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GROSS FORM ART
22. bis 27. August
| div. Ort (BS)

gross-form-art.de

GROSS FORM ART läutet am 22. August mit drei Streetart-Artists die zweite Runde seines Urban-Art-Projekts ein und gipfelt am 27. August in der Kultviertelnacht.
GFA22 Pressefoto 20220808 DenizSchmid art
Der Countdown läuft: In wenigen Tagen startet die zweite Ausgabe von GROSS FORM ART – dem Postgraffiti-Art-Happening in der Löwenstadt. Dafür hat die Art Braunschweig gGmbH drei Streetart-Artists eingeladen, die vom 22. bis 27. August jeweils eine Wand beziehungsweise Mauer mit ihrer Kunst versehen werden.


Mit dabei ist unter anderem Mariusz Waras, besser bekannt als M-City. Der polnische Künstler jettet bereits seit vielen Jahren durch die Welt, um seine faszinierenden Fantasie-Stadtlandschaften auf charakterlosen Gebäuden auszuleben. M-City kreierte bereits mehr als 700 Murals – etwa in Warschau, Rio de Janeiro, London und Prag. In Berlin verschönerte er zum Beispiel innerhalb von vier Tagen und Nächten die 600 Quadratmeter große Fassade eines schwedischen Möbelhauses. Im Rahmen von GROSS FORM ART widmet er sich in Braunschweig nun vom 22. bis 27. August einer großflächigen Wand in der Wallstraße – gleich schräg gegenüber vom Contipark-Koloss.

Gesellschaft bekommt er vor Ort von einem weiteren Künstler, der dort eine Mauer in Angriff nimmt. SAWE stammt aus Barcelona und startete im Alter von 14 Jahren mit Graffiti. Er studierte Illustration an der Kunstschule La Massana. In seiner Kunst kommen diese zwei Leidenschaften zusammen: Auf der einen Seite steht die Hemmungslosigkeit des Graffitis, auf der anderen die kontrollierte Technik und Disziplin der Illustration.

Der dritte Künstler im Bunde hat eine verhältnismäßig kurze Anreise: Kartel ist einer der bekanntesten Urban-Art-Künstler Hannovers und seit 2015 Teil der Streetart-Meile Einbeck und des Fuchsbaufestivals. Seine Werke, die realistische Motive mit abstrakten Elementen verbinden, finden sich auch weit abseits der niedersächsischen Landeshauptstadt. Ihn wird man bei GROSS FORM ART in der Kuhstraße antreffen. Die Grundlage seines Motivs ist der berühmteste Narr des Landes, Till Eulenspiegel. Das Werk erklärt Kartel vorab: „Elemente des mittelalterlichen Braunschweigs, aber auch die Geschichten von Eulenspiegel sind mit in den kreativen Prozess eingeflossen. Eine moderne Hommage soll den Betrachter an diesen Halunken erinnern.“
LR GFA 1 art
LR GFA art

Nachdem das Pilotprojekt im vergangenen Jahr so erfolgreich angelaufen ist und das Mural „Geisterzeichen“ von Wahlhamburger N.O. Madski für staunende Passant:innen und mediale Berichterstattungen sorgte, setzt GROSS FORM ART in diesem Jahr noch einen drauf. Aus einer Immobilie werden drei, die letztendlich auch gebührend gefeiert werden sollen. Die Kultviertelnacht am 27. August bietet sich da perfekt an. Darum hat GROSS FORM ART mit zwei seiner Sponsoren wunderbare Side-Events geplant.

Zum einen wird es am Familiennachmittag der Braunschweigischen Landessparkasse bauzaungroße Leinwände geben, an denen sich kleine und große Streetart-Einsteiger:innen ausprobieren können. Des Weiteren wird es einen GFA x SOLVIS Bierwagen auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz geben – ein Ort des gemütlichen Beisammenseins und Austauschs.

Brandneu sind in diesem Jahr auch die öffentlichen Stadtführungen der Stadt Braunschweig von GROSS FORM ART bis Rizzi-Haus, an denen ab dem 28. August teilgenommen werden kann. Es gibt aber auch die Möglichkeit der individuellen Gruppenführung.

Mehr zu den Hintergründen von GROSS FORM ART lest ihr in unserem Beitrag „Urban Art Gallery in Progress“ aus der aktuellen Juli-August SUBWAY, für den sich unsere Redakteurin Denise Rosenthal mit Christiane Nagel und Christian Siebke von der Art Braunschweig gGmbH zum Interview getroffen hat. Des Weiteren gibt’s einen Recap zum letztjährigen Piloten im Beitrag „Kunst im Kiez“.

Stets up-to-date bleibt ihr selbstverständlich auch über die Social-Media-Kanäle von GROSS FORM ART und auf der Website gross-form-art.de. Auch wir werden weiterhin berichten.

Text Denise Rosenthal
Foto Deniz Schmid; Andreas Rudolph

12. August 2022

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