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In Zeiten der Corona-Krise organisieren sich solidarische Nachbarschaftsinitiativen, die Risikopatienten und Quarantänefällen bei Botengängen, Einkäufen und Erledigungen helfen.

Vladan Rajkovic.art

Viele Leute können, wollen oder sollen aufgrund der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus ihr Haus oder ihre Wohnung nicht mehr verlassen und dementsprechend keine notwendigen Erledigungen mehr machen. Gleich vorweg: Diese Leute übertreiben nicht oder sind faul – nein, womöglich handelt es sich um Risikopatienten, das heißt alte oder vorerkrankte Menschen, und die müssen dringend geschützt und unterstützt werden. Außerdem ist es gerade jetzt notwendig, den direkten Austausch mit jeglichen Kontaktpersonen so gering wie möglich zu halten, um das Virus nicht weiter zu verbreiten.

 

Dennoch ist der Gang in den Supermarkt, zur Apotheke, zur Post oder Bank oft immer noch notwendig und genau deshalb haben sich in Braunschweig bereits Initiativen gegründet, die den Menschen in ihrer Nachbarschaft helfen wollen.

Die Mitglieder und Freunde des Kulturzentrum Nexus möchten ihre freigewordenen Kapazitäten nutzen, um ihre Vorstellungen einer solidarischen Gesellschaft besonders in Zeiten der globalen Krise in die Praxis umzusetzen. So hat das Nexus einen Pool an Aktiven erstellt, die in der Nachbarschaft des westlichen Ringgebiets helfen und sich gegenseitig unterstützen. Das Kulturzentrum hat einen Flyer auf zwölf verschiedenen Sprachen erstellt, der Hilfesuchende und Hilfeleistende zusammenbringen soll. Per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Nummer 0531 – 280 90 66 oder sind Helfer bis auf weiteres von Montag bis Samstag zwischen 10 und 18 Uhr erreichbar. Weitere Infos gibt’s hier oder in der Facebookgruppe Corona Hilfe Braunschweig.

Auch das Sandkasten-Projekt der TU Braunschweig ist schnell aktiv geworden und hat die Kampagne „Coronavirus Einkaufshilfe für Ältere und Gefährdete" gestartet. Obwohl die Iniative an der Uni organisiert wird, sind natürlich auch Nicht-Studis, die sich gerne engagieren wollen, willkommen. In lediglich ein bis zwei Stunden pro Woche, in denen eingekauft und die Einkäufe wieder abgeliefert werden, kann Kranken und Gefährdeten schon enorm geholfen werden. Weitere Infos und die Anmeldung findet ihr hier.  

Unter dem Hashtag #braunschweighältzusammen hat auch der Verein Bruns e.V. Möglichkeiten und Wege zusammengefasst, wie man aktiv werden und Bedürftigen helfen kann. So stellen sie auf der Seite Braunschweig hält zusammen ein Hinweisschild zur Verfügung, welches zu Hause ausgedruckt und anschließend verteilt oder an die Wohnungstür geklebt werden können. Darauf sind Namen und Telefonnummern vermerkt, damit sich Interessierte melden können.

Wichtig: Wenn ihr in Kontakt tretet, achtet streng auf Hygieneregeln. Das heißt: Anfassen vermeiden, in die Armbeuge niesen und husten, Hände regelmäßig und mindestens 20 Sekunden waschen. Dazu gibt’s by the way den Tipp: Während ihr Hände wascht, singt dabei im Kopf den Refrain von Britneys „Ooops I did it again“ – der dauert nämlich genau 20 Sekunden und erinnert an regelmäßiges Sauberhalten der Hände. Macht mit und verbreitet die Aktion auf euren sozialen Netzwerkkanälen unter #braunschweighältzusammen!

Text Louisa Ferch
Foto Vladan Rajkovic

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