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Unterwegs im Snow Dome Bispingen

Zwar ist es gerade Winter, doch das heißt noch lange nicht, dass man in der Region auch den klassischen Wintersport betrieben kann. Der Snow Dome Bispingen zieht Jahr für Jahr – auch im Hochsommer – Ski-und Snowboardfahrer an. Nun war es an der Zeit, sich auf dem Heidegletscher einmal genauer umzusehen.

Wintersport kann man wirklich nur im Winter betreiben? Das war einmal. Heutzutage ist das anders: Egal bei welchem Wetter, im Snow Dome Bispingen liegt das ganze Jahr über Schnee. In knapp eineinhalb Stunden erreicht man den Heidegletscher, wie die Skihalle auch gern genannt wird, von Braunschweig und Wolfsburg über die Autobahn. Bei konstanten minus vier Grad Celsius können Besucher auf einer 300 Meter langen und 100 Meter breiten Abfahrt Snowboard, Ski und Schlitten fahren. Es ist Samstagfrüh als wir am Snow Dome ankommen. Ich parke das Auto und bin zum ersten Mal positiv überrascht: es gibt kostenfreie Parkplätze. Wir packen die Rucksäcke aus und begeben uns in das große Gebäude. Die Einrichtung gibt mir schnell ein alpenländisches Gefühl. Es ist fast wie in einer echten Almhütte. Über eine Treppe gehen wir in den Kellerbereich, wo man sich Ski- und Snowboardausrüstung oder Schlitten und die nötige Kleidung ausleihen kann. Auch für ausreichend Schließfächer und Umkleidekabinen ist gesorgt. Schnell den Skipass in den Jackenärmel gesteckt, die passenden Ski und Snowboards gefunden und schon zieht es uns in die große Halle. Sie wirkt von innen weit größer als von außen. Der Schnee knirscht unter den dicken Stiefeln und die Luft riecht nach Winter – nach trockener und schöner Kälte. Mit dem Sessellift überwinden wir in knapp zwei Minuten die 30 Höhenmeter bis zur Bergstation.

Snow Dome Snowboard Mann von Hinten
Snow Dome Lisa auf Skiern in Pink

Oben angekommen, können wir zwischen der normalen Piste und einem Funpark wählen. Auch einen Anfängerhügel mit Teppich-Förderband gibt es im unteren Bereich der Halle. Bei großer Auslastung kann man sich zusätzlich mit einem Tellerlift nach oben befördern lassen. Nachdem wir so langsam unsere Muskeln in den Waden spüren, zieht es uns in das Restaurant im bayerischen Stil. Das gastronomische Konzept wurde im Sommer 2015 neu ausgerichtet und setzt nun voll und ganz auf das Thema „Hofbräuhaus“. Die Mitarbeiter tragen sogar Dirndl, Lederhosen und karierte Hemden. Durch Panoramascheiben fällt der erste Blick auf den schneebedeckten Hallen-Hügel, riesige Fotowände mit Bergen simulieren Weite. Zwiebelrostbraten, Haxe, Schnitzel und Co. erfreuen den Wintersportler-Gaumen. Wir entscheiden uns für Käsespätzle und Schweinsbraten. Kaiserschmarrn mit Apfelspalten und Vanilleeis lassen wir uns als Dessert servieren. Pappsatt und mit gefühlt zehntausend Kalorien mehr begeben wir uns wieder auf die Piste.

Beim Weg in die Halle begegnen wir Rapper Smudo von den Fantastischen Vier im Restaurant. Später treffen wir ihn auf der Piste und im Lift wieder. Der Snow Dome scheint auch bei Prominenten beliebt zu sein. Trotz großer Hallenauslastung warten wir nie länger als vier Minuten am Lift. Unten angekommen, eilen wir wieder zum Lift, dann geht es erneut hinunter. Wieder und wieder. Am Abend unseres Besuches findet die Party zum zehnjährigen Bestehen des Snow Domes statt: Als Stargast tritt Ballermann-Sänger Mickie Krause mit Songs wie „Reiß die Hütte ab“ und „Geh‘ mal Bier holn“ auf. Besondere Events und Après-Ski-Partys sind wichtiger Bestandteil des Snow-Dome-Programms und finden regelmäßig in der hauseigenen Disco „Dorfwirt“ statt. Zu viel Glühwein und Bier? Blockhäuser hinter der Halle laden zur Übernachtung ein. Weil wir unseren Wintersporttag alkoholfrei verbracht haben, fahren wir am Abend wieder nach Hause. Müde und mit mächtigem Muskelkater verlassen wir den Heidegletscher und träumen vom nächsten Winterurlaub. Ob Pitztal, Ischgl oder Sölden, eines ist sicher: Massagesessel wanted!

Snow Dome Snowboard Ski Übersichtsbild

Text: Lisa Matschinsky
Fotos: Lisa Matschinsky, Alexander Kasemir, Snow Dome Bispingen

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