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Die Stadt informiert über Corona-Einschränkungen am Feiervatertag
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Viele trinkfeste und feierfreudige junge Männer haben sich sicher schon gefragt, wie der Vatertag im Corona-Jahr 2020 wohl ablaufen soll. Nun hat die Stadt sich zu Verboten und verschärften Sicherheitsbestimmungen im Prinzen- und Heidbergpark geäußert.


In Abstimmung mit der Polizei wurde für den Himmelfahrtstag, 21. Mai, ein Alkohol- und Glasbehältnisverbot im Prinz-Albrecht-Park einschließlich Nußberg und im Heidbergpark verfügt. Von 10 bis 24 Uhr sind dort das Mitführen und die Benutzung von Glasbehältnissen sowie das Mitführen und der Konsum von Alkohol verboten. Ausgenommen von beiden Verboten sind in beiden Bereichen geschlossene Räume sowie zugelassene Freisitze von Gastronomiebetrieben. Untersagt ist in den genannten Parks nicht nur der Konsum, sondern auch das Mitführen von Alkohol. Bollerwagen, in denen Bier oder andere alkoholische Getränke transportiert werden, dürfen Prinz-Albrecht- wie Heidbergpark also nicht durchqueren. Nichtalkoholische Getränke sind erlaubt, dürfen aber nicht in Flaschen oder anderen Behältnissen aus Glas mitgeführt werden.
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Die Stadt begründet die Maßnahmen auch als Reaktion auf vermehrte Ausschreitungen, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten durch Alkoholisierte an diesem Feiertag im vergangenen Jahr. Im Prinzenpark etwa war ein Großaufgebot der Polizei im Einsatz. Im Heidberg kam es zu Flaschenwürfen gegen Einsatzkräfte.

"Die Erfahrungen des vergangenen Jahres in Verbindung mit der aktuellen Corona-Pandemie lassen uns keine andere Wahl", stellt der städtische Ordnungsdezernent Dr. Thorsten Kornblum fest und auch der Leiter der Polizeiinspektion Braunschweig, Axel Werner, sieht die Notwendigkeit des Verbots von Glasflaschen und des Konsums von Alkohol in den genannten Parkbereichen am Himmelfahrtstag: "Das durch übermäßigen Alkoholkonsum enthemmte Verhalten nicht nur einiger weniger Personen im letzten Jahr, u. a. mit der Folge von Angriffen auf Rettungssanitäter und Polizistinnen und Polizisten, kann nicht toleriert werden und zwingt uns zum Handeln. Die Verletzungen von Parkbesuchern durch achtlos zerbrochene Flaschen und umherliegende Glasscherben sehe ich nicht als hinzunehmende Kollateralschäden von Trinkgelagen. Für diese Auswüchse fehlt sicherlich nicht nur mir jegliches Verständnis. Auch ohne die Corona-Pandemie sind die nunmehr erfolgten Verbote zwangsläufige Folge derartigen Verhaltens. Aufgrund dieser Erfahrungen ist zudem die Beachtung der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nicht anders zu gewährleisten."

Die Stadtverwaltung weist außerdem nachdrücklich darauf hin, dass gemäß der Landesverordnung auch auf anderen öffentlichen Freiflächen Verhaltensweisen wie Gruppenbildungen, Picknick oder Grillen im Freien untersagt sind. Polizei und ZOD werden am Himmelfahrtstag auch die übrigen Parks im Blick haben, um zu verhindern, dass sich das unerlaubte Geschehen dorthin verlagert.

Text Redaktion
Fotos Robert Wiebusch, Stadt Braunschweig

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