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Ein Stück mehr Normalität? Die Stadt Braunschweig erhält von der Niedersächsischen Landesregierung Zuschlag für Modellprojekt.
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14 Kommunen in Niedersachsen können ab kommender Woche Modellprojekte zur Öffnung von Läden, Kultur und Außengastronomie starten. Auch die Stadt Braunschweig hatte sich mit einem eigenen Öffnungskonzept beworben und den Zuschlag erhalten.


„Mit unserem Modellprojekt haben wir die Möglichkeit, sichere Alternativen zum pauschalen Lockdown zu entwickeln“, freut sich Oberbürgermeister Ulrich Markurth, „die Betriebe und Kultureinrichtungen in Braunschweig leiden schwer unter den fortdauernden Schließungen. Sie haben es verdient, dass wir alles tun, um intelligentere Lösungen zu finden, durch die sich Pandemiebekämpfung und Infektionsschutz mit wirtschaftlichem und kulturellem Leben vereinen lassen. Wenngleich nicht alle Betriebe und Einrichtungen von Anfang an vom dem Modellprojekt profitieren können, ist das ein wichtiger Schritt zurück zu mehr Normalität. Natürlich werden wir die Lage intensiv beobachten und weiterhin die Maßnahmen ergreifen, die das Infektionsgeschehen erfordert. Erst einmal sind wir aber optimistisch, denn das gemeinsam mit Verbänden, Kammern und Gewerkschaften erarbeitete Öffnungskonzept weist einen hohen Schutzstandard auf. Gemeinsam mit unseren zahlreichen Partnern verstehen wir die Teilnahme am Modellprojekt als Chance und Verantwortung zugleich."

Neben Braunschweig können nun auch die niedersächsischen Städte Aurich, Achim, Buxtehude, Cuxhaven, Einbeck, Emden, Hann. Münden, Hildesheim, Hansestadt Lüneburg, Nienburg/Weser, Norden und Oldenburg sowie die Samtgemeinde Elbtalaue sichere Zonen einrichten. Die Voraussetzungen, die die Bewerber zu erfüllen hatten, waren streng und notwendig: Vorlage eines Testkonzepts für ein abzugrenzendes Projektgebiet, Teilnahme an einem app-basierten System der digitalen Kontaktnachverfolgung, Konzept für einen Ordnungs- und Sicherheitsdienst u.a. zur Einhaltung der AHA- und Hygieneregeln sowie Einbindung des zuständigen Gesundheitsamtes. Außerdem wurden nur Kommunen zugelassen, die im Wesentlichen eine Inzidenz von 100 nicht überschreiten. Ministerpräsident Stephan Weil erklärt dazu: „Niedersachsen geht sehr umsichtig vor in der aktuell schwierigen Situation. Wir bleiben vorsichtig. Aber wir wollen einem neuen System mit Testen, Besucherlenkung und AHA-Regeln eine Chance geben. Wir brauchen Perspektiven.“

Das Braunschweiger Modellprojekt startet am 15. April. Bis dahin werden die Stadtverwaltung in Abstimmung mit der Stadtmarketing GmbH und beteiligten Verbänden nun die genauen Kriterien und das Vorgehen erarbeiten und bekannt geben. Betriebe und Einrichtungen innerhalb der Braunschweiger Okerumflut können sich ab sofort um die Teilnahme am Braunschweiger Modellprojekt bewerben. Das kurze Bewerbungsformular ist ab sofort im Internet unter www.braunschweig.de/modellprojekt zu finden und kann direkt online ausgefüllt und eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist Donnerstag, 8. April, um 23:59 Uhr.

Text Denise Rosenthal
Foto Mike Petrucci via unsplash

6. April 2021

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