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So lässt sich die Kostenbremse ziehen!
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Die Lebenshaltungskosten steigen von Jahr zu Jahr. So rinnt Verbrauchern hierzulande täglich eine große Menge Geld durch die Hände. Dabei gibt es so manche Kostenfresser in einem Haushalt, welche die Ausgaben deutlich in die Höhe treiben.

 

Für viele Menschen bedeuten die gestiegenen Lebenshaltungskosten ein großes finanzielles Loch in der Haushaltskasse. Erschwert wird die Situation noch durch die Corona-Pandemie. Viele müssen gewollt oder ungewollt deutlich mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen. Dadurch steigen Kosten für Strom, Heizung, Wasser und eventuell Lebensmittel. Zugleich gibt es eine größere Abnutzung. Kurz: Die Kosten steigen im Vergleich zum typischen Arbeitsalltag. Kompensation kann allenfalls der weggefallene Arbeitsweg bringen. Aber zugleich entfällt auch die attraktive Pendlerpauschale für den Zeitraum.
Demnach geht es derzeit vielen Menschen gleich, wenn sie am Monatsende einen Blick auf ihren Kontostand werfen: Es ist weniger Geld da, als erhofft. In einer Zeit, in der bei vielen Haushalten ohnehin alles knapper zu sein scheint. Höchste Zeit, die Kostenbremse zu ziehen.

Wir haben ein paar praktische Tipps und Tricks, die beim Reduzieren von Alltagskosten helfen können. Wie viel jeder Haushalt dabei einsparen kann, hängt vorrangig vom eigenen Verhalten und der bisherigen Kostenstruktur ab. Daher sind die Tipps eine Möglichkeit, deren Effekt individuell unterschiedlich sein kann. Für einige Haushalte sind enormen Einsparungen im dreistelligen Bereich möglich, bei anderen ist der Effekt deutlich geringer. Zudem will niemand auf gewohnte Annehmlichkeiten verzichten.
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Nebenkosten prüfen und Geld sparen


Die meisten Verbraucher in Deutschland erhalten jährlich eine Nebenkostenabrechnung von ihrem Vermieter. Diese Abrechnung bringt häufig eine Nachzahlung mit sich, da auch die Ausgaben für viele abrechenbare Leistungen steigen.
Aber: Es lohnt sich, die Nebenkostenabrechnung zu prüfen. Denn viele Berechnungen sind inhaltlich falsch.
Wer genau hinsieht, Posten reklamiert und Verbrauchskalkulationen kritisch beäugt, kann vielleicht die häufig genug satten Nachzahlungen deutlich verringern oder sogar ein Guthaben für sich in Anspruch nehmen. Es lohnt sich also, die Nebenkosten prüfen zu lassen. Laut einer Auswertung von MINEKO, bei der mehr als 50.000 Nebenkostenabrechnungen überprüft wurden, sind fast 80 Prozent aller Nebenkostenabrechnungen fehlerhaft. In den meisten Fällen zahlen Verbraucher demnach zu viel Geld für Heizenergie und Wasser oder nicht auf die Mieter umlegbare Ausgaben.
Verbraucherschützer raten, gemeinsam mit einem Experten die Positionen und die Höhe der Nebenkosten auf den Prüfstand zu stellen. Erfahrungswerte zeigen, dass Mieter im Durchschnitt um mehr als 220 Euro zu viel Nebenkosten zahlen. Das Überprüfen zeugt also nicht von Pingeligkeit, sondern kann bares Geld bedeuten.
Energiesparen im Haushalt

Home-Office und Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und geschlossene Läden, abgesagte Veranstaltungen und ausgefallene Sporttermine – die Menschen sind während der Pandemie mehr zu Hause. Stattdessen laufen TV, Computer, Heizungen und Licht länger, mehr Wasser wird verbraucht. Wer das eigene Verhalten überprüft, kann zum Beispiel Heizkosten sparen. Das heißt: Gleichmäßig heizen und mehrmals am Tag die Fenster groß zum Lüften öffnen, statt sie zu kippen. Das schafft ein Wohlfühlklima ohne große Temperaturschwankungen und hält die Heizkosten in Schach.
Stay home, stay happy – dieser Leitsatz funktioniert insbesondere nur, wenn man auf einen energieeffizienten Stromverbrauch setzt. Damit alle ihr Zuhause sowohl für die beruflichen Verpflichtungen nutzen können und auch in der Freizeit auf die vielen technischen Annehmlichkeiten nicht verzichten müssen, hilft ein Blick auf den Stromverbrauch. Speziell Computergeräte und Fernseher benötigen zusätzlichen Strom. Es gilt: Alle technische Geräte, die gerade nicht benötigt werden, sollten nicht nur ausgeschaltet werden, sondern vom Netz getrennt werden. Denn auch der Stand-by-Modus benötigt Strom. Ideal ist es, Netzschalter zu kaufen, die sich mit einem Kippschalter komplett vom Netzbetrieb trennen lassen.

Beim Neukauf auf Energieeffizienz setzen
Sollte ein Gerät defekt sein, ist häufig eine Neuanschaffung erforderlich. In diesen Fällen ist es ratsam, besonders energieeffiziente Neugeräte zu kaufen. Je nach Energieklasse lassen sich im Betrieb damit über das Jahr gerechnet ansehnliche Summen einsparen. Die laufenden Unterhaltskosten sinken, während das Gerät beim Kauf nicht unbedingt deutlich teurer sein muss.
Verträge prüfen
Eine gute Sparmöglichkeit bieten auch laufende Verträge. Kosten für den Stromanschluss, für Internet und Telefon, Handy und Datenflats, aber auch für Gas oder Öl und nicht zuletzt die vielen Versicherungen summieren sich schnell zu erheblichen Zahlungen. Ein Blick in den Vertrag ergibt schnell, ob eine Laufzeit in Kürze endet. Ist die Kündigungsfrist noch nicht abgelaufen, lohnt sich ein Vergleich. Häufig lässt sich durch einen Wechsel eine überraschend große Jahressumme einsparen – und manchmal gibt es noch ein Bonusgeschenk.
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Mitgliedschaften aktuell ausgesetzt?
Viele Menschen sind im Sportverein, Mitglied der Feuerwehr, haben ein Abo im Fitnesscenter oder bei anderen Einrichtungen. Während der Pandemie sollten alle Mitglieder ihren Status überprüfen. Während die örtliche Feuerwehr auf das Geld angewiesen ist und auch bei Ausfall von Sportkursen die Mitgliedsbeiträge beim Sportverein vielleicht gut angelegt sind, ist dies bei Mitgliedsabos für Sauna, Fitness-Center und einigen Vereinen nicht zwingend der Fall. Überall dort, wo derzeit keine Leistung zu erwarten ist, sollten die Ausgaben ruhen. Wenn das nicht der Fall ist, kommt eventuell eine Kündigung in Betracht. Bei der Entscheidung sollte jeder die Kosten und den Nutzen gut abwägen, da speziell Vereinsstrukturen ohne Geldzufluss nachhaltig Schaden nehmen können.


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Den Wocheneinkauf sorgfältig vorbereiten
Zu den monatlichen Fixkosten zählt auch der Wocheneinkauf im Supermarkt. Um eine wesentliche Kostenfalle zu vermeiden, sollten alle Konsumenten ihren Einkauf gut vorbereiten. So sollte man sich vor der Besorgung von wichtigen Lebensmitteln und Haushaltswaren eine Liste anfertigen. Auf diese Weise gelingt es, unnötige Einkäufe zu vermeiden. Dennoch kann es sinnvoll sein, für Grundnahrungsmittel wie Mehl, Wasser, Zucker und Nudeln einen ausreichend großen Vorrat anzulegen. Es lohnt sich außerdem, Preise zu vergleichen und bei Angeboten zuzuschlagen. So lassen sich Woche für Woche die Kosten für den Einkauf deutlich senken.

Text SUBWAY
Fotos Marco2811, Nattakorn, pressmaster,
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25. Mai 2021

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