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Musikum

29. - 30. Juni / Studentenwohnheim
An der Schunter (BS)

Zweitägiges Musik-Festival im Studentenwohnheim an der Schunter.
Das Braunschweiger Musikfestival mit lokalen Bands hat inzwischen Tradition. Seit über 30 Jahren gibt es das Musikum, das als Jazz-Fest begann und von Studenten, Ehemaligen und Ehrenamtlichen organisiert wird. Gruppen verschiedener Stilrichtungen spielen in familiärer Atmosphäre drinnen und draußen, auch für Getränke und Verpflegung ist gesorgt. Wir sprachen mit Radu Cernat aus dem Orga-Team.
„In diesem Jahr gab es 60 Bewerbungen, teilweise von Bands aus ganz Deutschland“, berichtet Radu, selbst ehemaliger Student und Bewohner des Wohnheims. Seit 18 Jahren ist er an der Organisation des zweitägigen Festivals beteiligt, kümmert sich aber auch um reguläre Konzerte. Über das große Interesse in der Bewerbungsphase freut er sich besonders. „Das Musikum hat sein Hauptaugenmerk auf lokalen Bands, gelegentlich haben wir auch Gäste von außerhalb. Das sind dieses Mal Dysfunktion aus Lehrte und Therapiezentrum aus Osnabrück, deren Sängerin aus Braunschweig kommt. Sie arbeiten aktuell an ihrem vierten Album, von dem sie einige Songs mitbringen werden.“ Radu fügt hinzu: „Wichtig bei den Bewerbungen ist, dass ausschließlich Eigenkompositionen zugelassen werden, keine Coversongs.“

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Für den Nachwuchs ist das Musikum eine gute Möglichkeit, sich vor Publikum auszuprobieren, deswegen ist das Festival aber keinesfalls nur für Anfänger gedacht. Auch etablierte, erfahrene Combos stehen hier regelmäßig im Rampenlicht und heizen dem Publikum ein. Insgesamt sind es 18 dieses Jahr. Dysfunktion etwa haben bereits zwei Studioalben veröffentlicht. Die deutschsprachige Band aus Hannover macht Hard- beziehungsweise Punkrock, teils mit Synthesizern verfeinert. Auch andere Elemente wie Raggae oder Ska finden ihren Weg in die Melodien. Die neue, achtköpfige Band Reggaeneration kommt aus Braunschweig und will ihre Freude an selbstgeschriebenen Melodien mit anderen teilen. Tonfolgen mit leicht jazzigen ­Harmonien – mittlerweile auch in Kombi mit Funk, Rap und Salsa – sind ihre Spezialität. ex-tales erzählen Geschichten des Alternative Rock. Die vierköpfige Truppe aus dem Raum Braunschweig-Peine thematisiert für sie vergangene und alltägliche Konflikte und orientiert sich dabei an altbewährten Rockelementen. Dann sind da noch Neoton, Liebhaber der eher härteren Fraktion deutschsprachiger Rockmusik. Oder die jungen Maniax (Interview auf S. 14), die hoch hinaus wollen.

Eine Besonderheit der Veranstaltung ist die Aufteilung der Innen- und Außenbühnen. „Unabhängig von der Wetterlage treten alle Bands auf“, versichert das Mitglied des Orga-Teams. „Bei Sonnenschein bringen viele Besucher Picknickdecken mit, Familien mit Kindern kommen genauso wie Studenten und Ortsfremde.“ Das Kino wird zur Innenbühne umgebaut, eine weitere Spielfläche steht auf der Wiese hinter dem Gebäude. Diese Mischung sorgt für eine außergewöhnlich familiäre und lockere Atmosphäre. „Viele Besucher kennen sich schon aus den Vorjahren und vom Studium. Durch die überschaubare Größe können sich die Musiker nach den Auftritten unter die Menge mischen.“

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Das Musikum ist keine kommerzielle Veranstaltung. Das heißt, dass der Eintritt frei ist, aber auch, dass die Künstler keine Gage erhalten und Sponsoren und ehrenamtliche Helfer benötigt werden. „Wir bedanken uns in erster Linie beim Studentenwerk Ostniedersachsen für die Räumlichkeiten und die Unterstützung bei der Bandverpflegung durch die Mensa. Ohne die finanzielle Unterstützung durch das Kulturinstitut der Stadt Braunschweig und das Studentische Parlament wäre das Musikum nicht realisierbar“, fügt Radu hinzu. „Den Restbetrag decken wir durch Eigenmittel. Wir freuen uns, im letzten Jahr viele neue Studenten für unsere Vereinsarbeit begeistert haben zu können, dadurch kann das Musikum auch in Zukunft weitergeführt werden.“

Bands
Die Ritter des schlechten Geschmacks, The Broken Tapes, José & la Familia, Punktlandung, Ex Tales, Neoton, Dysfunktion, Van Dammed, Fields of Frenzy, One Dollar Trip, I-Green, Maniax, Kurzmal, Callin Tommy, Reggaeneration, Therapiezentrum, Summery Mind, Means to Collapse

Text Katharina Holzberger
Fotos Schuntille e. V.

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