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JoKha Eröffnung

11. September / Wollmarkt (BS)

Am Wollmarkt eröffnet im September eine zweite JoKha Bar.
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In den letzten Wochen wurde die stille Post immer lauter, denn Chris Jost und Kais Khader – Inhaber der JoKha Bar – verließen verdächtig oft ihr Revier im Östlichen Ringgebiet und wurden immer häufiger ackernd und schwitzend, renovierend und Theke-bauend am Wollmarkt gesichtet. Was das wohl zu bedeuten hat? Verschwindet etwa die beliebte, gemütliche JoKha Bar, die dieses Jahr trotz Corona im April ihren dritten Geburtstag in der Heinrichstraße feiern konnte, aus dem Östlichen Ringgebiet? Wir konnten unsere Neugier kaum im Zaum halten und haben den Jungs einfach mal einen Besuch abgestattet.
„Der grundsätzliche Gedanke, uns zu vergrößern, existiert schon länger, aber es wurde nie konkret“, verrät Chris exklusiv im SUBWAY-Interview, während wir bei strahlendem Sonnenschein am Wollmarkt sitzen, den Blick auf die Alte Waage und die St. Andreaskirche gerichtet. Der kopfsteinpflastergedeckte Platz liegt unweit der Innenstadt und grenzt an den Inselwall – eines der schönsten und prachtvollsten Wohngebiete der Löwenstadt. „Das hier ist eigentlich der schönste ungenutzte Platz Braunschweigs“, meint Geschäftspartner Kais, der zweite Teil des JoKha-Duos. Während sich Kais um Zahlen, Verträge und ähnliches kümmert, ist Chris als Vollblutgastronom direkt am Gast, kümmert sich um das Tagesgeschäft und ist verantwortlich für die familiäre Atmosphäre der JoKha Bar. Trotzdem treffen die beiden alle Entscheidungen gemeinsam und so fiel vor wenigen Monaten der Entschluss, eine zweite JoKha Bar am Rande der Innenstadt zu eröffnen.
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„Es gibt ja generell bessere Zeiten als die Corona-Pandemie, um zu expandieren“, schmunzelt Kais. Für die JoKha Bar waren die vergangenen Monate wie für viele andere Restaurants und Cafés kein Zuckerschlecken. „Es war nicht leicht, aber wir sind kreativ geworden und haben versucht, das Beste aus der Situation herauszuholen“, erzählt Chris. Durch den Verkauf von Tapasplatten und Cocktails to go konnte sich die JoKha Bar über Wasser halten. „Ich glaube, aus sowas geht man ein Stück weit auch gestärkt hervor“, meint er weiter. Deshalb haben Chris und Kais ihre verbliebene Energie gepackt und die Chance genutzt, einen leerstehenden Laden in eine Schwester-Location zu verwandeln. In den ehemaligen Räumlichkeiten des Mexicana am Wollmarkt wird es nun ab September eine neue JoKha Bar geben – inklusive der Köstlichkeiten, die man aus dem Östlichen kennt. Die Speisekarte wird übernommen und das Tapas-Bar-Konzept bleibt identisch. „Es wäre schön, wenn die Leute hier reinkommen und fühlen, dass sie in die JoKha Bar gehen“, meint Chris. Deshalb wird auch das typische Industrial-Design – ein Zusammenspiel aus metallischem schwarz, grau und weiß – in der neuen Location den Ton angeben. Die neue Bar an der Alten Waage soll jedoch nicht nur die JoKha-Jünger anziehen, die sowieso gerne dort hingehen, sondern in neuer Umgebung auch neue Leute ansprechen. „Das Östliche ist irgendwie wie eine kleine Insel – wohnt man dort, kennt man alle Läden und die aus der Innenstadt. Wohnt man aber in einem anderen Stadtteil, fliegen wir teilweise noch unter dem Radar“, erklärt Kais. Das soll geändert werden und so wuchs über Jahre hinweg der Wunsch, eine zweite Bar zu eröffnen.

„Es war nicht leicht, aber wir sind kreativ geworden und haben versucht, das Beste aus der Situation herauszuholen“

Nach wochenlangen Arbeiten sind die Räumlichkeiten des ehemaligen mexikanischen Restaurants nicht wiederzuerkennen: Dem kunterbunten Interieur weicht eine schick-schlichte Bar mit gut sortierter Gin- und Weinkarte und hochwertigen Tapas. Die rot-grün-gelben Räume wurden durch ein modernes Design verwandelt, veredelt durch bewusst gewählte Holzelemente. Die großzügige Glasfassade schafft selbst drinnen ein Draußen-Feeling. Sobald das Wetter es zulässt, können die Glastüren geöffnet und der Sommer passend zum Geschmack von spanischen kleinen Köstlichkeiten herein gelassen werden. Darüber hinaus bietet die verwunschene Terrasse viel Platz zum Verweilen in der Sonne, die dort bis in den Abend hineinscheint. „Diese Wandlungsfähigkeit macht den Laden hier zu etwas absolut Besonderem“, schwärmt Kais euphorisch. Anders als in der verwinkelten Bar im Östlichen Ringgebiet ist es hier großzügig und klar – die gewisse JoKha-typische Gemütlichkeit und der ganz eigene moderne Charme bleiben dennoch erhalten.

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Die Entscheidung, in die Räumlichkeiten des ehemaligen Mexicana zu ziehen, fiel schnell und einstimmig: „Wir hatten schon am Tag der Besichtigung das Gefühl, dass alles passt. Wir waren uns zu 120 Prozent sicher, dass das der richtige Laden ist!“, erzählt Chris, „wir haben total Bock und freuen uns darauf, mal was anderes als das Östliche kennenzulernen, ohne es dort missen zu wollen.“ Deshalb wird das Baby im Osten der Stadt nicht weniger wichtig für Chris und Kais sein. Aus den positiven Erfahrungen und dem motivierenden Feedback ihrer Gäste schöpfen sie die Energie, die sie gerade brauchen. Ab dem 11. September könnt ihr frei entscheiden, ob ihr euren erfrischenden Cocktail und die feinen Tapas lieber im Herzen des Östlichen genießt oder nach einem Schlendergang durch die Innenstadt am Wollmarkt. Beide JoKha Bars machen es möglich und doppelt hält bekanntlich am besten.

Text & Fotos Louisa Ferch

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