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Ein Foodtrend trifft den Zahn der Zeit – auch in der Pandemie. Neueröffung von Aluna Poké Bowl in Braunschweigs Fußgängerzone.
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Zeki Bicici ist Gastronom und leidenschaftlicher Sportler. Der Hamburger und nun Wahlbraunschweiger vermisste eine leichte, eiweißreiche Ernährungsstätte in der Löwenstadt. „Während es in Hamburg, Berlin und sogar Hannover reine Poké-Bowl-Läden gibt, fehlt das in Braunschweig einfach“, so Zeki. Poké-Bowls sind Teil der hawaiianischen Küche und passen in die Zeit von Superfood-Trends wie die Faust aufs Auge. Schnell zubereitet, nahrhaft, wahlweise Low-Carb oder vegan. Es ist buchstäblich für alle was dabei. Und durch die Farbvielfalt in der Bowl ist das Essen auch maximal instagrammable.


Keine Monotonie auf dem Tisch
Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Justine Reuker konzipierte Zeki also einen Gastrobetrieb für die Bowls – das Aluna Poké Bowl. Aber das ausgerechnet während der Pandemie? Während gerade viele Läden aufgrund mangelnder Kundschaft schließen müssen, eröffnet das Duo mitten in der Fußgängerzone, Neue Straße 3, ihr Geschäft. „Es ist nun der zweite Lockdown und wir erleben selbst: Man sitzt zu Hause und isst immer dasselbe – Pizza, Döner, Thai-Nudeln. Es fehlt oft etwas Gesundes zum Bestellen“, konstatiert Justine. Der Laden füllt nun bewusst eine Nische, die durch Corona wieder auffällig wurde: Fast-Food, das sich auf jegliche Bedürfnisse anpassen lässt, gesund und langanhaltend sättigt, ohne dabei schwer im Magen zu liegen. Ein Lieferservice ist in Planung, derzeit steht das Aluna-Angebot nur als Take-away, jedoch mit viel Zulauf seit seiner Eröffnung am 1. Februar. „Auf unserer Instagram-Seite gibt es so viel Traffic. Wir kriegen täglich neue Follower und haben schon eine super Google-Bewertung“, berichtet Bicici stolz. Das Betreiberpärchen ist sich seiner Sache sicher und hat neben der ersten Niederlassung bereits zwei weitere in Planung, eine in Wolfsburg und eine zweite in Braunschweig.


Sieben Schritte zum Glück
Wie gelangt man nun aber zu seiner erwünschten Bowl? Das Ganze funktioniert im Baukastensystem, die sieben Schritte zum Ziel werden vor der Theke abgearbeitet. Erst fällt die Entscheidung für die Basis zwischen Sushi Reis, Vollkornreis, Zucchini-Nudeln oder Blattspinat. „Das Praktische ist auch, dass man alles mixen kann. Als Basis zum Beispiel zur Hälfte Zucchini- Nudeln, zur Hälfte Reis, wenn man eben nicht so viele Kohlenhydrate haben will“, erklärt Justine Reuker. Anschließend entscheidet man sich zwischen einer der fünf Proteinquellen: Thunfisch, Hähnchen, Lachs, Shrimps oder Bio-Tofu. „Unseren Fisch kriegen wir vom Braunschweiger Traditionsunternehmen Pahlke, das es schon seit 1875 gibt. Qualität ist uns ein großes Anliegen.“ Das Protein wird dann zusammen mit einem Mix-in, etwa Koriander, Tomate, Edamame oder Jalapeño in einer wiederum gewählten Marinade vermengt, hinterher auf die Basis gegeben und um Toppings wie Mais, Möhre, Avocado oder klassisch hawaiianischem Algensalat ergänzt. Der Bowl wird dann noch eine Soße spendiert. Wer es scharf mag, kann jetzt komplett aufdrehen und Mango-Chili oder Melone- Wasabi ins Spiel bringen. Wir entschieden uns für Erdnuss, was das Ganze um eine angenehm vollmundig ölige Komponente erweitert.
Im siebten und finalen Schritt hat man abermals die Qual der Wahl und entscheidet sich für eine crunchy Garnitur. Cashews, Granatapfelkerne, Kokoschips, Wasabi-Nüsse, you name it! Es gibt ein paar Restaurants in Braunschweig, die fertige Poké Bowls anbieten, doch hier steht die eigene Zusammenstellung im Fokus. Und gleichzeitig muss man keine Angst haben, sich eine unpassende Kombi zusammenzuwürfeln: „Wir haben die Zutaten so ausgewählt, dass man sie alle miteinander kombinieren kann, du kannst nichts falsch machen“, versichert Justine Reuker.
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Und es schmeckt!
Beim Besuch in der Neuen Straße 3 fiel unsere Wahl auf eine Zucchini-Nudel und Reisgrundlage, welche mit Shrimps, Edamame, Frühlingszwiebel und Koriander in einer Teriyaki-Marinade beglückt wurde. Dazu gesellten sich Radieschen und Rote Beete sowie Avocado und die erwähnte Erdnusssoße. Abgeschlossen haben wir mit Cashews und Granatapfelkernen. Und was soll man sagen? Die Zutaten, die alle für sich schon einen starken geschmacklichen Charakter haben, fügen sich im Mund zu einem sehr gefällig abgestimmten Gesamtkompositum. Der Reis als neutrale Grundlage gibt den Shrimps in ihrer Marinade die Bühne, die sie verdienen. Schärfe, Säure, Süße ... Hier geben sich die Geschmacksknospen die Klinke in die Hand. Es macht Spaß, so eine Bowl zu essen und am Ende ist man angenehm satt. Kein Koma, kein schlechtes Gewissen, denn schließlich hat man gerade das Nahrungsmittel-gewordene Hashtag #healthyfood inhaliert.

Interview Simon Henke
Fotos Benyamin Bahri

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