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Mit der neuen App des Verkehrsverbunds Region Braunschweig wird die nächste Bus- oder Bahnfahrt zur komfortablen Entdeckungstour.
LR VRB 2020 1201 Foto PI VRB App mit GF art

Die beiden VRB-Geschäftsführer Jörg Reincke und Ralf Sygusch (v.l.) präsentieren die neue VRB-App.
Ein wichtiger Neujahrsvorsatz für uns alle ist doch mehr Nachhaltigkeit: Vielleicht einmal mehr das Auto stehen lassen und aufs Fahrrad steigen – oder eben auf unser gut ausgebautes Öffi-Netz zurückgreifen, denn im Winter kann es ja draußen auch mal ungemütlich werden.

Um schnell, sicher und vor allem warm und trocken an sein Ziel zu gelangen, stehen uns die öffentlichen Verkehrsmittel im Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB) stets zu Diensten. Doch nicht jeder hat den gesamten Liniennetzplan in seinem Gedächtnis gespeichert. Und häufig benötigt man Informationen über eine bevorstehende Fahrt. Wie gut, dass der VRB am 1. Dezember eine brandneue App veröffentlicht hat.
Gegenüber dem Vorgänger, der „VRB Bus und Bahn“-App, steht nun eine technisch aktualisierte App mit überarbeitetem Design, neuen Möglichkeiten und Funktionalitäten sowie noch mehr Service zur Verfügung. So hat man eine Übersicht aller Busse, Trams und Regionalbahnen des gesamten Verbundgebiets rund um Braunschweig, von Gifhorn bis Goslar, von Peine bis Helmstedt immer bei sich.
Was hat der VRB also ausgeheckt, um seine Bus- und Bahnfahrten so komfortabel wie möglich zu gestalten? Mit Mütze, Schal und Smartphone bewaffnet, begebe ich mich auf den Weg zur nächstgelegen Haltestelle, um die neue App „VRB Fahrinfo & Tickets“ sorgfältig zu testen.

Show me what you got

Nach dem Download werden mir zuerst allerhand Fragen zu den Einstellungen gestellt, um die App zu personalisieren. Zum Beispiel kann ich angeben, mit welchen bevorzugten Verkehrsmitteln ich mich fortbewegen möchte und ob diese barrierefrei sein sollen. Außerdem werde ich nach meiner Gehgeschwindigkeit gefragt, was mich zunächst etwas überfordert. Schnell, normal oder langsam? Nach einiger Zeit des Grübelns entscheide ich mich für Letzteres, denn als leidenschaftliche Trödlerin baue ich mir dank der App einen automatischen Puffer ein. Außerdem ist diese Einstellung ein gutes Feature, wenn das gewünschte Ziel nicht direkt neben einer Haltestelle liegt oder man wissen möchte, wie viel Zeit zum Umsteigen einzuplanen ist.
Sobald ich alles konfiguriert habe, schickt mich die App auf die übersichtliche Startseite. Das dezente Layout ist in einem angenehmen Blau gehalten, die Schrift ist gut lesbar und der lineare Aufbau wirkt sehr benutzerfreundlich. Das Hauptaugenmerk der Startseite liegt auf der Verbindungsauskunft. Ich möchte zu einer Freundin fahren, um mir ihre neue Wohnung anzusehen. Leider sind mir ihre Adresse und die dazugehörige Haltestelle unbekannt. Ich weiß nur, dass sie in der Nähe des Astor Kinos wohnt und sie hat angeboten, mich dort abzuholen. Kein Problem für die VRB-App, denn es sind auch zahlreiche öffentliche Orte gespeichert, die als Ziel angegeben werden können. Und wenn man mal komplett lost ist in der Region, kann man über den Ortungsdienst oder die interaktive Karte der App schnell zu einer Haltestelle in der Nähe finden.
Eine tolle Option ist außerdem das Speichern von Favoriten. Da ich in nächster Zeit bestimmt öfter zu meiner Freundin fahren werde, kann ich dieses Ziel permanent speichern und on top dank mehrerer Icons und einer Farbpalette kreativ individualisieren. Ich wähle die Silhouette einer Frau in einem kräftigen Pink und gebe dem favorisierten Ort den Namen „Sina“ – perfekt.
LR VRB Tarifzonenplan Zone 40 art
Jetzt brauche ich nur noch ein Ticket, schließlich ist Schwarzfahren ziemlich uncool. Klickt man auf eine Verbindung, wird einem direkt ein passender Fahrschein in der richtigen Preisklasse präsentiert. Diesen kann man jedoch nur erwerben, wenn man sich zuvor im Ticketshop registriert hat. Ich gebe also meine Daten ein, man kennt diesen Prozess als versierter Internetnutzer ja mittlerweile in- und auswendig. Hier kann auch direkt ein Zahlungsmittel hinterlegt werden, um zukünftige Fahrten mit einem Klick antreten zu können. Zurzeit gibt es nur die Möglichkeit mit SEPA-Lastschrift oder einer Kreditkarte zu bezahlen, doch der VRB verspricht auch hier, bald nachzurüsten.
Mein Fahrschein ist sofort gültig und generiert einen QR-Code. Ich freue mich wie ein kleines Kind über dieses Zeugnis des digitalen Fortschritts, denn ich muss nun weder mit nervigem Kleingeld hantieren, noch warten bis fünf andere Fahrgäste beim Busfahrer ihr gewünschtes Ticket erfragt haben. Auf meinem Display werde ich in Echtzeit über die Pünktlichkeit meines Busses informiert und kann zusätzlich aktuelle Verkehrsmeldungen checken. Wie es scheint, ist alles im grünen Bereich und meine Fahrt kann losgehen.

Zukunftsmusik
Um noch mehr Menschen für den öffentlichen Nahverkehr zu begeistern, bietet der VRB ab diesem Monat neben den Einzelfahrscheinen, Tages- und Monatskarten auch endlich Kurzstreckentickets an. Diese sind für drei Haltestellen gültig, auch über Tarifzonengrenzen hinweg. Kurzstreckenticket wie auch die beliebte Mehrfahrtenkarte sollen bald online erhältlich sein, wenn die App in den kommenden Monaten weiter optimiert wird. Neben weiteren Zahlungsmitteln wie PayPal wird es bald Push-Benachrichtigungen über Verspätungen oder Änderungen im Fahrtverlauf geben.
Insgesamt ist die Nutzung der VRB-App wirklich easy und bietet tolle Möglichkeiten, die Löwenstadt und die gesamte Region bequem zu erkunden. Man kann also zuversichtlich und voller Neugier auf die bevorstehenden Entwicklungen blicken. Zufrieden mache ich es mir in meinem Sitz gemütlich, genieße die Fahrt und freue mich schon darauf, gleich meine Freundin Sina und ihre neue Wohnung zu sehen.

Interview Allegra Wendemuth
Fotos VRB

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