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Schicht im Schacht: Die Jury kürt den Gewinner
unserer „Your Song – Musikvideo-Challenge“.
Nach dem großen Anklang unserer „Short Story Challenge“ im April mit mehr als 30 kreativen Kurzgeschichten konnten wir es kaum abwarten, unsere „Your Song – Musikvideo-Challenge“ zu starten, die sich nun an die Beatbauer, Rockstars und Musik-Nerds der Region richtete. Einfach wow, was für tolle, einfallsreiche Musikvideos uns erreicht haben. Von Green-Screen-Pros bis zu echten Geschichtenerzählern war alles dabei. Doch nur zwei Teilnehmer konnten ins Finale kommen und nur einer von ihnen den fetten Sandberg-E-Bass gewinnen. Die Wahl der Finalisten fiel letztendlich auf den Braunschweiger Rap-Poeten Jonny S mit seinem Video zu „Nikki Louda“ und die stimmgewaltige Metal-Core-Band Kaissa, die mit „One Step“ ins Rennen ging.


Jonny S ist ein alter Hase in der Braunschweiger Musiklandschaft, dessen YouTube-Timeline sage und schreibe elf Jahre zurückreicht. Der leidenschaftliche Rapper ist ein echter Social Media-Profi und überrascht ständig mit neuen kreativen Einfällen – seien es Crowdfunding-Aktionen, öffentlichkeitswirksame Promotion-Kampagnen oder innovative Musikvideos. Sein bislang größter Erfolg war der Auftritt bei „Pop Meets Classic“. Nachdenklich zeigte sich der gefühlvolle Musiker Anfang des Jahres, als er seinen Fans mitteilte, dass er Ende 2019 kurz vor dem Burnout stand. Doch mit der Kraft seiner Familie und Freunde ist Jonny S nun back on track. #loveoverego ist sein Motto und wir bedanken uns für seine Teilnahme an unserer „Your Song – Musikvideo-Challenge“.

 

In den Startlöchern stehen hingegen Kaissa, die zweiten Finalisten unseres Wettbewerbs. Die Band um das Geschwisterduo Tahnee und André Elbeshausen bewegt sich zwischen Metal-Core und einem feinen Hauch von New-Metal. Bislang agiert Kaissa noch im Verborgenden, doch zum Ende des Jahres soll die große Album-Bombe platzen. Das Video zu „One Step“ weckt auf jeden Fall die Neugier auf das, was da noch kommt. Unerfahren sind die Bandmitglieder auf keinen Fall: Während André bei den bunten Hunden von Callin Tommy Gitarre spielt, eröffnete Tahnee bereits mit ihrer Indie-Band Joking Aside das Summertime Festival in Wolfenbüttel. Vielseitig sind die Zwei allemal. Wir können es kaum erwarten, mehr von Kaissa zu hören.


Ruben Knoll c Johannes Rabel art
Ehrlicherweise waren wir ganz glücklich darüber, dass wir die Wahl des Gewinners auslagern konnten. Eine unparteiische, vierköpfige Jury hat die Videos kritisch beäugt und feinsäuberlich bewertet. Vielen Dank dafür! Nach diesem castingesken Spannungsbogen folgt nun das Juryurteil:

Ruben Knoll, Vorsitzender von Spread Music:
„Als Wahlberliner bin ich nach wie vor von der so aktiven Braunschweiger Musik- und Kulturszene begeistert und hoffe, dass es bald wieder möglich ist, Livemusik zu erleben. Die beiden Videos sind sehr schön umgesetzt und auf ihre individuelle Art top. Dass Jonny immer High End performen kann, weiß ich. Auch die Lyrics sind super nice. Allerdings wünsche ich mir, dass Kaissa den Bass bekommen. Ihr Video hat diesen DIY-Charme. I like that. Und ich bin sauer, dass ich wegen Jonnys Song einen Ohrwurm von diesem unerträglichen Ballermann-Hit "Mama Lauda" bekommen habe.“

Frank Terhorst, Pressesprecher vom Internationales Filmfest Braunschweig e.V.:
„Ich bin so frei und muss leider gestehen, dass beide Beiträge musikalisch ziemlich weit an mir vorbeigehen. Dennoch, hier mein Kurzurteil: Herr S. ist mir zu Rapklischée-mäßig mit "ICH hab dies, ICH hab das..." und dabei leider visuell auch etwas mono. Die gute Kaissa liegt mir zwar musikalisch noch viel ferner – Heavy-Emo-Gitarrenkram ist so gar nicht meins –, aber: Die beiden hatten wenigstens eine richtige Idee für das Video und die Frau hat ja mal eine verdammte Röhre, das muss man ihr lassen. Daher sehe ich Kaissa knapp vorn!“

Frank Terhorst c Filmfest Braunschweig art
Christian Eitner c Christian Eitner art
Christian Eitner, Bandleader und Bassist der Jazzkantine:

„Ich mag Jonny, extrem engagierter Mann, wir haben auch schon mal zusammen die Volkswagenhalle mit viel „Bass, Bass“ gerockt. Coole Ragga-Nummer, schön direkt in die Fresse, guter Text, guter Flow. Lokpark ist ne geile Location, Abenteuerspielplatz für Erwachsene. Starke Bilder, amtliche Kamera, gutes Licht. Man merkt, dass er das nicht zum ersten Mal macht. Abzüge in der B-Note vielleicht, weil der Clip nicht richtig Lip Sync ist. Aber vielleicht ist das jetzt auch der „latest shit“-Style?

Zu Kaissa: Wow, was für eine Stimme!!! Auf die Zwölf, straighte Gitarren, guter Metalsound. Grooved. Gefällt mir. Ich mag wie Kaissa (oder ist das ein Bandname? Egal!) performed: authentisch, cool, musikalisch – die lebt und liebt das. Macht doch mal bei „Pop Meets Classic“ mit! Lustige kleine Story. Wie ich grad auf der Brickstudio-Seite lese, filmt und cuttet André, der Mann an der Klampfe, alles selbst. Respekt. Immer wieder cool, was Jahr für Jahr Neues aus Browntown wächst. Schönes Detail: Vielleicht sollte Sandberg mal über Wolters-Flaschen als Steg beim Bass nachdenken. Ahhhh… schwere Entscheidung. Ich sag jetzt einfach mal, Kaissa soll den Bass kriegen, sie braucht den nötiger, das mit dem Ein-Saiter tut ja ihren Haaren auf Dauer nicht gut.“
Frank Tobian, Fotograf und Leiter des B58:

„Jonny S: Unermüdlich, ausgeprägte Präsenz und ein überzeugender Flow, wenn der Text zu den Beats in die Ohren dringt. Dynamisch und fokussiert, wenn es um die Performance geht. Gut abgedreht, feines Color Grading und mit der Entscheidung für den Lokpark, den Ort bestens ausgewählt. Die große Bühne bestückt mit fetten Speakern, nutzt er als einziger Protagonist den Platz davor und hört Musik nur, wenn sie laut ist. Danke Jonny S, dass du immer wieder mit deinen Aktivitäten überraschst. Klasse Song, starkes Video, stay strong!

Klasse Kaissa. Feine Story mit schönem Spannungsbogen und zum Schluss fast Lachen ohne Ende. Ihr habt meinen ersten Gedanken „wie langweilig ist das denn, sich daheim vor dem Monitor zu filmen“ wunderbar und brutal zerstört. Mit etwas Selbstironie über sich lachen zu können, ist für mich ein fantastischer Kontrast zum Fegefeuer der Eitelkeiten in den sozialen Netzwerken. Bin gespannt auf eure Musik, wenn hoffentlich der neue Bass da ist.“
F.TobianColor c Frank Tobian art
Das Juryurteil ist gefallen:

Kaissa hat unsere „Your Song – Musikvideo-Challenge“ gewonnen und darf sich über
einen nigelnagelneuen cremefarbenen Sandberg-E-Bass im Wert von satten 800 Euro freuen.

Herzlichen Glückwünsch!

Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben,
die kompetente Jury und Sandberg für die Unterstützung.

Text Denise Rosenthal
Fotos Sandberg, Avantgarde-stock.adobe.com, Christian Eitner,
Frank Tobian, Filmfest Braunschweig, Johannes Räbel

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