Cryptex

28. April / Ort KuBa-Halle (WF)
Die Progressive-Folk-Rock-Band Cryptex erschüttert die KuBa-Halle.
KF Cryptex PromoPic HiRes 1 Art
Ihre Musik ist mystisch-theatralisch, durchdacht und professionell umgesetzt: Cryptex haben seit ihrem letzten Album „Madeleine Effect“ weiter an frischem Material gefeilt. Kürzlich veröffentlichten sie den Song „Release my Body“. Auch bei der Band-Konstellation gibt es Neues, ihr jüngst dazugekommenes Band-Mitglied wird den Fans beim Gig in Wolfenbüttel vorgestellt. Welche Bühnen Cryptex noch zum Wanken gebracht haben, was die Jungs für dieses Jahr planen und warum sie vielleicht bald mit Perücke auftreten, erzählte uns Gitarrist André im Interview.
Hallo André, Cryptex gibt es seit 2008, du bist seit 2014 dabei. Wie hat die Band sich seitdem entwickelt?
Hallo und schön, ein Interview mit euch zu machen! Puuuh, wo fange ich am besten an? Mitte 2014, als sich Cryptex mit Ausnahme von Gründungsmitglied Simon Moskon neu formierte, stieß nicht nur ich zur Band dazu, sondern auch der Drummer Simon Schröder. Zum damaligen Zeitpunkt lief die Album-Produktion von „Madeleine Effect“ auf Hochtouren. Die Platte erschien im April 2015 und stieß auf eine sehr große und positive Resonanz. Die Tour zum Album startete auch mit dem offiziellen Release-Tag, an dem wir in Salzgitter die Release-Show vor 300 Leuten gaben. Nach der Tour haben wir uns direkt ins Booking für die noch umfangreichere Fortsetzung der Tour für Herbst 2015 begeben und im Zuge dessen noch das Album auf Vinyl rausgebracht. Wie recht vielen bekannt ist, hat unser Sänger schon seit vielen Jahren mit starken Depressionen zu kämpfen und diese Umstände führten leider letztendlich dazu, dass wir die gebuchte „Madeleine Effect Part II Tour“ nicht spielen konnten. Gesundheit geht natürlich vor, wir haben die Vinyl-Platte dann trotzdem wie geplant im Dezember 2015 rausgebracht und auch spezielle Fan-Boxen dazu erstellt. Wir wollten Simon Zeit geben, damit er möglichst bald wieder auf die Beine kommen kann und so war es vorerst etwas ruhiger um uns. Dennoch haben wir auch in der Zeit weiter gearbeitet, beispielsweise fing dort schon das Songwriting für das nächste Cryptex Album an, was wir derzeit planen.
Im Sommer 2016 hattet ihr dann euer Comeback ...
Das war bei den Metaldays in Slowenien, einem großen Metalfestival mit Bands wie Testament, Kreator, Dragonforce und vielen anderen. Der Höhepunkt aber bleibt unsere Show auf dem phantastischen German Kultrock Festival 2016, in der Balver Höhle vor über 2.000 Leuten. Das war wirklich eins meiner absoluten Highlights meiner bisherigen musikalischen Karriere und ein toller Bühneneinstand. Simon hat vor allem durch diese tolle Erfahrung wieder neue Kraft geschöpft. Ein weiterer Höhepunkt für uns kam im Frühjahr 2017. Unsere ersten Auftritte in den USA. Wir hatten die Ehre, bei 70.000 Tons of Metal zu spielen, ein Metalfestival auf einem riesen Kreuzfahrtschiff mit über 3.000 Fans. Wir sind dann nach Miami geflogen, hatten sogar noch einen day off und sind mit einem Mietwagen durch Miami gecruised. Einen Tag später ging es dann auf das riesen Schiff in Fort Lauderdale. Das war ein ziemlich krasses Erlebnis. Wir waren eine von über 60 Bands, die in den fünf Tagen auf dem Schiff gespielt haben. Jede Band spielt zwei Mal, und es waren viele weltbekannte Metalbands mit an Bord, unter anderem Anthrax und Arch Enemy. Unsere beiden Konzerte liefen super, es gab noch ein paar Interviews, Meet & Greets mit Fans, phantastisches Essen an Bord und schön beheizte Jacuzzis. Man konnte quasi im Whirlpool sitzen und sich Bands anschauen. Am dritten Tag haben wir dann einen Stopp auf Labadee in der Karibik gemacht, da sah es quasi aus wie im Paradies. Und so warm war es auch, wir hatten den Sonnenbrand unseres Lebens und mussten am Folgetag spielen. Ihr könnt euch vorstellen, dass uns der Gig auf der heißen Bühne gut in Erinnerung bleiben wird (lacht).
Was sind die nächsten Schritte?
Jetzt fokussieren wir uns aufs Songwriting für das kommende Album und haben viele Pläne. Simon und ich haben schon seit ich zur Band gestoßen bin vorgehabt, mal zusammen zu komponieren und so haben wir dann irgendwann festgestellt, dass wir perfekt zusammen harmonieren, nicht nur menschlich, sondern auch kreativ. Da wir beide sehr eigene Vorstellungen vom Komponieren als solches haben, dachten wir erst, dass es nicht funktionieren würde. Doch stattdessen flossen die Ideen und mündeten in den melancholisch-mystischen Track „Closer“. Viele Teile des Songs hatte ich schon länger im Kopf rumschwirren und wir haben bereits 2015 mal dazu im Proberaum gejammt. Doch richtig fertig komponiert haben wir ihn dann erst 2017. Zu diesem Song drehten wir im September im Rahmen der „Rain Shelter Sessions“ Live-Videos und haben den ersten neuen Track präsentiert, der aus unserer gemeinsamen Feder entsprang. Vereinzelte Shows im Frühjahr stehen auch an sowie ein paar Festivals.
Welche Themen liegen euch beim Komponieren besonders am Herzen?
Textlich ist es oft sehr düster bei uns. Eben, weil man mit Musik doch sehr gut Gefühle und negative Erfahrungen und Erlebnisse, doch auch positive Erinnerungen verarbeiten kann. Ohne jetzt einen riesen Roman draus zu machen, haben wir alle recht viel erlebt und viele einschneidende Dinge mitgenommen, eben auch schon in unserer Kindheit. Musik kann ein Ventil für viele Erlebnisse sein, gerade wenn sie negativ waren. Da geht es beispielsweise mir und Simon sehr ähnlich. Ich fass es jetzt allgemeiner, weil das natürlich für uns beide auch sehr persönliche und private Dinge sind. Das klingt jetzt schon düster, aber vor allem auf „Madeleine Effect“ sind sehr tiefgehende Emotionen in den Texten, auch auf dem kommenden Album wird es tiefgründig. Doch das Spannende ist ja, dass selbst wenn Texte autobiografisch sind, diese für jeden Zuhörer anders und individuell interpretiert werden können und das macht, wie ich finde, einen großen Reiz aus. Selbst wenn Simon und ich uns hinsetzen und gemeinsam Lyrics schreiben, die nicht direkt von denselben Personen oder Erlebnissen handeln merken wir oft, dass grundlegende Themen wie Trauer, Schmerz und Verlust universell übertragbar sind. Beim neuen Song „Closer“, für den Simon und ich nicht nur die Musik, sondern auch die Lyrics zusammen geschrieben haben haben wir ein übergreifendes Thema gefunden, was wir in diesem Song behandeln und konnten uns beide auf verschiedene Art und Weise damit identifizieren.

Wer inspiriert euch beim Schreiben?
Da gibt es ziemlich viele. Bei mir sind es vor allem Bands wie Deep Purple, Led Zeppelin, aber auch neuere Sachen können mich inspirieren. Am wichtigsten ist bei mir Iron Maiden, schon seit 20 Jahren meine absolute Lieblingsband. Auch psychedelic Rock und experimentellere Sachen beeinflussen uns. Und bei Simon sind es vor allem die Beatles. Dazu kommen noch Queen und alte Prog-Bands wie Genesis, auch Pink Floyd und solche Exoten wie Nick Cave oder die Einstürzenden Neubauten. Doch nicht nur Musik, auch Kunst oder Lyrik, Philosophen und Querdenker inspirieren uns. Oder ich habe Einfälle, wenn ich interessante Bücher lese. Ich bin großer Herr-der-Ringe- und Harry-Potter-Fan und finde auch Filmmusik oft sehr bewegend, Komponisten wie John Williams oder Howard Shore. Das ist eben auch ein kleines Element in unserer Musik, das Orchestrale, Streicher und Trompeten. Somit gibt es ebenso viele klassische Komponisten, Bach, Mozart, Beethoven und viele mehr, die wir bewundern. Auch aktuelle, teils elektronische Musik kann einen Reiz bei uns auslösen und wieder für neue Einflüsse sorgen. Marc ist ein ziemlicher Prog-Rock-Fan, vor allem von Bands wie Agent Fresco, Leprous und Steven Wilson. Ich höre gerne mal härtere progressive Sachen und so kommen auch progressive Metalparts in unserer Musik vor, dadurch wird die Farbpalette immer größer.
Für eure „Rain Shelter Sessions, PT 1-3“ habt ihr unter anderem „Gutter Ballet“ von Savatage neuinterpretiert. Was hat euch an diesem Werk gereizt und was waren Herausforderungen?
Richtig, tatsächlich hatte unsere Promo-Agentur CMM aus Hannover den Anstoß dafür gegeben. Wir haben ja im Februar 2017 auf der 70.000 Tons of Metal gespielt und unsere Musik wurde schon öfter mit der Band Savatage verglichen. Ich denke vor allem, weil Simons Stimme teils an die vom Sänger und Pianisten Jon Oliva erinnert. Und so dachten wir, wir versuchen uns mal an „Gutter Ballet“. Letztendlich finde ich tatsächlich, dass der Song echt gut zu uns passt und unsere Version kam auch auf der 70.000 Tons of Metal und der „Anthems of Glory“-Tour super an. Besonders herausfordernd sind auf jeden Fall die Vocals und auch das Zusammenspiel. Auch gibt es zu Anfang beim Piano-Intro „Timing-Schwankungen“. Generell erfordert der Song gutes Timing. Dann gibt’s noch das lange Gitarrensolo, worüber man sich als Gitarrist natürlich auch mal freut (lacht). Wir haben den Schlusspart sogar dreistimmig umgesetzt. Im Original macht das nur die Lead-Stimme und so kriegt unser Cover eine eigene Note. Bei der Nummer kann sich jeder von uns ordentlich austoben und das macht vor allem live sehr viel Spaß.

Wie lange muss man sich für so einen komplexen Song einsingen?
Wie lange kann man gar nicht genau sagen. In der Regel machen wir alle vor der Show ein paar Warm-ups aber nichts Spezielles. Man sollte vorher einfach ein bisschen seine Stimme aufwärmen, und dann haben wir im Fall der „Rain Shelter Session“ eigentlich direkt losgelegt. Nach ein paar Takes ist die Stimme warm gesungen. Simon macht immer ein paar Gesangsübungen, um die Stimmbänder etwas aufzuwärmen. Ich mache etwas ähnliches, manchmal gehe ich meine Vocal-Range durch, fange tief an und gehe bis zu den höheren Tönen. Natürlich sollte man immer aufpassen, dass man nicht übertreibt und wenn man merkt, dass man heiser wird, aufhören oder Pausen einlegen. Oder Tee mit Kamille und Honig trinken.
Die Aufnahmen sind sehr professionell produziert. Wie viel Aufwand steckte dahinter?
Ja das stimmt, wir haben uns auf allen Ebenen sehr viel Mühe gegeben. Nicht nur bei der visuellen Seite, sondern eben auch bei den Aufnahmen als solche und dem Mixing im Nachhinein. Ein Freund und Toningenieur, Fabian Großberg, hat die Session mit uns produziert, stand hinter den Reglern und hat einen phantastischen Job gemacht. Vor allem muss man hier betonen, dass es wirklich eine Live-Session ist. Wir haben die Songs live gespielt. Dazu sind dann die beiden Video-Filmer mit den Kameras durch den Raum gegangen und haben alles gefilmt. Wir haben dann fünf bis acht Takes pro Song gemacht und uns jeweils für einen von diesen Takes entschieden. Auch die Vocals sind alle live, da ist nichts dran verändert, daher sind wir umso stolzer auf das Endprodukt. Eine solche Session erfordert natürlich viel Konzentration. Durch das Filmen ist es fast wie eine Art Konzert, nur eben in einem Studio Raum. Ich habe mich dann im Nachhinein mit Fabian zusammen ins Studio gesetzt und die besten Takes ausgewählt. Dann hat er jeden Track gemixt und gemastert. Rausgekommen ist dabei ein sehr authentisches Live-Studio Dokument, was sich echt sehen lassen kann. Und nicht nur das, wir haben die drei Videos auch noch als Live-Studio EP digital released. Ihr könnt sie auf allen gängigen Online-Plattformen bekommen. Weil uns diese Session so viel Spaß bereitet hat und auch so gut angekommen ist, werden wir ganz bald eine neue „Rain Shelter Session“ machen, also seid gespannt.

Ein Highlight eurer Band-Geschichte war sicherlich das Spielen als Support für Alice Cooper ...
Das war auf jeden Fall eines der Highlights in der Bandhistorie. Leider war ich zu dem Zeitpunkt noch nicht in der Band, daher kenne ich nur Erzählungen, aber Simon hat ganz oft davon berichtet, wie geil das Konzert war. Ein regelrechter Rausch. Vor 10.000 Menschen in einer Arena zu spielen ist natürlich schon was Besonderes. Ich hoffe, dass wir in der Zukunft noch mal eine solche Gelegenheit bekommen. Wir ackern uns auf jeden Fall weiterhin ab und geben nicht auf, denn gut Ding will Weile haben, wie man so schön sagt.

Bei welchen Festivals seid ihr dieses Jahr unterwegs?
Festivals sind natürlich ‘ne ziemlich geile Sache. Bisher spielen wir auf dem Pösinger Open Air als Headliner und in Salzgitter auf dem Altstadtfest ebenfalls eine Headliner-Show. Mal sehen, was noch so dazukommt. Festivals werden mit Bewerbungen von Bands überschüttet und es wird immer schwieriger, gute Slots zu bekommen. Privat gehe ich dieses Jahr tatsächlich auf gar kein Festival, doch stehen wohl einige Maiden-Konzerte für mich an, da die wieder eine riesige Europa-Tournee spielen und auch in vier deutschen Städten Halt machen. Wie es von Simons und Marcs Seite aussieht, kann ich gerade gar nicht sagen.

Wir dachten „I´ve been looking for freedom“ und dann ging es zum Frisör. Zudem kommen so lange Haare bei vielen Frauen glaube ich nicht so gut an. Männer finden das oft cool und sagen: Yeaah, geile Matte. Aber Frauen denken eher: Ey, geh mal zum Frisör.

Was ist dir lieber: große oder kleine Festivals?
Ich finde beides hat etwas Tolles. Kleine Festivals sind ein Stück weit intimer und man ist näher an den Fans dran, das ist etwas sehr Schönes. Aber bei großen Festivals ist oft noch mehr Adrenalin im Spiel. Als wir auf dem German Kultrock Festival 2016 gespielt haben und über 2.000 Leute da waren, die regelrecht ausgerastet sind, war das schon ein sehr berauschendes Gefühl. Auch die 70.000 Tons of Metal war ein phantastisches Festivalerlebnis, wir schauen mal, was noch so alles kommt. Generell finde ich aber jegliche Art von Auftritt toll, ob im Club, in der Halle oder auf größeren Festivals. Live auf der Bühne zu spielen ist für mich immer etwas Besonderes und einer der Hauptgründe, warum ich Musiker bin.

Wäre so etwas wie das Braunschweiger Straßenmusikfestival Buskers etwas für euch? Ganz reduziert und tagsüber?
Bedauerlicherweise muss ich eingestehen, dass ich davon noch gar nichts gehört habe. Wir haben letztes Jahr auf dem Magnifest gespielt, wo auch der Platz rappelvoll war, also ist Braunschweig generell immer wieder ein schönes Pflaster für uns. Wir hatten im Zuge unserer Crowdfunding-Kampagne für das Album „Madeleine Effect“ 2014 schon mal auf dem Magnifest gespielt und dort quasi spontane Straßenkonzerte gegeben. Das kam bei den Leuten super an, demnach warum nicht?
Wieso hat Simon seine Haare abgeschnitten?
Simon und ich haben beide schon länger mit dem Gedanken gespielt, unsere Haare abzuschneiden. Ich habe es dann vor ein paar Wochen gewagt und Simon hat auch den Cut gemacht. So was macht man, weil man mal etwas Neues will, Veränderung, weniger Stress beim Waschen und Pflegen – so geht es mir zumindest. Ich denke, für uns beide war das schon ein großer Schritt. Für Simon vielleicht noch mehr, weil er seit vielen Jahren lange Haare hatte. Ich spekuliere mal weiter, ein anderer Grund könnte vielleicht sogar der Musiker Nick Cave sein. Dieser hat eine recht adrette Kurzhaar Frisur und Simon ist, wie schon erwähnt, ein großer Fan von ihm. Auf der Bühne sind lange Haare natürlich was Tolles, aber im Alltag können sie einem schon auf die Nerven gehen. Wer weiß, vielleicht packen wir für die Bühne einfach eine Perücke aus (lacht).
Welche neuen Freiheiten hat er durch seine neue Kurzhaarfrisur gewonnen?
Mehr Sicht (lacht). Und mehr Weitsicht, jetzt kann er alles glasklar erkennen. Mit der Zeit können Haare natürlich schnell kaputt gehen, wenn man nicht regelmäßig zum Frisör geht und so ein Dutt, wie wir ihn getragen haben, ist für die Haare natürlich auch keine Wohltat. Wir dachten „I´ve been looking for freedom“ und dann ging es zum Frisör. Zudem kommen so lange Haare bei vielen Frauen glaube ich nicht so gut an. Männer finden das oft cool und sagen: Yeaah, geile Matte. Aber Frauen denken eher: Ey, geh mal zum Frisör. Also wird uns jetzt sicher die Frauenwelt zu Füßen liegen (lacht). Wir sind aber beide glücklich vergeben, Simon hat ja sogar schon ein Kind mit seiner Freundin und ich habe mich mit meiner Freundin 2016 verlobt. Jedenfalls kann ich sagen, dass viele der Meinung waren, dass es cooler aussieht. Mal schauen, ob wir vielleicht irgendwann nochmal längere Haare haben.

In einem Interview Anfang Februar hat Simon angedeutet, dass es wieder eine personelle Veränderung bei euch gibt, kannst du dazu schon mehr sagen?
Viel mehr kann ich dazu auch noch nicht sagen, ich möchte nichts vorweg nehmen. Ihr werdet es aber in naher Zukunft erfahren. Es wird jedenfalls nahtlos weitergehen können und wir sind alle sehr motiviert.

KF Cryptex PromoPic HiRes 2 Art

Wann gibt es neue Musik von euch?
Wir arbeiten schon länger an neuen Songs und gehen mit starken Schritten auf ein neues Album zu. Wann dies genau erscheinen wird, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Wir planen aber schon bald eine Vorproduktion und ich würde mal vorsichtig sagen, dass es höchstwahrscheinlich nächstes Jahr so weit ist. Also noch ein bisschen Geduld. Ich kann aber schon mal eines sagen, es wird ein spannendes und starkes Album werden.

Wie oft bekommt ihr Kryptex-Gadgets geschenkt? Es gibt ja von Spiel bis drei-???-Edition oder Schlüsselanhänger alles Mögliche ...
(überlegt) ich glaube bisher noch gar nicht. Wobei wir schon von mehreren Fans etwas geschenkt bekommen haben, zum Beispiel ein selbstgemachtes Kopfkissen, bestickt mit einem Songtitel von uns. Und Simon hat glaube ich, als seine Tochter Emily Hope geboren wurde, kleine Anziehsachen und Kuscheltiere geschenkt bekommen.

Euren Bandnamen hast du in deinem letzten SUBWAY-Interview schon erklärt, aber was bedeutet das Logo – der Löwe? Passt ja hervorragend zu Braunschweig ...
In der Tat. Das Logo ist ja schon älter, aber immer noch ziemlich aktuell. Es wurde von Jonathan Stenger gefertigt, der nicht nur die beiden Artworks für „Good Morning, How Long Did You Live“ und „Madeleine Effect“ sowie diverse Tourplakate designed, sondern auch viele Promo-Videos und auch die „Rain Shelter Sessions“ für uns geschnitten hat. Man könnte sagen, dass die Musik von Cryptex wild, angriffslustig und auch majestätisch wie ein Löwe ist. Lustigerweise passt es natürlich auch noch gut zu Braunschweig. Die Band kommt ja aus Salzgitter, zumindest die ursprüngliche Formation und Simon auch. Braunschweig ist nur einen Katzensprung entfernt. Vor allem Simon ist tief in Braunschweig verwurzelt und auch wir sind oft, als wir zu Bandproben gefahren sind, dort umgestiegen. Demnach haben wir den Bahnhof aber wohl häufiger gesehen, als die eigentliche Stadt. Das müssen wir mal ändern. Neben Salzgitter ist Braunschweig also auch so eine Art Hometown für uns und immer, wenn wir dort spielen, sind die Buden oder Plätze voll. Das muss an dem Löwen-Logo liegen (lacht).

Am 28. April habt ihr einen Auftritt in der KuBa-Halle in Wolfenbüttel. Was möchtest du den Besuchern vorab mitteilen?
Kommet in Scharen, es wird eine geile Show und wir haben auch tolle Support-Acts dabei. Tilt und Graceful Honeyeaters. Wir spielen am Tag davor in der Schraub-Bar in Bückeburg, somit wird das die zweite Show für dieses Jahr sein und wir freuen uns schon sehr, wieder auf die Bühne zu gehen. Vor allem wird es der erste Auftritt mit einem neuen Gesicht sein, vielleicht ist das ja nochmal ein weiterer Anreiz, vorbei zu kommen. Es wird sich auf jeden Fall lohnen.
Wie bereitet ihr euch auf Konzerte vor. Habt ihr ein Anfangs- oder End-Ritual?
Ja das haben wir. Wir versammeln uns vor den Shows immer im Kreis und umarmen uns und singen zusammen irgendeinen Unsinn. Das ist schon immer lustig und auch wichtig für uns, bevor es auf die Bühne geht. Oft singen wir dabei: „André du bist der Beeeste“. Das ist natürlich nur ein Gag, aber irgendwie machen wir das des Öfteren mal. Hört vor der nächsten Show mal hin, vielleicht kann man uns ja aus dem Backstage hören.

Wie sehen eure Pläne für 2018 aus?
Primär konzentrieren wir uns wie schon erwähnt auf das nächste Album. Das hat momentan Priorität, dann vereinzelt Shows und mal sehen, was noch so passiert. Das Leben eines Musikers ist immer spannend, man weiß nicht, was morgen kommt, aber das macht den Reiz aus. Dann drehen wir bald wieder neue „Rain Shelter Sessions“, das wird ziemlich spannend. Soweit erst mal.

Danke für das Interview.
Vielen Dank, die besten Grüße an alle Leser und Fans und schaut gerne bei unseren nächsten Shows vorbei!

Interview Katharina Holzberger
Fotos Martin Huch/ HiRes Printpromo

User Rating: 0 / 5

twitter

subway_magazin
📸 Wir waren am Wochenende für euch unterwegs: Fotos von willy_nachdenklich, hgich.t_official,… https://t.co/xmFWyompDr
subway_magazin
Morgen in Stereowerk: Goa-Party mit hgich.t_official. 🔥🎉 Zieht euch warm an, packt eine 🍌ein und… https://t.co/7kN1Ypv1pW
Follow subway_magazin on Twitter

SUBWAY Newsletter

 

Mit SUBWAY verpasst Du kein Event mehr in Braunschweig und der Region. Hol Dir unseren Newsletter!

Kontakt

SUBWAY – Eine Region, ein Magazin

#Redaktion

oeding magazin GmbH
Erzberg 45
38126 Braunschweig

Telefon: 0531-48015-134
Telefax: 0531-48015-79
E-Mail: info@subway.de

Durch Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Weitere Informationen über Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.