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Die Naturburschen von You Silence I Bird veröffentlichen im April
ihre neue Dschungel-Ep „Tropical Rain“.
KF You Silence I Bird c Ruben Wiele art
Woran erkennt man den Frühling? Im Frühling wird man morgens von sanften Sonnenstrahlen geweckt, die leicht durch die Gardinen hindurchscheinen und in der Stille des anbrechenden Tages hört man die Vögel zwitschern – der perfekte Soundtrack für einen energiegeladenen, gutgelaunten Morgen. Die Natur in der Stille hören, bewusst wahrnehmen und den Augenblick festhalten. Das Braunschweiger Akustik-Trio You Silence I Bird ist eine Band, die sich genau solche Momente herauspickt und in federleichte Musik verwandelt. Durch weiche Gitarrenklänge, sanfte Percussions und mehrstimmigen, warmen Gesang entwerfen Paul, Moses und Jonas sphärische Klangwelten, die unter die Haut gehen und ein ganz bestimmtes Gefühl auslösen; als sei alles irgendwie möglich und halb so schlimm. Als wäre genau heute der richtige Tag, um lieber mal das Fahrrad statt dem Auto zu nehmen, um das Draußen-Sein zu genießen und den Alltag ein bisschen zu entschleunigen.

Passend zur anklopfenden, blühenden Jahreszeit erscheint im April die neue EP von You Silence I Bird – „Tropical Rain“ ist eine Liebeserklärung an die Schönheit der Welt und eine Hommage an den Regenwald Brasiliens. Wenn alles glatt läuft und wieder Normalität in der Konzertlandschaft einkehrt, werden die Jungs ihre neue Musik am 20. Mai auf die Bühne des Braunschweiger Westands bringen. Kurz vor der Veröffentlichung von „Tropical Rain“ haben wir mit Paul und Moses gemütlich einen Kaffee geschlürft und ausführlich über die neue EP, Fernweh und Nachhaltigkeit geplaudert.
Back To The Roots
Bereits seit acht Jahren rollen You Silence I Bird immer wieder gerne in Braunschweig ihren Wohnzimmerteppich aus und bespielen die unterschiedlichsten Orte: Vom Haus Drei des Staatstheaters über das Spiegelzelt des Wintertheaters zum Frühstückscafé Fräulein Wunder, der TU Night oder dem Café Riptide kennen sie quasi jede regionale Bühne.

Seit der Schulzeit schreiben Jonas, Paul und Moses schon gemeinsam akustische Songs, die an Singer-Songwriter wie Ben Howard erinnern. Dann kam noch Hendrik mit dazu, der roughe Indie-Einflüsse mit einbrachte und so waren sie lange Zeit als Quartett unterwegs. „Wir haben nach und nach alles größer instrumentiert, mit Sounds und Effekten herumexperimentiert und das mit unseren akustischen Wurzeln kombiniert. Diese Mischung macht uns, glaube ich, aus“, meint Gitarrist und Sänger Paul. Seit letztem Jahr sind You Silence I Bird wieder zu dritt – so wie am Anfang. „Hendrik ist das mit der Band zu viel geworden, aber wir hatten Lust, weiterzumachen und noch einmal alles aus uns rauszuholen. Dann sind wir in den Harz gefahren und haben uns inspirieren lassen. Die neue EP klingt auch wieder ein bisschen wie früher“, berichtet Moses, der in der Band für die Percussion zuständig ist.
Fernweh mit Musik stillen
Pauls Eltern haben einige Zeit in Brasilien gelebt. Als er dort zu Besuch war, hat er eine intensive Bindung zu dem Amazonas-Land aufgebaut, die ihn wesentlich zur aktuellen Single „Daughter Of The Endless Green“ inspiriert hat: „Wenn ich über die Regenwaldabholzung in Südamerika und die Zerstörung in diesem Maße nachdenke, könnte ich heulen. Das berührt mich wirklich stark. Ich frage mich immer, wie man so was verantworten kann?“ Deshalb wollen Paul, Moses und Jonas mit ihrer Musik auch bewusst den Schwerpunkt auf Natur und Umwelt lenken. „Uns sind solche Themen wichtig und das wollen wir auch verkörpern, um ein allgemeines Bewusstsein zu schaffen“, erklärt Paul weiter, „wir merken aber auch, dass die Leute immer mehr ein Auge für Nachhaltigkeit bekommen.“ So haben You Silence I Bird beispielsweise auch schon für Fridays For Future gespielt. Für Moses ist ganz klar: „Wenn man über Nachhaltigkeit und die Umwelt nachdenkt, ist Fliegen eigentlich nicht mehr möglich. Klar, wir haben auch eine Sehnsucht zur Ferne, dem Reisen und teilen die Begeisterung für fremde Kulturen und Naturspektakel. Ehrlich gesagt sind wir auch früher viel gereist, aber seit einiger Zeit wollen wir das bewusst nicht mehr.“

Ihr Fernweh verwandeln sie deshalb in Musik und wer sich ebenso aus nachhaltigen Gründen dazu entscheidet, nicht mehr zu fliegen, kann sich You Silence I Bird auf die Ohren legen, die Augen schließen und so eine Reise in den besungenen brasilianischen Regenwald machen – oder in den Harz oder die Lüneburger Heide, denn immer wieder ruft der Wald und holt die Jungs aus dem Alltag raus. Es muss nicht Neuseeland, Bali oder die USA sein – vielleicht ist es gerade jetzt an der Zeit, schätzen zu lernen, was sich direkt vor der eigenen Haustür versteckt.
KF You Silence I Bird c Lukas von Loeper art
Westand wird zum Regenwald
Bei allem guten Willen bleibt es dennoch fast unmöglich, als Band klimaneutral zu touren. Die drei Jungs haben eine Menge Equipment im Gepäck und wie langjährige Fans wissen, gibt’s bei einem You Silence I Bird-Konzert nicht selten Stehlampen, Teppiche und Pflanzen, damit man sich richtig wohlfühlt – das lässt sich aber nicht mal eben so auf dem Gepäckträger transportieren. „Schön wäre es trotzdem, irgendwann mal mit dem Fahrrad eine Tour durch Niedersachsen zu machen – jeder hat dann einen Anhänger und damit fahren wir jeden Tag ein gutes Stück“, träumt Moses, „jetzt haben wir aber zu viel Zeug dabei.“ Wenn sie touren, unterstützen die ruhigen Vögel parallel Projekte, mit denen sie das für die Tour ausgestoßene CO2 wieder ausgleichen. „Wenigstens diesen Weg wollen wir gehen.“

Für ihr Konzert in Braunschweig haben sich die Naturburschen etwas Besonderes überlegt: „Wir hatten die Idee, das Westand in einen kleinen Regenwald zu verwandeln, mit großen Bäumen, vielen Pflanzen und einem tropischen Klima. Wir sind noch in der Planung und wissen noch nicht, wie sich das umsetzen lässt. Ein pflanzengefülltes Bühnenbild – das ist unsere Vision“, so Paul. Zusätzlich sind ein paar geheime Specials und Supports geplant – mehr haben Moses und Paul allerdings noch nicht verraten. Wir freuen uns, mit You Silence I Bird eine Reise in den Regenwald zu beschreiten und stimmen uns schon mal mit der „Tropical Rain“-EP auf einen tropischen Konzert-
abend im Westand ein. 

Interview Louisa Ferch
Fotos Lukas von Loeper, Ruben Wiele

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