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Die Stadt Braunschweig untersagt ab sofort das Lagern auf öffentlichen Grünflächen und in grünbestimmten öffentlichen Freiräumen.
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Obwohl der Frühling vor der Tür steht, weitet die Stadt Braunschweig nun im Zuge des Kampfes gegen die Corona-Pandemie ihre Allgemeinverfügung aus. Bis zum 18. April ist das Lagern auf öffentlichen Grünflächen und in grünbestimmten öffentlichen Freiräumen einschließlich der dort vorhandenen Wege untersagt. Außerdem werden Verstöße gegen die Regel der Kontaktbeschränkung mit einem Bußgeld von mindestens 250 Euro geahndet. Damit schließt sich die Stadt Braunschweig der Forderung des Niedersächsischen Städtetags an das Land Niedersachsen an, zeitnah einen landeseinheitlichen Bußgeldkatalog zu schaffen. Die Einhaltung der Verbote werden deshalb am Wochenende von der Polizei und dem Zentralen Ordnungsdienst verstärkt überwacht.


Doch wer jetzt um seinen täglichen Spaziergang bangt, den kann Ordnungsdezernent Dr. Thorsten Kornblum beruhigen: „Gerade bei dem von den Meteorologen vorhergesagten schönen Wetter am Wochenende soll es weiterhin möglich sein, einen Spaziergang durch unsere Parks oder die Flussauen zu unternehmen. Wir alle brauchen solche Momente der Erholung, gerade in diesen Zeiten. Die meisten Bürgerinnen und Bürger halten sich an die Regeln, zeigen sich verantwortungsvoll und solidarisch und halten Abstand voneinander. Aber es gibt, wie das vergangene Wochenende in den Parks gezeigt hat, immer noch eine Reihe von Menschen, die den Ernst der Lage nicht erkennen wollen. Diejenigen, die sich nicht an die Regeln halten, weil der Appell an die Vernunft bei ihnen verhallt, können mit einem empfindlichen Bußgeld belegt werden."

Doch was bedeutet eigentlich Lagern? Und was versteht die Stadt Braunschweig unter Grünflächen? Lagern bedeutet im Sinne der Allgemeinverfügung die Einrichtung eines Rast- und Ruheplatzes zum Verweilen. Zu den Grünflächen gehören – ohne Rücksicht auf Eigentumsverhältnisse – alle der Allgemeinheit im Stadtgebiet zugänglichen grünbestimmten Freiräume, die unter anderem der Erholung der Einwohner dienen sowie alle Grünbereiche und -streifen, die als Nebenanlagen Bestandteil der öffentlichen Straßen sind.

Ausgenommen von der Regelung sind allerdings die an Wegen und auf Plätzen bereitgestellten Parkbänke sowie sonstige Sitzmöglichkeiten wie Findlinge und Natursteinblöcke. Des Weiteren fordert die Stadt Braunschweig auf, weiterhin den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

Bleibt gesund!

Text Denise Rosenthal
Foto Pixabay | Samuel Stone

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