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Nach einem Monat ohne Heimspiel ist es diesen Freitag (6. Dezember) endlich wieder soweit: Die Basketball Löwen spielen vor heimischem Publikum und empfangen die Hamburg Towers. Der Aufsteiger hat bis dato nur ein Spiel gewonnen und steht auf dem letzten Tabellenplatz. „Wir werden Hamburg aufgrund des Tabellenstandes keinesfalls unterschätzen und wissen, dass wir alles geben müssen, wenn wir gewinnen wollen“, betont Löwen-Headcoach Pete Strobl mit Blick auf die von Trikotsponsor heycar präsentierte Begegnung. Tip-Off ist um 20:30 Uhr in der Volkswagen Halle (live auf www.magentasport.de und Sport1), Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, Schüler und Studenten zahlen in den Kategorien 4 und 5 (Fanblock) lediglich 5,- Euro für ein Ticket.

 

Nachdem die Löwen am 3. November ihr letztes Heimspiel bestritten und in der Zwischenzeit drei Mal auswärts verloren haben, ist die Freude natürlich groß, am Freitag wieder vor den eigenen Fans antreten zu können. Vor heimischem Publikum soll auch der Weg zurück in die Erfolgsspur gelingen. „Ich glaube, wir gehen trotz der letzten drei Niederlagen mit Selbstvertrauen in die Partie gegen Hamburg und ich denke, wir sind bereit, wieder zu gewinnen“, sagt Pete Strobl zuversichtlich. Dessen Team ist zu Hause noch ungeschlagen und die zu erwartende Saisonrekordkulisse (die Südkurve wird erstmals in dieser Saison geöffnet) wird den Löwen sicherlich einen zusätzlichen Schub geben.

 

In jedem Fall wird die Strobl-Mannschaft die Gäste aus dem Norden richtig ernst nehmen und nicht glauben, dass sie aufgrund des Tabellenstandes besser als der Gegner ist. „Das haben wir zum Beispiel aus dem Spiel gegen Bayreuth gelernt“, sagt der Löwen-Headcoach und warnt: „Wenn wir nicht mit voller Kraft ins Spiel gehen, dann können wir nur verlieren.“ Zumal Pete Strobl mit den Towers einen Gegner erwartet, der mit viel Energie spielt und die Mentalität hat, alles zu geben.

 

Das hat bislang trotzdem nur zu einem Sieg gereicht, weshalb die Hamburger ihren Kader kürzlich verstärkt haben. Der NBA-erfahrene Spielmacher Jorge Gutierrez wurde im November nachverpflichtet und avancierte in drei bestrittenen Spielen sofort zum Topscorer (16 PpS) wie auch besten Vorlagengeber (5 ApS) des Gästeteams. Pete Strobl beschreibt ihn als „einen sehr guten Spieler, der ein Leader ist und scoren sowie für seine Mitspieler kreieren kann.“ Ebenfalls neu ist Michael Carrera. Der Forward hat bis vor Kurzem für Brose Bamberg gespielt und gab am vergangenen Wochenende gegen medi bayreuth sein Debüt im Towers-Trikot. Allerdings wurde er aufgrund einer Tätlichkeit im minderschweren Fall in dieser letzten Partie von der Spielleitung der easyCredit BBL für das Freitagsspiel gesperrt.

 

Gegen die Bayreuther zeigten die Hamburger trotz Niederlage (81:95) vor allem in der ersten Halbzeit einen Aufwärtstrend und den wollen sie auch ohne Carrera bestätigen. Neben Gutierrez (23 Punkte) zeigte in dieser Partie der mittlerweile 35-jährige und ehemalige Braunschweiger Heiko Schaffartzik eine gute Leistung (12 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists). Insgesamt kommt der Routinier auf 9,9 Punkte im Schnitt, auch wenn seine Dreierquote bislang bei nur 22 Prozent liegt. Deutlich besser aus der Distanz trifft Small Forward Beau Beech (42% Dreier), der zudem 10,2 Punkte auflegt und 5,3 Rebounds im Schnitt sammelt. Ebenfalls zweistellig trifft der niederländische Nationalspieler Yannick Franke (10,9 PpS), womit er zweitbester Scorer der Towers ist. Der Ex-Löwe Jannik Freese stand bislang in fünf Partien für die Hamburger auf BBL-Parkett und kommt auf 2,6 Punkte.

 

Gut zu wissen: Im direkten Teamvergleich mit den Towers haben die Löwen in fast allen relevanten Statistiken die Nase vorn: Sie erzielen knapp 15 Punkte pro Spiel mehr, kassieren weniger gegnerische Zähler, haben die bessere Feldtrefferquote und sind ja ohnehin das beste Rebound-Team der Liga. Lediglich bei den Ballverlusten schneiden die Hamburger knapp besser ab. Allerdings verlieren die Löwen zu Hause in der Volkswagen Halle bislang nur 14 Mal pro Partie den Ball, während sie auswärts 18,6 Turnovers im Schnitt produzieren.

Text Basketball Löwen Braunschweig / Kerstin Lautenbach-Hsu
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