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Die Stadt Braunschweig will Modellkommune werden und hat sich dafür mit einem Öffnungskonzept beim Land beworben.
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Der Lockdown dauert nun schon seit mehr als fünf Monaten und nur wenige Branchen sehen aktuell ein helles Licht am Ende des Tunnels leuchten. Eine Perspektive auf einen schrittweise Weg aus dem Lockdown und Öffnungen in verschiedenen Branchen bieten jedoch Modellversuche, wie sie bereits in anderen Städten durchgeführt wurden: Mit negativem Corona-Testergebnis kann geshoppt, trainiert, in der Gastronomie geschlemmt und im Theater oder Kino Kultur erlebt werden. Auch die Stadt Braunschweig will „Modellkommune“ werden und hat dafür in Abstimmung mit den Branchenverbänden ein Öffnungskonzept erarbeitet. Am 31. März wurde die entsprechende Bewerbung bei der Landesregierung eingereicht. 

 

„Mit unserem Öffnungskonzept wollen wir eine Alternative zum fortdauernden Lockdown mit pauschalen Schließungen ganzer Branchen erproben. Wir sammeln damit wichtige Erkenntnisse für einen Weg aus der Pandemie, bei dem die Rücknahme schwerwiegender Beschränkungen und die Pandemiebekämpfung nicht weiter im Gegensatz zueinander stehen müssen. Die Hoffnung ist, dass wir künftig dann solche Lockerungen auf das Stadtgebiet und andere Branchen ausweiten können“, so Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa.
Das Land Niedersachsen will voraussichtlich noch an diesem Osterwochenende entscheiden, welche Kommunen ihre Öffnungskonzepte umsetzen dürfen. Wenn Braunschweig die Zusage für ihr Modellprojekt erhält, könnte womöglich schon am 12. April mit Betrieben und Einrichtungen aus den Bereichen der Außenbewirtschaftung, Theater, Konzerthäuser, Kulturzentren, Museen, Ausstellungsräume und ähnliche Einrichtungen sowie Kinos, Fitnessstudios und Verkaufsstellen des Einzelhandels gestartet werden. Insgesamt bis zu 150 Läden und Einrichtungen sollen am Modellprojekt teilnehmen können. Voraussetzung für den Zutritt zu diesen Betrieben und Einrichtungen ist in jedem Fall die Vorlage eines negativen Corona-Schnelltests, der nicht älter als zwölf Stunden sein darf. Zudem muss der Test von einer anerkannten Teststation ausgestellt werden, Selbsttests sind nicht zulässig. „Die Testkapazitäten in Braunschweig steigen dank großen privatwirtschaftlichen Engagements sukzessive an. Sie liegen aktuell bei circa 8.500 Schnelltests pro Tag und sind weiter skalierbar. Das ist ein wichtiger Baustein des Modellprojekts", meint Sozialdezernentin Dr. Christine Arbogast. Zusätzlich müssen alle teilnehmenden Betriebe und Einrichtungen dem Gesundheitsamt ein von Fachleuten erstelltes Hygienekonzept vorlegen, das die aktuellen Standards zum Infektionsschutz erfüllt.

Das Braunschweiger Öffnungskonzept kann auf www.braunschweig.de eingesehen werden. Wir drücken die Daumen, dass wir nach Ostern mit dem ausgetüftelten Modellkonzept starten können – denn alternative Lösungen zum pauschalen Lockdown sind dringend, um die Braunschweiger Wirtschafts- und Kulturlandschaft zu erhalten!

Text Redaktion
Foto Benyamin Bahri

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