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Kerstin Hartmann-Moos ist neue Geschäftsführerin im Haus der Familie

Haus der Familie art
Christine Arbogast, Kerstin Hartmann-Moos und Hans-Peter Lorenzen (v.l.n.r.)

Seit Anfang Mai hat das Haus der Familie, eine Tochtergesellschaft der Volkshochschule Braunschweig eine neue Geschäftsführerin. Die 44-jährige Pädagogin und Betriebswirtin Kerstin Hartmann-Moos, die bereits seit Februar 2018 in der Position der Abteilungsleiterin in der allgemeinen Familienbildung tätig war, folgt damit der bisherigen Geschäftsführerin Ulla Willharm-Jansen, die im Dezember 2017 in den Ruhestand gegangen ist. Hartmann-Moos war langjährig erfolgreich im höheren Management im Bereich der Erwachsenenbildung tätig und kennt sich in der Bildungsbranche und deren Netzwerken aus. Im Haus der Familie sind derzeit 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Teil- und Vollzeit beschäftigt. Zudem arbeiten über 130 Kursleitende auf Honorarbasis für die Braunschweiger Familienbildungsstätte.
„Kerstin Hartmann-Moos hat uns diese Entscheidung sehr leicht gemacht“, betonte VHS-Geschäftsführer Hans-Peter Lorenzen, „denn sie hat bereits in den ersten 15 Monaten ihrer Tätigkeit als Abteilungsleiterin in der allgemeinen Familienbildung unter Beweis gestellt, dass sie dieser Aufgabe voll und ganz gewachsen ist.“ 
 
„Wir wissen alle um die Wichtigkeit und Bedeutung unserer kommunalen Familienbildungsstätte. Mit ihrem umfassenden Angebot an Kursen, Informationsabenden und Beratungsleitungen zur Stärkung der Erziehungskompetenzen steht sie allen Eltern offen und ist gleichfalls ein verlässlicher Partner unserer Kindertagesstätten, insbesondere im Bereich der alltagsintegrierten frühkindlichen Sprachförderung", ergängt Dr. Christine Arbogast, Sozialdezernentin und Aufsichtsratsvorsitzende der VHS Braunschweig, hervor. „Nahezu 1.000 unterschiedliche Veranstaltungen werden jetzt schon jährlich vorgehalten, und ich weiß, dass unsere neue Geschäftsführerin und ihr Team noch einiges Neues vorhaben.“
Breites Familienangebot
Das Angebot des Hauses gestaltet sich sehr vielfältig. Neben der Bildungsarbeit als klassische Familienbildungsstätte bildet das DialogWerk als Koordinierungszentrum für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung einen weiteren Schwerpunkt. Darüber hinaus übernimmt das Haus der Familie die Koordination des Rucksack-KiTa-Programms – ein Elternbildungs- und Sprachförderprogramm für Eltern mit Kindern zwischen 4 und 6 Jahren. Das Haus bietet zudem verschiedene pädagogische Qualifizierungen und Fortbildungen im pädagogischen Bereich an, wie beispielsweise die Ausbildung und Fortbildung von Kindertagespflegepersonen, die Einführungskurse für Quik-Kräfte (Quereinsteiger/-innen ohne pädagogische Ausbildung, die in Kitas als Drittkräfte eingesetzt werden) und seit 2019 die berufsbegleitende Weiterbildung "Integrative Erziehung und Bildung in Tageseinrichtungen für Kinder im Kontext inklusiver Bildungsprozesse", die es sozialpädagogischen Fachkräften dann ermöglicht, in integrativen Gruppen zu arbeiten. Beliebt bei Kursteilnehmern sind auch die Kochkurse mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten.

Text Kerstin Lautenbach-Hsu
Foto Kerstin Lautenbach-Hsu

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