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Ein kleiner Rückblick auf eine große Geschichte     
SU2104 Titelthema art
400 Ausgaben SUBWAY – wo soll man da anfangen, zu erzählen. 400 Monate, in denen geschwitzt, geweint, geblutet wurde, in denen hinter den Kulissen des Magazins aber auch viel gelacht, gelernt, vermittelt und erschaffen wurde. Nur wenige deutsche Magazine und wohl noch weniger Stadtmagazine können auf eine so unfassbar große Zahl an Ausgaben zurückblicken, haben einen umfassenden und konstanten Wandel erlebt wie SUBWAY – immer ganz nah am Zeitgeist, inhaltlich wie visuell, mit einer Erstausgabe, deren Innenteil 1987 noch komplett in schwarz-weiß gedruckt wurde. So viele bunte Ausgaben voll Eventtipps, Stadtgeschehen, gesellschaftlichem Wandel, Interviews mit Starfaktor, Szene- und Partykultur. Da kann SUBWAY sich wenige Monate vor seinem 35-jährigen Geburtstag schonmal selbst ordentlich auf die Schultern klopfen.
Das Magazin ist nicht totzukriegen. Als lesenswertes und in der Region einzigartiges Kultur- und Regionalmagazin trotzt es beharrlich den Widrigkeiten des Medienmarktes und der Printkrise – und nicht zuletzt aktuell auch Corona. Wer hätte je gedacht, dass ein Virus mal nahezu alle unsere Themengebiete lahmlegt und Künstlern, Kreativen, Kulturschaffenden, Eventleuten und vielen mehr genauso wie uns, die wir darüber berichten, das Leben schwer macht? Die 400 angemessen feiern können wir jedenfalls nicht, wie wir gern würden ...
su 1987 11 Ausgabe 01
su 1992 01 Ausgabe 50
SU1992 11 Ausgabe 60 5Jahre
Szene-Leuchtturm
Ordentlich gefeiert wurde aber schon in der Vergangenheit. Mancher erinnert sich vielleicht noch an legendäre SUBWAY-Partys, sei es zu Nikolaus im Festzelt auf dem Schützenplatz 1991, die Feier zur 200. Ausgabe im Juli 2004 im Joker oder richtig fett zum 20. Jahresjubiläum im November 2007 in der Volkswagenhalle – ein unvergessenes und legendäres Event, das die riesige Halle erstmals seit ihrer Eröffnung ausverkauft hat. Eng verbunden mit der Musik-, Club- und Kulturszene der Stadt hat SUBWAY in all den Jahren viel bewegt, angestoßen und zusammengeführt und die Region so bunter, lauter und bedeutsamer gemacht – besonders in seinen goldenen Jahren Ende der Neunziger, als die Auflage regelmäßig vollständig vergriffen war und von Digitalisierung und virtueller Social-Parallelwelt noch nichts zu spüren war – zu einer Zeit als echter Individualismus noch real gelebt wurde.

Dennoch standen in 400 Ausgaben nie die Magazin-Macher im Vordergrund, sondern die unfassbar vielen Stars und Themengeber bekamen die Bühne. Krönung jeder Ausgabe sind natürlich die erstklassigen und teils exklusiven Interviews, von denen viele Face-to-Face geführt wurden. Höchstpersönlich die Ehre gegeben haben sich etwa Motörhead-Lemmy, die Queen of Rock'n'Roll Alice Cooper oder die Punk-Urväter Ramones, aber auch Weltstars wie Ice-T, Kylie Minogue oder Foo Fighters sprachen mit uns; unzählige Kinolegenden, darunter Martin Scorsese, John Travolta oder Wim Wenders, ebenso wie auch etliche bedeutende deutsche Promis wurden befragt: Mode-Schöpfer Wolfgang Joop, Kicker-Legende Paul Breitner oder Ex-Bundespräsident Joachim Gauck. Künstler wie Die Ärzte, Jan Delay und Heino haben sich über die Jahre Zeit für uns genommen (manche mehrfach) und unzählige Male sind wir mit SUBWAY-Liebling Helge Schneider ins Plaudern gekommen. Auch kurios-schlüpfrige Themen haben wir mit einschlägigen Akteuren besprochen, sei es der Erfinder der Antibaby-Pille, Porno-King Ron Jeremy oder Deutschlands berühmteste Prostituierte Domenica Niehoff. Und immer wieder haben wir uns auch von Braunschweigs Top-Musik-Exporten auf den neuesten Stand bringen lassen: Von der Jazzkantine, Such A Surge, Bosse und vielen weiteren, die ihre künstlerische Karriere weit über die Stadtgrenzen hinausgetragen haben. Mit wenigen Worten ist kaum wiederzugeben, wer SUBWAY alles Rede und Antwort gestanden hat, eine nicht enden wollende Liste interessanter und relevanter Personen des Zeitgeschehens und öffentlichen Lebens.

Auch sehr gehaltvoll waren seinerzeit – im Prä-Social-Media-Zeitalter – die legendären und mitunter skurrilen Kleinanzeigen. Mal zart, mal hart, mal sachlich und schüchtern, mal kreativ und direkt, aber immer spannend war dieses Kontaktmedium auch für Unbeteiligte lesenswert und unterhaltsam.
Und natürlich muss der legendäre SUBWAY-Terminkalender erwähnt werden, der einst tonangebendes und unverzichtbares Werkzeug der Freizeitplanung war und sich zu Hochphasen über bis zu 24 Seiten erstreckte. Heute unvorstellbar.
Über all die Ausgaben könnte man endlos weitererzählen und das holen wir auch noch nach, versprochen – spätestens zur 50-Jahre-Mega-Ausgabe, die gleichzeitig SUBWAY Nummer 600 sein wird.
Ein fettes THANK YOU !!!
Etliche Menschen haben im Laufe dieser 400 Ausgaben im Hintergrund geschaltet und gewaltet. Viele, die in all den Jahren an der Heftproduktion und -entwicklung beteiligt waren – unzählige kreative Redakteure, Grafiker und Vertriebler –, sind nach ihrer Zeit bei SUBWAY einen guten Weg in der Medienlandschaft gegangen und mancher hat noch viel erreicht. Ein Kommen und Gehen.
SUBWAY steht nicht nur für Braunschweig und die Region, sondern ebenso auch für etliche seiner Partner und Wegbegleiter, deren Wege sich aus Musik, Kultur, Kunst, Sport, Mode, aus der Eventbranche aber auch aus Wirtschaft und Wissenschaft mit SUBWAY kreuzten und kreuzen. Auch unserem Netzwerk aus Agenturen, Plattenfirmen, Veranstaltern, Verlagen, Kultureinrichtungen, Institutionen und Stadtverwaltungen möchten wir für die großartige, langjährige Zusammenarbeit einmal einen richtig fetten Dank aussprechen.
Ebenso verbeugen wir uns für SUBWAYs Erfolg und dessen eisernes Bestehen ganz besonders bei unseren zahlreichen regionalen Partnern, Auslagestellen und Anzeigenkunden, die uns teils seit Jahrzehnten treu sind, uns aber auch in diesen schwierigen Pandemiezeiten unterstützen und an uns glauben – so auch unsere Verlagsheimat in der Oeding Unternehmensgruppe.
Eine Personengruppe haben wir aber noch vergessen: Ohne euch Leser wäre SUBWAY nicht das, was es ist – vom jungen, zugezogenen Studenten, der SUBWAY vielleicht das erste Mal in den Händen hält bis hin zur Szene-Seniorin, die parallel mit SUBWAY gereift ist und die eine ganz persönliche, individuelle Geschichte mit dem Magazin verbindet. Für euch halten wir weiter durch, überstehen Corona und starten bald wieder voll durch. Und auch bis dahin bleibt SUBWAY für euch relevant und vor allem präsent. Krise hin oder her. Stay safe, stay tuned!

Text Benyamin Bahri
Fotos SUBWAY, New Africa, maryviolet-stock.adobe.com

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