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Die Arbeiterwohlfahrt feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen.

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Falk Hensel (Verbandssekretär), Gabriele Siebert-Paul (Präsidiumsvorsitzende) und Rifat Fersahoglu-Weber (Vorstandsvorsitzender)

Seit genau 100 Jahren setzt sich die Arbeiterwohlfahrt für Gerechtigkeit, Solidarität, soziale Vielfalt und Frauenrechte ein. Die AWO hat sich seit ihrer Gründung durch die Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin Marie Juchacz am 13. Dezember 1919 zu einem Mitgliedsstarken Wohlfahrtsverband entwickelt, dessen Arbeit auf den Grundwerten Solidarität, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Toleranz basiert. Der Verband unterhält in der Region zwischen Harz und Heide die verschiedensten sozialen Angebote, Einrichtungen und Dienstleistungen. Alleine im Bereich des Bezirksverbandes Braunschweig unterhält die AWO rund 3.500 hauptberuflich Beschäftigte, die in verschiedenen Gebieten sozialer Arbeit tätig sind. In den mehr als 130 Einrichtungen und ambulanten Diensten bietet der AWO jedem Hilfe, Unterstützung oder Entfaltungsmöglichkeit, die er aufgrund seiner persönlichen Lebenssituation benötigt. Auch Menschen, die nicht unmittelbar auf Hilfe angewiesen sind, bietet die AWO mit ihren offenen Angeboten die Möglichkeit, ihre Persönlichkeit zu entfalten, aktiv zu werden oder anderen zu helfen.
Innovation und Digitalisierung
Natürlich muss auch die AWO Braunschweig einen Blick in die Zukunft riskieren und zeigt sich gegenüber Digitalisierungsprojekten aufgeschlossen. Gemeinsam mit Start-up-Unternehmen und weiteren Partnern prüft die AWO aktuell Projekte wie etwa die Pflegebrille oder den Pflegeroboter „Pepper“. Diese Innovationen sollen die Arbeit in den Einrichtungen erleichtern oder effizienter gestalten, ohne dabei den Menschen aus den Augen zu verlieren.

Veranstaltungen im Jubiläumsjahr
Das 100-jährige Bestehen der AWO wird gebührend mit unterschiedlichen Aktionen gefeiert. Neben der Wanderausstellung „Geschichte der AWO“, die im Jubiläumsjahr durch die Region reisen wird, gibt es zahlreiche Veranstaltungen wie Sommerfeste, Konzerte und Fachtagungen. Am 29. März beispielsweise lädt die AWO gemeinsam mit SPD und DGB zur 5. Sozialkonferenz „Potenziale für soziale Innovation? - Digitalisierung 4.0 in der Sozialwirtschaft“ ein. Im Mai findet die Sozialkonferenz „AWO aktiv im Quartier: Ehrenamt und Hauptamt – Hand in Hand“ des AWO Bundesverbandes in Köln statt. Die AWO-Salto Drogen- und Suchthilfe in Salzgitter führt am 19. Juni den Fachtag „Sucht und Komorbidität“ durch. Im September lädt die AWO zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung zu einer Fachveranstaltung zum Thema „Kinderarmut“ ein und im Oktober führen die AWO-Jugend- und Erziehungshilfen den Fachtag „Mentalisieren in Jugendhilfe und Schule“ durch. Im Dezember klingt das Jubiläumsjahr dann mit der AWO-Sonderkonferenz zur Verabschiedung des neuen Grundsatzprogramms in Berlin aus.
Tag der AWO
Einer der Höhepunkte des Jubiläumsjahres ist der Tag der AWO am Samstag, 22. Juni 2019 vor dem Braunschweiger Schloss. Von 10 bis 23 Uhr wird ein buntes Programm aus Musik, Sport und Kultur geboten: Neben der Präsentation des neuen Buches über 100 Jahre AWO Braunschweig gibt es Aktionen und Unterhaltung für die ganze Familie, verschiedene Catering-Stationen und ein vielfältiges Bühnenprogramm. Um 18 Uhr beginnt auch gleichzeitig die Braunschweiger Kulturnacht. Höhepunkt des Abends wird der Auftritt der 70er-Jahre-Kultband Sweety Glitter and The Sweethearts gegen 21 Uhr sein. Die Kult Glamour-Hippies werden bis 23 Uhr die Rock´n´Roll-Legenden der Siebziger zum Leben erwecken.

Straßenbenennung nach der AWO-Gründerin Marie Juchacz
Zu Ehren der Gründerin erhält der Platz des AWO-Bezirksverbands am Peterskamp den Namen "Marie-Juchacz-Platz". Der AWO Kreisverband Braunschweig e. V. hatte vorgeschlagen, den Platz auf dem Grundstück mit der aktuellen Lagebezeichnung Peterskamp 21 als "Marie-Juchacz-Platz" zu benennen. Die Stadtverwaltung unterstützte diesen Vorschlag. Der Bezirksrat 112 Wabe-Schunter-Beberbach fasste dann einen entsprechenden Beschluss. Das entsprechende Schild wird am Freitag, 15. März, dem 140. Geburtstag von Marie Juchacz, im Beisein von Oberbürgermeister Ulrich Markurth aufgestellt.

Text & Foto Kerstin Lautenbach-Hsu

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