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Das Braunschweiger Restaurant Athen verwöhnt seine Gäste mit griechischen Köstlichkeiten.
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Gyros, Souvlaki und Bifteki – das ist, was viele mit der griechischen Küche verbinden. Ich persönlich denke bei der Küche von Zeus und Aphrodite viel mehr an hochwertiges Olivenöl, würzigen Schafskäse, cremigen Joghurt, köstliche Dolmadakia und aromatische Spanakopita. Für mich gehören die Speisen Griechenlands zu einer leichten Sommerküche, daher bin ich heute zu Gast in meinem Stammrestaurant – dem Athen auf der Gliesmaroder Straße, das von Nikolaos und Petra Patsiaouras betrieben wird. Seit meiner Kindheit begleitet mich das Athen und markiert wichtige Abschnitte in meinem Leben. Es wird also endlich Zeit für eine kleine Hommage an meinen Lieblingsgriechen in Braunschweig.
Das Gebäude ist schon von Weitem zu erkennen, denn es erstrahlt in den griechischen Nationalfarben Blau und Weiß. Rechts neben dem dreistöckigen Gebäude befindet sich der romantisch-verwilderte Biergarten. Im Sommer sitzt man sehr gut in dem idyllischen Innenhof, der mit seinen zahlreichen Grünpflanzen, eine kleine Oase im Östlichen Ringgebiet ist. Dank seiner zunehmenden Qualität in den letzten Jahren ist das Athen zu einem wahren Geheimtipp unter Gourmets geworden. Und seit die gesamte Familie Patsiaouras im vergangenen Jahr das Restaurant in liebevoller Kleinarbeit umgestaltet hat, sind zu den treuen Stammgästen wieder neue Foodies hinzugekommen. Auch heute ist das Restaurant wieder gut besucht und das Publikum dabei sehr gemischt. Zufriedene Gesichter, wohin man blickt. Und das kommt natürlich nicht von ungefähr, denn während sich Nikolaos Patsiaouras aufmerksam um das Wohl der Gäste im Restaurant kümmert, ist seine Frau die Aphrodite der Küche. In liebevoller Experimentierfreude zaubert Petra Patsiaouras aus den verschiedensten Lebensmitteln köstliche Leckereien und sorgt somit immer wieder für neue kulinarische Impulse. Besonderen Wert legt sie dabei auf die Frische und Qualität der Lebensmittel. Dass beispielsweise die Verwendung von Wildkräutern typisch für die traditionelle griechische Küche ist, weiß natürlich auch die innovative Köchin und sammelt daher für ihre raffinierten Salatkreationen selbst Kräuter wie zum Beispiel Sauerampfer, Löwenzahn, Schafgarbe und Reinfarn. Die restlichen Lebensmittel, die sie für ihren Küchenzauber braucht, kauft das sympathische Ehepaar auf dem Wochenmarkt in Querum oder bei den umliegenden Bauernhöfen.
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Der Blick in die Speisekarte offenbart, was den Gast in dem kleinen Familienbetrieb erwartet: Frisch hergestellte, traditionelle sowie neu interpretierte Speisen der griechischen Küche. So finden sich auf der Karte mediterrane Kostbarkeiten mit Fisch, Lamm-, Rind- und Schweinefleisch, verschiedene Salatvariationen und eine große Auswahl an griechischen Weinen. Als kalte Vorspeisen gibt es Oliven und Peperoni, aber auch Spezialitäten wie Oktapodakia, Melitzanosalata und Tyrosalata stehen zur Auswahl. Und trotz aller Innovation gibt es natürlich nach wie vor auch Gyros und Souflaki.

„Im Athen wird mit aphroditischer Liebe gekocht“

Sehr schön finde ich die offene Karte, auf der man immer wieder neue Gerichte wie beispielsweise Wildkrautpita, Jouvarlakia – das ist eine Ei-Zitronen-Suppe mit Rindfleischklößchen – Moussaka oder Topfencreme mit Orangensauce findet. Heute sind auf der schwarzen Tafel Delikatessen wie Tomatensuppe mit Trachanas, gefülltes Gemüse, selbstgemachtes Vanilleeis, Himbeertorte und Milchkefir angeschrieben. Das Angebot an verführerischen Gaumenfreuden ist verlockend. Als Vorspeise muss es unbedingt Fava sein. Das ist ein köstliches Püree aus verschiedenen Hülsenfrüchten. Auch wenn ich das Briami mit Zaziki und Backkartoffeln aus eigener Erfahrung wärmstens empfehlen kann, entscheide ich mich als Hauptspeise heute für die fleischlose Platte mit Paprika und Tomaten, die mit Reis, Dill und Fenchelsamen gefüllt sind. Dazu gibt es knusprige Backkartoffeln, knackigen Salat und cremigen Naturjoghurt.
Während ich auf mein Essen warte, unterhalte ich mich mit einem netten Ehepaar, das bereits seit elf Jahren ins Athen kommt, weil das Essen nicht nur lecker ist, sondern weil hier wirklich noch mit viel Liebe und Leidenschaft gekocht wird. Dann kommt meine Vorspeise. Das Bohnenmus thront als Türmchen mit saftigen sonnengereiften Tomaten und Frühlingszwiebeln auf einem schwarzen Steingutteller, dazu wird selbstgebackenes Weißbrot gereicht.

Schade, dass die Erdbeerzeit vorbei ist, denn Petra Patsiaouras zaubert aus den roten Früchten leckeres Erdbeereis, das mit selbstgemachtem Holunderblütensirup veredelt auf den Platz des Gastes gelangt. Aber auch das selbstgemachte Vanilleeis ist ein guter Abschluss dieses kulinarischen Abends. Nach einem solch elysischen Mahl und einem gut gekühlten Ouzo bleibt mir nur noch, euch ein herzliches Kalinýchta zu wünschen.
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Text & Fotos Kerstin Lautenbach-Hsu

User Rating: 5 / 5

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