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Die Corona-Pandemie macht auch so manchen winterlichen Veranstaltungen einen Strich durch die Rechnung – doch die Planungen für den Braunschweiger Weihnachtsmarkt laufen.
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Bald stehen schon die ersten Lebkuchen und Spekulatius im Supermarktregal und ob wir es wollen oder nicht – der Sommer ist vorbei und Weihnachten steht schneller vor der Tür als man denkt. Noch etwa drei Monate und dann durstet es uns aber gewaltig nach Glühwein und Feuerzangenbowle. Aber wie steht es um den Braunschweiger Weihnachtsmarkt 2020? Kann er trotz Corona stattfinden?

 

Normalerweise laufen die Vorbereitungen für den Braunschweiger Weihnachtsmarkt bei der Stadtmarketing GmbH bereits im September auf Hochtouren. Zwar wird auch jetzt schon fleißig geplant und Ideen gebrütet, jedoch macht die noch immer anhaltenden Corona-Pandemie die Vorbereitungen dieses Jahr besonders anspruchsvoll und aufwendig. Um auf alle möglichen Drehungen und Wendungen, die der Verlauf der Pandemie in den kommenden Wochen noch nehmen kann, vorbereitet zu sein, entwirft das Stadtmarketing aktuell verschiedene Szenarien, um den Braunschweiger Weihnachtsmarkt unter Berücksichtigung sämtlicher Corona-Vorgaben stattfinden lassen zu können. Im Austausch mit allen Beteiligten werden diese Möglichkeiten momentan hinsichtlich ihrer finanziellen Durchführbarkeit geprüft.

„Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt soll stattfinden. Das ist das Ziel, das wir verfolgen“, sagt Gerold Leppa, Geschäftsführer des Stadtmarketings. „Die Planungsmöglichkeiten sind derzeit aber leider begrenzt, da es gilt, die dann gültige Landesverordnung umzusetzen. Noch ist nicht abzusehen, wie diese aussehen könnte und die Landesregierung hat sich noch nicht positioniert. Das erschwert unsere Vorbereitungen und macht eine abschließende Bewertung unmöglich.“ Um die möglichen Szenarien für das winterliche Stadtspektakel durchzudenken, tauscht sich das Stadtmarketing bundesweit mit anderen Städten aus. „Gerade werten wir die Rückläufe der Verträge mit den Standbetreibern aus und sind im Gespräch mit der Polizei und der Feuerwehr. Außerdem sprechen wir bereits mit Dienstleistern, um die alternativen Szenarien zu kalkulieren und die finanziellen Auswirkungen beurteilen zu können. Anschließend können wir dann auch in Abstimmung mit der Stadtverwaltung entscheiden, was realisierbar ist“, meint Leppa.

„Im Kern spielen wir bei den Szenarien verschiedene Möglichkeiten durch, wie wir die Laufwege breiter machen können. Auch die Machbarkeit der aktuell geltenden Regelung für Spezialmärkte wie den Weihnachtsmarkt, nämlich Eintrittsgeld und Zugangskontrollen mit Kontaktnachverfolgung prüfen wir“, so der Geschäftsführer weiter. Schon jetzt ist klar, dass die Vorgaben zu erheblichen Zusatzkosten für die Braunschweig Stadtmarketing GmbH als Veranstalter führen werden. Auch dezentrale Konzepte sowie eine verminderte Kapazität des Weihnachtsmarktes für die übrigen Bereiche der Stadt werden dafür untersucht.

Welches Szenario letztendlich Wirklichkeit wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer abgeschätzt werden. Wir freuen uns jedenfalls, dass das Stadtmarketing nach kreativen Lösungen sucht, sodass gebrannte Mandeln und Glühwein dieses Jahr nicht ausfallen müssen.

Text Redaktion
Foto Robert Wiebusch

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