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Urban Summercamp

Bewegung beim Musikprojekt Urban Culture.
Ein Summercamp als Vorgeschmack auf das, was kommen soll.
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Was geht eigentlich bei Urban Culture? Nachdem die Ankündigung für das neue soziale Projekt mit großem Tamtam die sozialen Netzwerke und unsere Leserschaft aufgerüttelt und sogar auf der fetten New Yorker Leinwand in der Schuhstraße gestrahlt hat, ist es etwas still um das couragierte und ambitionierte Vorhaben geworden. Enthusiastisch haben wir in unserer April-Ausgabe noch von der uneigennützigen Idee dahinter, vom Profit für benachteiligte Jugendliche, von den Kern-Bereichen Streetdance, DJing, Rap und Producing und natürlich von Projektleiter Jonny S und seinem talentierten und originären Dozententeam berichtet. Die authentische Crew wird auf Basis der facettenreichen Hip-Hop-Kultur Jugendlichen kostenlos Wissen und Fähigkeiten weitergeben, um diese für ihren Lebensweg zu stärken, sie Selbstbewusstsein und Kreativität entdecken und entwickeln lassen, statt abzurutschen, rumzuhängen oder abzustumpfen.
Doch leider kommt das Fundament der ganzen Sache, ein Umbau von Studio-Räumlichkeiten im Erdgeschoss der NewYorker Musischen Akademie im CJD Braunschweig, derzeit nicht richtig in die Gänge. Was ist da los? „Es hakt zuletzt leider noch an der Genehmigung“, erklärt Jonny S. „Wir wollen ja für Urban Culture einen eigenen Bereich der Musischen Akademie ausbauen, der Tonstudio, DJ-, ­Producing- und Videoschnittplätze mit dem nötigen Equipment beinhalten wird. Dazu ist ein Bauantrag nötig. Wir sind aber optimistisch, dass wir in den nächsten Wochen endlich grünes Licht bekommen. Seit Ende Mai liegen alle Unterlagen komplett beim Amt vor“. Doch bis dahin ist die Gang nicht untätig. Abwarten und Bier trinken ist ihre Sache nicht, daher kam zumindest die spontane Behelfsidee auf, unabhängig der Bauprobleme ein Urban-Culture-Vorabangebot an den Start zu bringen.
Motivation und Humor
Vom 9. bis 20. Juli findet daher auf dem Gelände der Musischen Akademie am Neustadtring 9 ein UC-Summercamp statt, das zwei Wochen lang montags bis freitags Workshops in den Bereichen Video, Tanz, Rap und Recording anbietet. Abgeschlossen wird alles mit einer großen BBQ-Party, bei der das Erarbeitete vor versammelter Mannschaft präsentiert wird. Das vom CJD Braunschweig getragene und von New Yorker, der Volksbank BraWo, RTL Wir helfen Kindern und der United Kids Foundation unterstützte Summercamp fungiert also auch als eine Art ­Generalprobe für alles, was bei Urban Culture noch kommen wird. Alle Beteiligten sind gespannt, wie das wird. Rap-Dozent Andreas aka Eins A profitiert dabei von seiner Erfahrung mit dem Projekt „Rapflektion“: „Ich habe schon viele Großprojekte erfolgreich gemeistert und bin deshalb tiefenentspannt. Die Arbeit als Dozent für Urban Culture wird sich nicht von dem unterscheiden, was ich bei Rapflektion mache“, so der 30-Jährige. „Ich bin viel eher neugierig darauf, welche Teilnehmer ich beim Summercamp kennenlernen werde. Alle Jugendlichen, die bisher mit mir gearbeitet haben, wissen, dass ich ein Energiebündel bin und die Workshops immer mit Leidenschaft, Ehrgeiz, Feingefühl, Motivation und vor allem mit Humor gestalte. Die Teilnehmer sind bei mir gut aufgehoben.“ Worauf er sich am meisten freut? „Aufs Lachen! Ich weiß aus Erfahrung, dass solche Großprojekte anstrengend, aber vor allem immer witzig sind und Laune machen.“
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Projektleiter Jonny S ergänzt: „Jeder von den Dozenten-Jungs ist Profi und ich vertraue darauf, dass das eine gute Aktion wird. Auch ich bin vor allem gespannt, ob wir die Kids damit abholen können. In der Theorie malt man sich ja gerne die Dinge gut aus, aber am Ende entscheiden die Teilnehmer, ob das Camp Spaß gemacht hat und nicht wir. Ich hoffe natürlich, dass wir den Kids, deren Familien es sich vielleicht nicht leisten können, in die Urlaub zu fliegen, mit Urban Culture ein cooles Sommererlebnis schenken werden. Vielleicht entdecken wir ja auch das ein oder andere schlafende Talent.“

So wie alles bei Urban Culture wird auch das Summercamp kostenlos angeboten, denn der Grundgedanke ist und bleibt, jungen Leuten zwischen zwöf und 18 Jahren, die sich Musikunterricht und teure Hobbies nicht leisten können, eine Chance zu bieten, sich mit professioneller Unterstützung kreativ zu verwirklichen. Mitmachen kann jeder. „Alle, die wirklich Bock haben“, meint Eins A. „Neugierige, Anfänger oder Fortgeschrittene. Ideale Teilnehmer sind die mit gutem Herzen. Das reicht.“ Anmeldeschluss ist der 4. Juli. 


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Text Benyamin Bahri
Fotos Agentur Ausdruckslos

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