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Szenekenner Falk-Martin Drescher über den neuen Wind
in Braunschweigs Gastronomie.
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Du gehst gerne ins Café, ins Restaurant oder in die Bar – hast einen guten Geschmack und den Mitarbeitenden schon mal bei der Arbeit zugesehen. Prima, dann fehlt eigentlich nichts für eine eigene Gastronomie, oder?
Kürzlich berichtete Gina Pomorin, die im Prinzenweg das Café Friedas eröffnet hat, von der Zeit vor, während und nach der Gründung. Und auch hier wurde schnell klar: Du eröffnest nicht „mal eben“ ein Café. Konzeption, Finanzierung, Kredit, Nutzungsänderung, Renovierung, Handwerker:innen, Umbau, Denkmalschutz, Freisitzfläche, Fettabscheider, Personal, Bestuhlung, Kassensystem, Lieferverzögerungen, Marketing ...  auf viele Fragen gibt es nicht gleich eine Antwort. Und manche Frage ist vorab noch nicht einmal gestellt. Nicht verwunderlich ist es, dass das Friedas für Gina nichts Geringeres als ihr „eigenes Baby“ ist.
Der Weg ins Stationäre
Was wiederum durchaus überraschend ist: Wie viele Gründer:innen trotz oder vielleicht auch wegen der Corona-Pandemie mit neuen gastronomischen Ideen an den Start gegangen sind. Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass in der Innenstadt für einen verschwindenden Einzelhandel tendenziell ein gastronomischer Betrieb folgt – beachtlich ist es dabei allemal, welche und wie viele neue Konzepte in den vergangenen Monaten und Wochen gefolgt sind.
Da küsst Adam M’Barek mit dem Bel Gusto – Braunschweigs erster Pinseria – das kulinarische Treiben auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz wach. Die beiden Unternehmerinnen Lina Furman und Inna Krasevic investieren kräftig in eine Ladenfläche in der Neuen Straße und bringen im SoShe New-Style-Sushi auf den Teller. Mehr oder weniger still und heimlich hat Nazim Türkmen das Vapiano schräg gegenüber der Schloss Arkaden in das Italian’s transformiert. Gina hat das bereits erwähnte Café Friedas eröffnet; das Duo um Carolin Gellermann und Elin Kipry hat die fiets kaffee.bar im Östlichen Ringgebiet übernommen und dem Grundkonzept eine ganz eigene spannende Note um die internationale Kaffeekultur verliehen. Oh, und im tomrobins denken Robin Langer und Tom Böttcher die Kombination aus Weinhandel und Bar völlig neu.
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Gastronomie neu denken
Nächste Veränderungen in der hiesigen Gastro-Szene stehen indes schon in den Startlöchern. An der Ecke Jasperallee und Altewiekring ist aus einer Bankfiliale ein Restaurant geworden, im Magniviertel ist ein neues Tapas Restaurant auf dem Weg und am Friedrich-Wilhelm-Platz freut sich ein Kooperationsprojekt von Jörn Clausen, Hendrik Borgmann (Die Apotheke, Mono) und Oliver Strauß (Strauß & Lemke Gruppe) auf seinen Start.
Was unterdessen alle vorig genannten und gewiss schon in Planung befindlichen Ideen eint: Mut, Kreativität, Tatendrang und Durchhaltevermögen. Die Begeisterung, Cafés, Restaurants, Bars und Co. neu zu denken und an das „Lokale“ zu glauben. Denn das ist doch eine der wesentlichen Lehren der Pandemie – die Bedeutung des Zusammenkommens.


PK FMD 2019
Eine Kolumne von Falk-Martin Drescher
Der Braunschweiger Falk-Martin Drescher (31) ist Inhaber einer Kommunikationsagentur und engagiert sich unter anderem als Vorstandsvorsitzender im Kultviertel. In seinem Newsletter „The Dude“ informiert er wöchentlich über das Szeneleben der Region.
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Fotos Andreas Rudolph, Kieper FilmFotografie

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