreten. Ihre Werke geleiten die Besucher:innen durch insgesamt sieben Kapitel: Protest & Empowerment, Gender & Identity, Herstories & Other Narratives, Desired & Violated Bodies, Labour of Care, Planetary Challenges und Feminists Futures. Es sind Themen, die uns alle betreffen, aber leider nicht jede:n beschäftigen. Feminismus geht jede:n etwas an. Die Bewegung kann nachhaltige Lösungen schaffen – nicht nur für unsere Gesellschaft, sondern auch für unsere Umwelt.

Der kuratorische Blickwinkel wird bei „Empowerment“ außerdem durch eingeladene Kunst-Kollektive erweitert: Dabei sind Nacional TROVOA (Brasilien), Njabala Foundation (Uganda), What the hELL she doin! (Großbritannien/Kenia/Südafrika/Uganda), AXA projects (China) sowie Sandbox Collective (Indien).
Machen wir das 21. Jahrhundert zum Jahrhundert der weltweiten Frauenbefreiung, wo Gewalt und Machtmissbrauch gegen weiblich gelesene Personen keinen Platz mehr finden. Lasst euch im Kunstmuseum Wolfsburg von „Empowerment“ davon inspirieren, warum es sich zu kämpfen lohnt. Die Ausstellung läuft noch bis zum 8. Januar 2023. Mehr Infos zur Ausstellung bekommt ihr auf kunstmuseum.de oder in unserem ausführlichen SUBWAY-Beitrag „Womenpower“.

Kleiner Teaser: Am 10. Dezember startet im Kunstmuseum Wolfsburg die Ausstellung „Blow Up! Vom Wachsen der Dinge“, die voller Überraschungen steckt. Mehr Infos folgen in der Dezember-SUBWAY.

Text Denise Rosenthal
Foto Kruszewski

19. Oktober 2022

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