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Die Stadt Braunschweig trifft neue Maßnahmen im Kampf gegen Covid-19 und zum Schutz der Risikogruppen in Alten- und Pflegeheimen.
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Bei einigen Bewohnerinnen und Bewohner des Braunschweiger Rudolfstifts, einer Einrichtung für das Wohnen und die Pflege älterer Menschen, ist es zuletzt zu Fieber gepaart mit Atemwegssymptomen gekommen. Daraufhin nahm das Gesundheitsamt entsprechende Abstriche vor. Nun bestätigte die Stadt Braunschweig, dass es sich bei den vorliegenden Erkrankungen nicht um Covid-19 handle.


Um weiterhin aber die Menschen aus Risikogruppen zu schützen, ergänzt die Stadt Braunschweig ihre Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie. So dürfen derzeit die Alten- und Pflegeheime keine neuen Bewohnerinnen und Bewohner mehr aufnehmen. Damit setzt die Stadt eine entsprechende fachaufsichtliche Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung um, die für Heime für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderungen nach dem Niedersächsischen Gesetz für unterstützende Wohnformen (NuWG) gelte. Des Weiteren sind auch davon betroffen: ambulant betreute Wohngemeinschaften und besondere Formen des betreuten Wohnens, ebenfalls nach NuWG, sowie ambulant betreute Wohngemeinschaften zum Zweck der Intensivpflege, die nicht in den Geltungsbereich des Gesetzes fallen.

Da es trotz bestehender Betretungs- und Besuchsverbote zu Corona-Infektionen in Heimen gekommen war, bedarf es diesen Aufnahmestopp, um die Ansteckungsketten effektiv zu unterbrechen und die Menschen zu schützen, die aufgrund ihres Alters, Vorerkrankungen oder Behinderung besonders durch das Corona-Virus gefährdet sind.

Ausgenommen von diesem Aufnahmestopp sind Einrichtungen, die gewährleisten können, dass neu aufzunehmende Bewohnerinnen und Bewohner in eine 14-tägige Quarantäne kommen, um eine mögliche Ansteckung zu verhindern. Zulässig sei auch die Aufnahme von aus dem Krankenhaus zu entlassende Patientinnen und Patienten in solitäre Kurzzeitpflege- oder Reha-Einrichtungen, die gezielt für diese Funktion hergerichtet und zur Kurzzeitpflege ermächtigt wurden, teilte die Stadt mit. Weitere Ausnahmen können im Einzelfall in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Braunschweig zugelassen werden.

Doch auch ambulant betreute Wohngemeinschaften, Formen des betreuten Wohnens und ambulant betreute Wohngemeinschaften zum Zweck der Intensivpflege, die nicht in den Geltungsbereich des NuWG fallen, haben die erforderlichen Maßnahmen zur Durchsetzung von generellen Besuchs- und Betretungsverboten zu treffen. Die Notbetreuung in kleinen Gruppen der Tagespflege werden ausgeweitet und dient derzeit älteren und pflegebedürftigen Menschen sowie Menschen mit Behinderungen, deren Familienangehörige in kritischen Infrastrukturen tätig sind und aufgrund des Ansteckungsrisikos die Pflege nicht mehr fortführen können.

Weiterhin gilt beim Betreten der jeweiligen Einrichtung stets die notwendigen Hygienemaßnahmen zu beachten sowie die Bewohnerinnen und Bewohner anzuhalten, die Einrichtungen und das zugehörige Außengelände nicht zu verlassen.

Bleibt weiterhin gesund und #flattenthecurve!

Text Denise Rosenthal
Foto congerdesign

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