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Das Wolfsburger Restaurant Awilon: „Fine Dine“ im Kunstmuseum
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Eine Bereicherung für die regionale Restaurant-Landschaft beginnt am Wolfsburger Hollerplatz zu strahlen – in frischem Glanz, denn nach etwa sechs Wochen Umbaupause hat das Restaurant Awilon im Kunstmuseum Wolfsburg seit dem 14. Februar wieder geöffnet. Wir folgen der persönlichen Einladung von Sous-Chef Johannes Steingrüber zur zweiten Ausgabe eines ganz besonderen, abendfüllenden Re-Opening-Events, bei dem ein gehobenes Sieben-Gänge-Menü serviert wird und wir einen Einblick in die neu gestalteten Räumlichkeiten gewährt bekommen.
Nach einem Begrüßungs-Prosecco und den ersten zwei Gängen, einem Räucherforellen-Cornet und einem scharfen Erdbeer-Gazpacho, nimmt sich Inhaber Tom Graubner Zeit für ein Gespräch, während Pianist Gero Wolter im Hintergrund sanfte Instrumental-Adaptionen von Hits wie „The Winner Takes It All“, „I Will Survive“ oder „My Way“ spielt.
„Heute zu dieser zweiten Eröffnungsfeier präsentieren wir natürlich ein spezielles Menü, eine besondere Klasse in Präsentation und Produktion. Sehr aufwändig. Wir werden uns in Zukunft auch weiter in diese Richtung bewegen“, erzählt Graubner. „Unser übliches Abendgeschäft mit wechselnder Karte besteht eher aus neu und fein interpretierten Klassikern wie unserem beliebten Wiener Kalbschnitzel. Die Karte hat sehr viel Spielraum. Dabei unterscheiden sich die traditionellen deutschen Gerichte sehr vom Angebot anderer hiesiger Gastronomien“, erläutert Graubner das Individuelle der Awilon-Küche.
Bald wird der dritte Gang gereicht, eine Pulled-Pork-Praline, und auch der vierte Gang, ein Fjordforellen-Zweierlei mit Meerrettich und Apfel, überzeugt uns von der Qualität der Küche und der Kochkunst des erst 23-jährigen Steingrüber, der das Menü des Abends konzipiert hat und zwischen den Gängen selbstbewusst vor die Gäste tritt, um die folgenden Kreationen anzukündigen. „Mit Johannes Steingrüber haben wir einen sehr engagierten und kreativen jungen Küchenmeister für unser Team gewonnen. Mit ihm kam ein frischer Wind in die Küche“, berichtet uns Graubners Geschäftspartner Carsten Gädke, Küchenchef des Awilon. „Eine tolle neue Basis mit der wir uns im Wolfsburger Abendgeschäft ganz anders platzieren können.“

„Die Ausstrahlungskraft ist eine ganz andere als vorher“

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Graubner und Gädke, die zwei Gesellschafter des Awilon, sind beide Kinder der Kunstmuseumsgastronomie, Männer der ersten Stunde. Ihre 1999 gegründete Gastro- und Catering-GbR feiert in diesem Jahr zwanzigjähriges Bestehen, seit 2001 sind sie Pächter des Museumsrestaurants. Zusammen mit der Geschäftsführung des Museums haben sie sich nun entschieden, einen nächsten Schritt zu gehen und die Museumsgastronomie neu aufzustellen. Wichtigstes Anliegen war dabei die Trennung von Besucherbistro und Restaurant. So wurde im Erdgeschoss das neue Café Kunstpause für den täglichen Besucherstrom etabliert, um im zweiten Stock das Restaurant unabhängiger zu machen. „Unten einfacher SB-Service und oben fine dining“, fasst Graubner zusammen.

Als das Awilon noch beide Ansprüche erfüllen und in erster Linie den Museumsgästen gerecht werden wollte, bestand das Mobiliar noch aus massiven Designertischen mit entsprechenden Lederstühlen. „Alles war insgesamt etwas künstlerischer“, erinnert sich Graubner. „Das passte auch absolut zum Museum. Für ein richtiges Restaurant aber hat vielen die Wärme gefehlt.“ Daher wurden einladende Accessoires, Vorhänge und neue Beleuchtung installiert, dazu textile Stühle, schlichte Restauranttische und feste Gardinen besorgt. Auch der Fußboden wurde komplett abgeschliffen. Ein Tupfer Retro und viel mehr Farbe – allen voran ein helles Petrol – machen das Ambiente nun aus. „Die Ausstrahlungskraft ist eine ganz andere als vorher. Es gibt nicht viele solcher Restaurants im Stadtbereich“, meint Graubner.

Eine besondere Ausrichtung hat das Awilon nun auch als Event-Location bekommen. Für Feierlichkeiten mit insgesamt bis zu 200 Gästen können weitere Säle erschlossen werden, unter anderem eine etwa 150 Quadratmeter große, hoch überdachte Terrasse zum Hollerplatz.
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Soweit sich das Awilon auch vom Kunstmuseum abgenabelt hat – Kunst spielt nach wie vor eine eindrucksvolle Rolle im Restaurant. So dominieren zwei mannshohe, warm-leuchtende Print-Werke des finnischen Künstlers Ola Kolehmainen den Treppenbereich und schwarz-weiße Industrie-Fotografien schmücken die Wände. Nicht zuletzt passiert auch in der Küche hohe Kunst, wo Johannes Steingrüber und sein Team kreativ ausprobieren, schaffen und wirken. So genießen wir auch die letzten Gänge, unter anderem niedrig-gegartes Flanksteak, Rotbarbe mit Krustentier-Dashi und einen Calamaretti-Tintenfisch, lassen die Wärme der umgestalteten Räumlichkeiten auf uns wirken und freuen uns auf den nächsten Besuch, gern auch bei regulärer Karte, wenn wir erfahren können, was das Küchenteam um Carsten Gädke und Johannes Steingrüber sich noch so einfallen lassen kann.

Text Benyamin Bahri
Fotos Sina Zeise, Marek Kruszewski / Kunstmuseum Wolfsburg

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