Anzeige

Anzeige
Die Green Twenties sind angebrochen und man kommt kaum noch um Attribute wie fair,
bio oder eco herum. Jedoch hat Nachhaltigkeit viele Gesichter:
Wir zeigen euch, was die Löwenstadt zu bieten hat.
LR Nachhaltigkeit c Papes Gemuesegarten art
Frisches Gemüse vom Hofladen
Saisonal und regional – so funktioniert nachhaltige Ernährung. Im Januar sollten es deshalb nicht die Erdbeeren aus Chile oder der Spargel aus Peru sein. Wer sich also mit regionalen und saisonalen Produkten versorgen möchte, aber samstags mal wieder den Wochenmarkt verschlafen hat, der sollte mal einen gemütlichen Ausflug nach Watenbüttel machen, denn dort gibt es Papes Gemüsegarten. Den landwirtschaftlichen Betrieb gibt es schon seit über 600 Jahren, seit 2016 wird er von Mareike und Olaf Puls geleitet. Das oberste Ziel der beiden Agrar-Betriebswirte ist es, ein großes Angebot an frischen und hochwertigen Waren mit kurzen Wegen zu bieten, da nur so die hohe Qualität der Produkte gesichert werden kann. Eigene Salate, Kartoffeln, Erdbeeren, Spargel, Rucola, Porree, Kräuter oder Himbeeren werden rund um Watenbüttel angebaut und kommen direkt in den Hofladen oder an den Marktstand in Lamme. Zusätzlich gibt es frische Eier aus eigener Freilandhaltung. An beiden Verkaufsstätten kann man sich auch Milch aus der Milchtankstelle zapfen – ganz ohne Umwege. In der kreativen Hofküche werden leckere Fruchtaufstriche, Eierlikör oder auch eine hausgemachte Tomatensoße hergestellt.

Neben den Produkten vom eigenen Hof legt Papes Gemüsegarten großen Wert auf qualitativ hochwertige Produkte aus der Region und verzichtet komplett auf Plastiktüten oder -verpackungen: „Wir merken speziell beim Thema der Einkaufstaschen, dass ein Umdenken beim Verbraucher stattgefunden hat. Gut 90 Prozent der Kunden bringen mittlerweile ihre eigenen wiederverwendbaren Taschen mit“, so Olaf Puls. Einen weiteren Schritt in Richtung Naturschutz ist das Unternehmerpaar Ende des letzten Jahres gegangen: Sie unterstützen das Projekt „Bienen helfen“ – damit wandeln sie einen Teil ihrer Flächen in Blühwiesen um und schaffen somit zusätzlichen Lebensraum für Insekten. Wer das Projekt aktiv unterstützen möchte, kann sich auf der Homepage von Papes Gemüsegarten informieren.
Nachhaltig genießen
Auf dem Weg zur Arbeit noch schnell einen Coffee-to-go kaufen und schwupps, schon vergrößert sich der ökologische Fußabdruck. Bei der Heide-Bäckerei Meyer kann dies nicht passieren, denn der Wahrenholzer Traditionsbetrieb setzt vom eigens designten Mehrwegkaffeebecher über kompostierbare Behältnisse bis hin zu Holzlöffeln auf Nachhaltigkeit. Das frisch geschnittene Brot wird im „I’m Green“-Poly-Bag, der zu 85 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht, mit nach Hause genommen oder findet ganz conscious im nachhaltigen Baumwollbeutel seinen Platz. Beim Frühstücksbuffet im Hause Meyer kommen die fruchtigen Konfitüren aus praktischen Pumpstationen und der Honig naturgemäß von einer goldgelben Bienenwabe. Um ein Zeichen gegen die Lebensmittelverschwendung zu setzen, können bereits in zwölf Filialen der Heide-Bäckerei leckere Gebäck-Tüten via „Too Good To Go“-App reserviert und am Abend abgeholt werden – weitere Filialen sind in Planung. Die seit 2020 geltende Bon-Pflicht löst die regionale Bäckerei Meyer ganz ausgefuchst mit dem sogenannten Smartbon, der durch das Abscannen eines QR-Codes auf dem Kassendisplay ermöglicht, den Bon direkt auf dem Handy zu speichern – ganz ohne App. Damit werden insgesamt ca. 144 000 Quadratmeter Thermopapier eingespart. Das sind mehr als 19 Fußballfelder! Und falls es doch ein Kaffee für unterwegs sein soll, bietet der Meyer-Betrieb außerdem ein eigenes Pfandsystem für die Coffee-to-go-Mehrwegbecher an. Hinter den Kulissen setzt die Handwerksbäckerei unter anderem mit Großgebinden und Kanistern anstelle von Wegwerfverpackungen auf Müllvermeidung.
LR Nachhaltigkeit c Heidebackerei Meyer 01 art
LR Nachhaltigkeit c Heidebackerei Meyer art

Durch den Smartbon werden circa 144 000 Quadratmeter Thermopapier eingespart

LR Nachhaltigkeit c jackfrog 02 art

Plastik adé!
Pro Minute werden weltweit etwa eine Million Getränkeflaschen aus Plastik verkauft sowie jährlich 36,4 Milliarden Einwegstrohhalme und 16 Milliarden Kaffeebecher verbraucht. Schon in 30 Jahren könnte deshalb mehr Plastik als Fische im Meer schwimmen. Erschreckend, oder? Da die plastikverseuchten Supermärkte kaum verpackungsfreie Alternativen anbieten, widmet sich bereits seit April 2016 Wunderbar Unverpackt in der Fallersleber Straße dem Zero-Waste-Gedanken.

Ganz unkompliziert werden die leeren Behältnisse vor dem Einkauf abgewogen, das Leergewicht notiert und schon kann drauf losgeshoppt werden. Neben frischem Obst und Gemüse kann aus den Bulk Bins, Kanistern oder Glasgefäßen abgefüllt werden, was das grüne Herz begehrt – von Getreide über Nudeln, Gewürze und Kosmetik bis hin zu Süßigkeiten und Reinigungsmitteln. Neben kulinarischen Leckereien gibt es auch noch nachhaltige Basics wie Bienenwachstücher, Glasstrohhalme oder Edelstahl-Brotboxen zu entdecken. Außerdem bietet Wunderbar Unverpackt auch regelmäßig Info-Abende und Workshops zum Thema Zero Waste an.
LR Nachhaltigkeit c BLSK art
Grüne Bank
Jeder noch so kleine Schritt für den Klimaschutz ist ein wichtiger Schritt. Ob es nun das Einsparen von Verpackungsmüll, Energie oder CO₂ ist – wir müssen lernen, unsere lebensnotwendigen Ressourcen einzusparen. Doch neben all den offensichtlichen Maßnahmen kann Nachhaltigkeit auch im Bankwesen stecken. „Aber wie?“, fragt man sich da. Die ­Löwen+ Investmentfonds der Braunschweigischen Landessparkasse zeigen, dass sich nachhaltiges Wirtschaften und satte Renditen nicht ausschließen müssen. Löwen+ investiert in Unternehmen, die sich durch innovative, umwelt- und ressourcenschonende Geschäftsmodelle auszeichnen und zeitgleich Geschäfte vermeiden, die toxisch für Mensch und Umwelt sind. Das hat auch positive Auswirkungen für die langfristige Wertentwicklung, denn nachhaltige Unternehmen sind mit innovativen Produkten, Dienstleistungen und Strategien in ihrem Marktsegment in der Regel sehr erfolgreich. Auch der Aspekt der Regionalität spielt eine wichtige Rolle, deshalb setzt die Löwen+-Familie auf Transparenz und Nähe, zum Beispiel in Form von regelmäßigen Informationsveranstaltungen zu Themen wie nachhaltiges Investieren und Kapitalmärkte und fördert regionale Projekte wie beispielsweise den Bienenschutz. Es ist schön zu sehen, dass sich auch ein Geldinstitut wie die Braunschweigische Landessparkasse dem Nachhaltigkeitsgedanken annimmt und mit zukunftsweisenden, grünen Fußabdrücken vorangeht.

Schon in 30 Jahren könnte mehr plastik als fische in den weltmeeren schwimmen

Verliebt, verlobt, FAIRheiratet
Der Hochzeitstag ist ein ganz besonderes Event im Leben eines verliebten Paares – deshalb sollte alles perfekt sein. Um die Kosten für die romantische Hochzeitssause möglich niedrig zu halten, machen sich allerdings viele Turteltäubchen keine Gedanken darüber, ob das Catering nun eigentlich regional, bio und saisonal ist oder wo das traumhafte Brautkleid produziert wurde. Doch erfreulicherweise geht auch in der Hochzeitsbranche der Trend immer mehr in Richtung Conscious Wedding.

Bei Men’s Gala im Magniviertel gibt es beispielsweise faire Hochzeitsanzüge der Marke Wilvorst zu kaufen, dessen Green Wedding-Kollektion die erste nachhaltige Bräutigammode Deutschlands ist. Seit 1916 setzt der niedersächsische Traditionsbetrieb auf „Made in Germany“ und produziert dabei tagtäglich 200 schnieke Anzüge im beschaulichen Northeim. Nur so kann die sympathische Firma nämlich faire Arbeitsbedingungen- und Vergütungen sowie kurze Transportwege gewährleisten. Die natürlichen Materialien kommen aus biologischem Anbau und beim Einfärben wird komplett auf synthetische Färbemittel verzichtet. So setzen Wilvorst und Men’s Gala ein Zeichen für eine grüne Slow Fashion-Kultur im Hochzeitsbereich.
Z Mens Gala art
Z Gemusegarten Papes art
Z Wunderbar unverpackt art
Z in puncto art

Text Denise Rosenthal, Louisa Ferch
Fotos Heide-Bäckerei Meyer, Papes Gemüsegarten, BLSK,
jackfrog-stock.adobe.com

User Rating: 5 / 5

SUBWAY Newsletter

 

Mit SUBWAY verpasst Du kein Event mehr in Braunschweig und der Region. Hol Dir unseren Newsletter!

Kontakt

SUBWAY – Eine Region, ein Magazin

#Redaktion

oeding magazin GmbH
Erzberg 45
38126 Braunschweig

Telefon: 0531-48015-134
Telefax: 0531-48015-79
E-Mail: redaktion@subway.de