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In der Autostadt

Über Geschmack kann man angeblich nicht streiten. Aber man kann darüber schreiben. Wagemutig stürzen wir uns mit dieser Artikelserie in kulinarische Abenteuer und bringen unsere Geschmacksknospen zum Ausrasten. Denn Braunschweig, Wolfsburg und die Region schmecken lecker. Echt jetzt!

Was macht man, wenn man traditionsbewusst bis Ostern auf Süßigkeiten verzichtet und dann in die Autostadt eingeladen wird, um sich durchzuprobieren? Eine Ausnahme. Bei meinem Besuch in Wolfsburg strahlt die Sonne, als ich auf der großen Brücke über den Mittellandkanal auf das große verglaste Gebäude zugehe. Auf der gegenüberliegenden Seite wackelt gerade ein Geländewagen über den hügeligen Parcours. Mittagessen habe ich extra noch nicht gegessen – mein Magen knurrt. Ich werde vom stellvertretenden Küchendirektor in der Bäckerei Das Brot in Empfang genommen. Zuerst darf ich mir alles anschauen und frisch gebackenes Butterbrot und eine Dinkelstange mit Kümmel probieren. Danach werfen wir einen Blick hinter die Kulissen. Traditionelles Handwerk steht hier im Vordergrund. Während der Chefbäcker gerade ein paar duftende Laibe Brot aus dem heißen Ofen holt, erklärt er mir, dass aufgrund der hohen Nachfrage auch glutenfreies Brot aus Reismehl angeboten wird. Das wird aber in einer anderen Backstube hergestellt und extra verpackt, damit es nicht mit glutenhaltigem Weizenmehl in Kontakt kommt. Auch saisonale Suppen und Brotaufstriche gibt es im Verkaufsraum, die man direkt am großen Tisch essen kann. Anschließend geht es weiter ins italienische La Coccinella, ein weiteres von neun Gastronomie-Angeboten, in deren Pastamanufaktur frische Nudeln zubereitet werden.Auch schwarze Spaghetti, eingefärbt mit Tintenfischtinte, oder vegane Gerichte gibt es hier – wie fast überall in der Autostadt. Ich koste aber die klassische Nudel-Variante mit Steinpilzen. Bereits vor mehr als zehn Jahren begann die Autostadt, ökologisch produzierte Erzeugnisse aus der Region in der Gastronomie anzubieten. Inzwischen liegt der Bio-Anteil in den Küchen bei fast 100 Prozent, auch auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe wird verzichtet. Also auch beim Dessert. Meine Gewohnheit sagt, dass jetzt ein Nachtisch nicht schlecht wäre und schon stehen wir vor dem langen „kalten Stein“ in der Lagune, auf dem das (Bio-)Eis mit zwei Spateln bei -20 Grad mit verschiedenen Toppings vermischt wird. Jeder kann sich seine ganz persönliche Lieblingssorte zusammenstellen lassen. Hier gibt es sogar Mitte März eine lange Schlange. Zuerst wage ich mich an die grünliche Sorte weiße-Schokolade-Spinat, bei der die schokoladige Note dominiert, dann bekomme ich eine große Kugel Joghurt-Kirsch-Brownie serviert. Mit Beginn der Freiluftsaison kann man Eis auch wieder draußen im Cool and Creamy genießen. Auf der Terrasse und im Strandkorb. Die Sonne versteckt sich inzwischen hinter ein paar Wolken und so mache ich mich auf den Weg nach Hause.

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Text: Katharina Holzberger
Fotos: Tim Schulze

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