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In der Liebeskuh geht es heiß her:
Freunden der gehobenen Grillkultur wird ein herrlicher Gaumenkitzel geboten.
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Ein wohlig warmes Gefühl voller Zufriedenheit überkommt mich, nachdem ich die riesige Portion auf dem Pfannen ähnlichen Teller bezwungen habe. Die fruchtige Sauce verleiht dem bestellten „Pulled Pork Burger“ eine außergewöhnliche Geschmacksnote, meine Begleitung ist mit dem knusprigen „Liebesschnitzel Rustikal“ mit frischen Champignons ebenfalls mehr als zufrieden. Voller Zweifel blicke ich auf die Überreste des exquisiten Milchshakes und erfreue mich an dem Gedanken, dass auf den Dessertmagen wie immer Verlass ist.
Wir befinden uns in der berühmtberüchtigten Liebeskuh in direkter Nähe zum C1. Vor knapp zwei Jahren öffnete das Braunschweiger Grill-Haus in der Langen Straße 61 seine Pforten für die herbeiströmende, hungrige wie durstige Menschenschar. Gleich von Anbeginn begeisterte sie unzählige Gäste mit ihrem kulinarischen Angebot. Im Gespräch erzählt uns Mitbetreiber Michael Kraft, was die Liebeskuh in seinen Augen auszeichnet.

„Man muss ja auch ein bisschen provokant sein“

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Originell und historisch
Einigen Braunschweigern sind die Räumlichkeiten der Liebeskuh noch als Foyer 61 bekannt. Heute kann man hier nach einem Kinobesuch oder langem Stadtbummel wunderbar schlemmen. Der Name weckt unsere Neugier: In dem Restaurant geht es wohl um die Liebe zur Kuh oder worauf lässt sich der Name zurückführen? „Eher auf vier Flaschen Wein!“, lacht Kraft. „Wir wollten damals eine fleischreiche Gastronomie eröffnen und haben nach einem Namen gesucht, der Außenstehenden einen unmittelbaren Zugang bietet und gleichzeitig leicht zu merken ist. Wir haben natürlich auch ein angemessenes Angebot für Vegetarier und Veganer, aber man muss ja auch ein bisschen provokant sein“. Riesige Industrielampen teilen sich die Decke mit prunkvollen Kronleuchtern, die mit goldfarbenen Blättern verziert sind, und lenken das Augenmerk auf die rustikalen Tische. Eiserne Raumtrenner erinnern an vergangene Zeiten, als einige europäische Länder ihre Flotten in ferne Länder aussandten: Die aus Belgien und den Niederlanden stammende Inneneinrichtung gedenkt der Kolonialzeit. Raue Backsteinwände intensivieren die urige Atmosphäre. Wir fühlen uns pudelwohl.
Frisch und regional
Besonders positiv sticht die Tatsache hervor, dass in der Liebeskuh nahezu alles vor Ort zubereitet wird. Auf der Karte steht vielerlei Deftiges: Neben klassischen Speisen wie Schnitzel und Currywurst werden auch Kniften, Burger, Kartoffelgerichte, Rippchen, Steaks, Nudeln und Salate angeboten. Aber auch die Desserts können sich sehen lassen, es gibt Pancakes, selbstgemachtes Eis und köstliche Milchshakes. Uns stellt sich die Frage, inwiefern bei der Zubereitung der angebotenen Speisen regionale Zutaten verwendet werden. Kraft bringt Licht ins Dunkel: „Unser Obst- und Gemüselieferant ist der Fruchthof Northeim, unsere Saucen und stellenweise auch das Fleisch kriegen wir von Borkowski, das Brot bekommen wir von der Bäckerei Tutschek – das sind alles Braunschweiger Unternehmen.“
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Zu glauben, die Liebeskuh sei ein Fast-Food-Restaurant, ist ein Trugschluss. Das junge Kult-Etablissement hält sein Versprechen: Man bekommt feinste Grillkultur auf den Teller. Doch was gefällt dem Mitbetreiber an der Gastronomie besonders? „Durch den ganzen Laden zieht sich ein roter Faden. Von der Einrichtung her gesehen, vom Ambiente, den Speisen, den selbstgemachten Limonaden über das Eis, das laktosefrei zubereitet wird. Es greift alles zusammen, das überzeugt mich.“ Da kann man dem 49-Jährigen nur zustimmen. Zuvorkommende Kellner stehen vor dem eindrucksvollen Uhrwerk voller Zahnräder an der Bar. Sie verabschieden uns mit: „Auf bald!“ Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch …

Text Viktoria Knapek
Fotos Robert Wiebusch

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