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Kaya Yanar

27. März / Stadthalle (BS)


Comedy-Star Kaya Yanar im Kurzinterview
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Die Kollegen nerven wieder, die Freundin klagt über Liebeskummer, die Bahn hat mal wieder Verspätung, das langerwartete Paket wurde beim falschen Nachbarn abgegeben … Manchmal könnte man einfach nur ausrasten … Und genau das macht derzeit der bekannte TV-Comedian Kaya Yanar – zumindest auf der Bühne. „Ausrasten für Anfänger“ heißt das aktuelle Programm des Comedy-Stars, das er am 27. März 2019 um 20 Uhr live in der Stadthalle Braunschweig präsentieren wird. Zwei Stunden lang bietet Doktor Yanar Lebenshilfe auf gewohnt witzige und selbstironische Art und Weise – zum Ausrasten komisch halt. Wir sprachen im Kurzinterview mit ihm.
Kaya, aktuell tourst du mit deinem Programm „Ausrasten für Anfänger“ durch Deutschland. Haben deine Fans deine „Ausraster“ bislang unbeschadet überstanden?
Seit einem Jahr toure ich in ausverkauften Häusern und meine Fans haben das bis auf einen Zwerchfellkater bisher unbeschadet überstanden.

Weswegen könntest du denn privat manchmal ausrasten?
Über vieles! Aktuell: Wenn Politiker Schwachsinn erzählen, zum Beispiel unsinnige Gesetze fordern, obwohl sie genau wissen, dass es interessengesteuert ist. Die ganze Feinstaub-Debatte ist eine Farce. Die sollten eher Schiffe und Silvesterböller ins Visier nehmen, anstatt Diesel-Fahrzeuge.
Du lebst seit einigen Jahren in der Schweiz. Die Schweizer sind ja eher als ruhige Zeitgenossen verschrien. Gibt es etwas, dass dich bei den Eidgenossen so richtig zum Ausrasten bringt?
Ja, Tempolimit von 120 Stundenkilometer auf der Autobahn und der Zürcher Flughafen, der ein Einkaufszentrum mit ein wenig Fliegerei geworden ist. Der Nachbarshund, der alles wegbellt, obwohl niemand in seinem Revier ist, außer einem Baumblatt.

In der Schweiz bist du mit „Reiz der Schweiz“ mit einem ganz anderen Programm unterwegs als in Deutschland. Warum? Haben die Schweizer einen anderen Humor?
Sie lachen gerne über sich selbst, wie alle meine Fans. Aber da die Schweiz in vielen Dingen nun mal anders ist als Deutschland, erzähle ich etwas anderes. Das Ziel ist dasselbe: Die Leute müssen sich identifizieren können, damit das ihr Humor wird.
Wieviel spontane Improvisation steckt in deinen Shows oder ist bei dir immer alles minutiös durchgeplant?
Es ist alles minutiös durchgeplant, damit ich improvisieren kann.

Was denkst du, welche deiner Eigenschaften macht dich beim Publikum besonders beliebt?
Authentizität und ein wenig Talent für Komisches. Manche halten mich auch für attraktiv, aber ich denke, die sind kurzsichtig.

Nervt es dich manchmal, dass die Leute von dir erwarten, immer lustig zu sein?
Überhaupt nicht, Leute können erwarten was sie wollen. Manchmal enttäusche ich sie halt. (lacht)
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Kannst du dich daran erinnen, wann du das letzte Mal unfreiwillig komisch warst?
Ständig. Ich bin ein tollpatschiger Mensch. Neulich stand ich ein paar Minuten im Hotelzimmer vor dem Waschbecken, weil ich einfach nicht geschnallt habe, wie der Wasserhahn funktioniert. Da war nichts zum Drehen oder Drücken, man musste kippen!

Du lebst seit einigen Jahren vegan. Was kommt bei dir zuhause auf den Teller?
Gemüse! Das jage ich auch selber.

Wenn du ein Marvel-Superheld wärst, welcher wärst du?
Hulk, der wird erst durch seine Ausraster richtig gut!

Interview Kerstin Lautenbach-Hsu
Fotos Daniel Preprotnik 2017

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