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Internationaler Tag
gegen Gewalt an Freuen

25. November

Auch zum diesjährigen internationalem Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November zeigt Braunschweig wortwörtlich Farbe und leuchtet an
zahlreichen Orten orange.
2020 11 Tag gegen Gewalt an Frauen .art
„Orange the World: beendet Gewalt gegen Frauen jetzt!“, lautet das Motto des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen in diesem Jahr. Nicht nur in Braunschweig werden am kommenden Donnerstag, dem 25. November 2021, Gebäude und Flächen in der Öffentlichkeit unter diesem Motto orange illuminiert, sondern auch Städte in ganz Deutschland und dem Rest der Welt beteiligen sich an dieser Aktion. Die Farbe Orange soll dabei auf die Wahrung der Rechte von Frauen auf der ganzen Welt aufmerksam machen, die immer noch nicht universell gegeben- und nicht nur durch die aktuelle Corona-Lage akut gefährdet sind.
 
 
 

So sind in Braunschweig neben der Beleuchtung des Staatstheaters, der alten Landessparkasse auf der Okerinsel und der LED-Fläche am Brawo-Park auch einige Aktionen zum Thema geplant. Der Soroptimist Club Braunschweig informiert vor dem Staatstheater zur Thematik und in der Petrikirche findet um 18 Uhr eine öffentliche Aufführung des BallettSaal31 der Choreografie „(K)ein Laut!“ statt, die für den Zonta Club Braunschweig erarbeitet wurde.

Der Tag gegen Gewalt an Frauen findet unter der „UNiTE by 2030 to end Violence against Women Campaign“ der UN-Women statt und soll als Teil der mehrjährig angelegten Kampagne zur Verhinderung und dem Beenden von Gewalt an Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt beitragen. Die Kampagne setzt auf Öffentlichkeitsarbeit in Form verschiedener Aktionen und ist als Aufruf an Politik, Medien, junge Menschen und die allgemeine Zivilgesellschaft der UN zu verstehen – aktuell vor allem als Aufruf, die „Pandemie der Gewalt an Frauen“ zu beenden.
Laut WHO waren im Jahr 2018 eine von drei Frauen weltweit Opfer von sexueller oder physischer Gewalt durch einen Partner oder Nicht-Partner. In Deutschland waren es 2019 ganze 115.000 betroffene Frauen; 117 wurden dabei durch ihre (Ex-)Partner getötet. Die Corona-Pandemie hat die Situation dabei alles andere als verbessert. Kontaktbeschränkungen und Lockdown haben die oft eh schon angespannte Stimmung in Familien oder Beziehungen nochmal gesteigert und die von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen quasi in den eigenen vier Wänden eingesperrt.

Obwohl partnerschaftliche Gewalt die meist verbreitetste Form von Gewalt an Frauen darstellt, nimmt auch die systematische Benachteiligung weltweit wieder zu. Zwischen dem Auftreten von Krisen, wie der Corona-Pandemie oder dem Afghanistan-Konflikt und der ansteigenden Gewalt an Frauen gibt es klare Überschneidungen, wie UN-Women in ihrer Erklärung schreibt. Die oft hart erkämpften und ohnehin fragilen Verbesserungen von Frauenrechten und Gleichberechtigung drohen zu schwinden und gerade deshalb ist es nun wichtig an getroffenen Abkommen und Zielen festzuhalten.

Der Tag gegen Gewalt an Frauen bietet auf jeden Fall eine gute Möglichkeit um das Thema in die breite Öffentlichkeit zu rücken und der Politik etwas Druck zu machen. Wer sich selbst an der Aktion beteiligen möchte, kann sich am Donnerstag ja mal beim Soroptimist Club informieren, der sich in Braunschweig gesellschaftspolitisch für Frauen und Mädchen engagiert und am Staatstheater vertreten sein wird. Es ist auch möglich in den Sozialen Netzwerken unter #Orangetheworld oder #GenerationEquality auf das Thema aufmerksam machen. Die „UNiTE Campaign“ hat übrigens den 25. Tag jeden Monats zum sogenannten Orange Day erklärt; Aktivismus und Information müssen sich also längst nicht auf nur einen Tag des Jahres beschränken.

In Braunschweig gibt es übrigens auch diverse Beratungs- und Anlaufstellen, die nicht nur bei Gewalterfahrungen beratend tätig sind – zögert nicht, euch Hilfe zu holen und mit jemandem zu sprechen! So erreicht ihr…
… die Frauenberatungsstelle: (0531) 3240490
… das Frauenhaus: (0531) 2801234
… den Frauen- und Mädchenberatung bei sexueller Gewalt e. V: (0531) 2336666

 

Text Moritz Reimann
Foto Daniela Nielsen, o. H.

24. November 2021

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