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Der Braunschweiger Planetview-Macher Geert Schroeder und der Rainbow-Children Verein geben ausgestoßenen kenianischen Kleinkindern Hoffnung.
Weihnachten ist die Saison des Gebens. Zu keiner anderen Zeit besinnen sich die Menschen mehr auf ihre Werte und hinterfragen, welchen Beitrag sie für eine bessere Welt leisten können. Wir möchten euch heute ein besonderes Hilfsprojekt vorstellen: Den Rainbow-Children Verein. Die wohltätige Organisation wurde von der Lichtbildshow-Reihe Planetview initiiert, um in Ostafrika ausgesetzten Babys und Kleinkindern mit Behinderungen ein neues Zuhause zu geben. 
Mister Planetview
Geert Schroeder fing bereits vor 18 Jahren an, Einnahmen aus von ihm organisierten Diashows an Hilfsorganisationen zu spenden. Der Gründer der heutigen Lichtbildshow-Reihe für besondere „Planetenblicke“ lädt professionelle Fotografen und Globetrotter nach Braunschweig, die das Publikum in exotische Landschaften entführen und zum Umdenken anregen sollen. „Für mich sind die Referenten Botschafter, dass wir die Erde mit einem anderen Blick betrachten müssen, um sie zu erhalten“, erklärt uns Geert bei einem Treffen. Nach seinem ersten Keniaaufenthalt im Jahr 2000 kehrte der Visionär immer wieder in das afrikanische Land zurück, weil er dort seine Berufung gefunden hatte: „Ich möchte den Schwächsten der kenianischen Gesellschaft helfen.“
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Das Malaika-Waisenhaus
In Kenia gibt es Schätzungen zufolge Hunderttausende Waisenkinder auf den Straßen, die in einen Teufelskreis aus Kriminalität oder Prostitution geraten und folglich an HIV erkranken. Im Rahmen seiner Möglichkeiten rief Geert 2008 Planetviews erstes großes Hilfsprojekt ins Leben: Er schuf das „Malaika-Waisenhaus“ als Unterschlupf für diese verwundbare Bevölkerungsgruppe und nahm zunächst sieben Waisenkinder auf. Mithilfe zweier Benefiz-Fahrradtouren durch Deutschland und Afrika in den Jahren 2009 und 2013 wurde die Öffentlichkeit auf diese wichtige Einrichtung aufmerksam. Die daraus resultierenden Spenden führten schließlich zur finanziellen Sicherheit. „Es rührt mich zu sehen, dass wir aus den Euros Steine werden ließen“, sagt Geert. Sichtbar stolz fügt der 41-Jährige hinzu, dass die geschaffene Oase zehn Jahre nach ihrer Entstehung nun mit 30 Kindern voll belegt sei.
Baraka, das Rainbow-Child
Als das Team um Geert 2015 die damals sechsjährige Baraka kennenlernte, sah es sich mit einem zuvor unbekannten Phänomen konfrontiert: Das querschnittsgelähmte Mädchen wurde als frischgeborenes Baby auf einer Müllkippe neben einem vielbefahrenen Highway ausgesetzt. Nach ausgiebiger Recherche war klar, dass es in Kenia keine speziellen Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gibt. Lena, angehende Heil- und Erziehungspflegerin und Mitglied des Rainbow-Children-Teams, erläutert uns den Umgang mit behinderten Kindern: „Sie werden weggesperrt oder wie Baraka auf die Müllkippe geschmissen – in dem Wissen, dass dort Kinder gefunden und zum Jugendamt gebracht werden.“
Die Geburtsstunde des zweiten Hilfsprojekts von Planetview hatte geschlagen: Das Team wollte sich nun auch um ausgestoßene Kleinkinder mit Behinderungen kümmern.
Ein neues Rescue Center
Der 2017 gegründete Rainbow-Children Verein verdankt seinen Namen einem afrikanischen Lied mit dem Titel „the rainbow after the rain“. Das Symbol dahinter? Geert: „Es regnet, es ist finster und nach dieser Phase der Dunkelheit – für die Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes – kommt die Sonne wieder raus.“
Diesen Sommer konnte der Verein einen ersten Meilenstein erreichen: Das Grundstück für den geplanten Zufluchtsort wurde nach langanhaltenden Verhandlungen gekauft. Die Frage, wie es mit dem Projekt weitergeht, beantwortet uns Entwicklungspolitikstudent Dominik, der ebenfalls Teil des Rainbow-Children-Teams ist: „Wir müssen mit der nächsten Aktion erst mal neues Geld zusammenkriegen, um mit dem Bau tatsächlich anfangen zu können. Der nächste Schritt wäre dann, einen Zaun um das Grundstück zu bauen.“

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Regionaler Support
Bisher konnten die Chamäleon Foundation und der Fahrradreifen-Hersteller Schwalbe als Sponsoren gewonnen werden. Auch SUBWAYs-Hausdruckerei, die oeding print GmbH, erfüllte dem Verein einen Herzenswunsch. Zwischen Planetview und dem Unternehmen besteht eine jahrelange Kooperation. „Wir haben ohne große Hoffnungen um finanzielle Hilfe gebeten und eine überwältigende Antwort bekommen: Oeding spendet uns 25 Tausend Flyer“, erzählt Geert voller Begeisterung.
Gerade jetzt ist der Rainbow-Children Verein auf weitere Spenden angewiesen, freut sich aber auch über das Engagement jedes einzelnen. Der Planetview-Gründer verabschiedet sich mit einem Appel: „Wir brauchen bei den verschiedenen Events Manpower, also tretet gerne in Kontakt mit uns. Nur dann können wir einen Impuls an die kenianische Gesellschaft senden, dass Menschen mit Behinderungen auch ein Recht auf ein würdevolles Leben haben.“

Text Viktoria Knapek
Fotos Geert Schroeder

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