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Forum Heersum

Premiere 28. Juni
Schlosspark Wrisbergholzen (Hi)


Das Landschaftstheater Forum Heersum bespielt ab 28. Juni
mit einer Vampirgeschichte das 1000-jährige Wrisbergholzen.
Forum Herrsum 1 art
Seit 1000 Jahren spukt der Geist der Gräfin von Wrisbergholzen durch den gleichnamigen Ort und findet keinen Frieden. Schuld an ihrer Misere ist natürlich ein Mann. Doch ausgerechnet zum großen Jubiläum des kleinen Ortes heckt sie einen teuflischen Plan aus, bei dem ihr ein Vampir zu Hilfe kommen soll. Der Theaterverein Forum Heersum hat sich mit „Vlad – Ein vampireskes Theaterspektakel in Wrisbergholzen" in diesem Jahr erneut ein spannendes Sommervergnügen einfallen lassen.
Eine U-Bahnhaltestelle mitten im Weizenfeld, eine abgelegene Fabrik, ein Brunnen auf dem Hildesheimer Marktplatz – ungewöhnliche Spielstätten offenbaren sich den Fans des Heersumer Landschafts-Wander-Theaters jedes Jahr im Sommer. Seit mittlerweile 30 Jahren verlässt der Heersumer Theaterverein zwischen Juni und September seinen Stammsitz und ist an unterschiedlichen Orten im Hildesheimer Land unterwegs, um Theaterbegeisterte mit ihrer ungewöhnlichen Form des Volkstheaters zu verzaubern. Mit Klappstühlen bewaffnet, zieht das Publikum gemeinsam mit den Schauspielern von Szene zu Szene durch Feld, Wald und Stadtlandschaft. Nach Orten wie Söhre, Bad Salzdetfurth, Dinklar und Hildesheim ist der Verein in diesem Jahr, passend zum Dorfjubiläum, nach Wrisbergholzen eingeladen. Dass sich dabei große Teile des 70-Seelen-Dorfes für „Vlad – Ein vampireskes Theaterspektakel in Wrisbergholzen" an fünf Wochenenden in eine gigantische Freilichtbühne verwandeln, war „nicht allen gleich geheuer“, sagt Forum-Geschäftsführer Jürgen Zinke. Doch inzwischen sei die Skepsis verflogen: „Beim Casting war das Dorfgemeinschaftshaus brechend voll, wir haben 40 Neuzugänge. Jetzt ist es angekommen“, freut sich der Theatermacher. Insgesamt werden mehr als 100 Laien- und Profischauspieler an zehn Terminen im Juni, August und September der Gruselgeschichte aus der Feder von Regisseur Uli Jäckle Leben einhauchen und das natürlich mit viel Herzblut. Wie viel Leidenschaft eigentlich in dem Theaterprojekt steckt, zeigt sich allein darin, dass ein Teil der Landschaftstheaterverrückten Schauspielcrew im Herbst letzten Jahres eigens nach Albanien fuhr, um sich dort die nötige Inspiration für die diesjährigen Heersumer Sommerspiele zu holen. Und man darf also wieder gespannt sein… 
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Die Grusel-Geschichte beginnt vor 1000 Jahren, als die erste Gräfin von Wrisbergholzen ihr Schloss errichten lässt und sich unsterblich in einen Fayencen-Maler verliebt. Damit das mit der ewigen Liebe auch klappt, lassen sich die beiden von einem Vampir beißen. Doch leider verträgt der hilfsbereite Blutsauger das blaue Blut der Gräfin nicht und so nimmt die Spukgeschichte ihren schicksalhaften Lauf… Die letzte lebende Gräfin von Wrisbergholzen ist zwar vor einigen Jahren bereits verstorben, aber das besagte Schloss, das zwischen 1740 und 1745 von Freiherr Rudolf Johann von Wrisberg im Barockstil errichtet wurde, gibt es bis zum heutigen Tag. Zu den Besonderheiten des Edelsitzes in der niedersächsischen Gemeinde Sibbesse gehört die große Parkanlage, die die Theaterschaffenden gerne in ihrer Spuk-Inszenierung bespielt hätten. Leider ist das ist nicht möglich, da sie und ein darin befindlicher Mammutbaum unter Naturschutz stehen. Doch das Forum Heersum wäre nicht das Forum Heersum, wenn es nicht eine phantasievolle Lösung parat hätte. Gerade wo man 2015 bereits das legendäre Hotel „Rose“ für die Aufführung in Hildesheim nachgebaut oder 2014 einfach mal so eine überdimensionale Orgel in die Landschaft von Heersum gestellt hatte, wird auch ein Schlosspark für die engagierte Theatercrew realisierbar sein. „Wir werden zeigen, was so alles wächst, wenn man die Natur in Ruhe lässt“, verspricht Zinke. Langweilig wird es für den Zuschauer bei der aktuellen Inszenierung keinesfalls: Neben der eigentlichen Wanderschafts-Inszenierung wird es unter anderem einen zehnminütigen Film über zwei Vampirbrüder mit einer Live-Vertonung zu sehen geben – für den Gänsezhautfaktor ist also schon mal gesorgt. Und wie alle Forum-Heersum-Spielorte, bekommt auch das Örtchen Wrisbergholzen wieder seine eigene U-Bahnhaltestelle. Vieles bleibt wie gewohnt, doch eines soll sich auf jeden Fall in diesem Jahr ändern: die Spielzeitlänge. Während die vorherigen Inszenierungen teilweise eine Dauer von bis zu fünf Stunden einnahmen, sollen kürzere Strecken zwischen den einzelnen Szenen für eine verringerte Vorstellungsdauer sorgen. Am theatralischen Vergnügen wird dabei aber kaum gespart werden, wenn man den Vorabfilmen der Gruppe Glauben schenken darf.
Kartenvorverkauf und Vorstellungen
Wer jetzt Blut geleckt hat: Der Karten-Vorverkauf startet am Dienstag, 30. April. Die Premiere findet am 28. Juni am Schlosspark in Wrisbergholzen statt. Weitere Vorstellungen gibt es am 29. Juni, 17., 18., 23., 24., 30., 31. August, 1. und 7. September. Die Vorstellungen finden freitags und samstags um 19:00 Uhr, sonntags um 14:00 Uhr statt.

Weitere Infos gibt es unter www.forumheersum.de.

Text Kerstin Lautenbach-Hsu
Fotos Volker Hanuschke / Jürgen Zinke & Kerstin Lautenbach-Hsu

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