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Sicher, Klima-Demos und Bahnfahren sind eine tolle Sache. Wer dem Global Warming jedoch die kalte Schulter zeigen möchte, der kann schon heute einiges mehr tun. Wie Ihr ohne Kompromisse möglichst viel CO₂ einsparen könnt, zeigen wir euch hier.
Maßnahmen kombinieren
Kurzstreckenflüge, nachts das Licht brennen lassen, exotische Früchte vom anderen Ende der Welt: Bei den meisten dürfte sich herumgesprochen haben, dass einige Verhaltensweisen absolut klimaschädlich sind. Wer hier Verzicht übt, hat schon vieles für den Klimaschutz getan. Manche möchten jedoch noch einen Schritt weiter gehen und möglichst viel tun, um wenigstens das 2-Grad-Ziel der UN-Klimakonferenz zu erreichen. Dafür gibt es eine Reihe von Tipps, wie man den eigenen ökologischen Fußabdruck nachhaltig verringern kann. Dabei müssen natürlich nicht alle Verhaltensänderungen strikt umgesetzt werden. Entscheidend ist die Kombination von Maßnahmen und die Beteiligung möglichst vieler Mitmenschen.
Energiesparen zu Hause
Nirgendwo haben wir so viel Kontrolle über unseren Verbrauch wie in den eigenen vier Wänden. Daher wartet hier auch ein Einsparpotential von bis zu einem Drittel des jährlichen CO₂-Ausstoßes. Schon kleine Änderungen können dabei viel bewirken. Wer beim Verlassen des Zimmers konsequent das Licht löscht, nachts die Heizung ausschaltet und auf Steckdosenleisten statt ständigen Standby-Modus setzt, der kann jährlich viele Kilowattstunden Energie einsparen. Auch sollte man überlegen, sämtliche Leuchtmittel durch energiesparende LED-Lampen zu ersetzen. So sehen etwa Leuchtstoffröhren nach ihrem Ersatz durch eine LED Tube nicht nur besser aus, sie sparen über das Jahr auch bis zu 90 Prozent Verbrauch ein. Auch wer seine alten Energiesparlampen gegen LED Tube und LED Glühbirnen tauscht, senkt dank ihres besseren Wirkungsgrades die Energiekosten ganz erheblich.

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Haushaltsgeräte überprüfen
Zudem sollte kritisch geprüft werden, ob sich ein Austausch der alten Haushaltsgeräte lohnen könnte. In der Regel kann man bei 15 Jahre alten Geräten davon ausgehen, dass sich ein Wechsel zu einem neuen Modell auch finanziell lohnt. So verbraucht etwa eine neue Waschmaschine etwa die Hälfte weniger Energie als ihre Pendants aus den frühen 2000er Jahren. Orientieren kann man sich hier gut an den aktuellen Energieeffizienzklassen A bis G. In der EU müssen übrigens alle Geräte diese Kennzeichnung tragen. Auch sollte man möglichst nur mit voller Trommel und wann immer möglich höchstens bei 40 Grad waschen. Zumindest im Sommer kann man auch getrost auf den elektrischen Wäschetrockner verzichten und die Kleidung einfach an der Luft trocknen lassen. Besonders extreme Klimaschützer verzichten zudem auf einen eigenen Kühl- und Gefrierschrank und lagern nur regionale und haltbare Lebensmittel, dies ist jedoch sicher nicht für jeden etwas.

Ernährungsgewohnheiten umstellen
Zudem sollten die eigenen Vorlieben bei Frühstück und Co. hinterfragt werden. Auch wenn der Veganismus sicher nicht jedermanns Sache ist: Es gibt Schätzungen, dass ein weltweiter Verzicht auf tierische Lebensmittel eine Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen um sage und schreibe 50 Prozent bewirken könnte. Denn nicht nur durch die reine Haltung der Tiere entsteht CO₂, auch der Futteranbau, die Lagerung und der Transport von Fleisch, Eiern und Milch verursacht weitere Kohlendioxid-Emissionen. Wer sich hier nicht komplett einschränken möchte, greift hier wenigstens nur gelegentlich zu Wurst und Co. und achtet auf die regionale Herkunft seiner Lebensmittel.

Neue Mobilitätskonzepte nutzen
Zu guter Letzt kann man auch mit einem flexiblen Konzept bei der eigenen Fortbewegung viel CO2 einsparen. Wer kann, verzichtet auf ein eigenes Auto und nutzt Carsharing-Anbieter oder folgt dem E-Scooter-Trend. Die Unternehmen betreiben ihre Fahrzeugflotten in der Regel mit Ökostrom und unterstützen so den Klimaschutz. Auch sollte man auf längeren Wegen möglichst die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Wer zudem im Alltag bewusst mehr Fahrrad fährt und auch mal zu Fuß geht, der tut nicht nur dem Klima, sondern auch seiner eigenen Gesundheit etwas gutes. Denn darum geht es schließlich - gesünder und nachhaltiger zu leben.

Text Redaktion
Fotos Andrey Popov, Jenny Sturm-stock.adobe.com

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