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Kultbahnhof (BS)

10. August / 5. Gifhorner Blues Festival
11. August / Feuerchen und Wässerchen


Crossover mal anders: Am KultBahnhof, Gifhorns soziokultureller Musik-Begegnungsstätte, gibt’s im August ein Festival-Wochenende lang Livemusik satt.
c KultBahnhof art
Am zweiten August-Wochenende wird Gifhorn zum regionalen Brennpunkt für Livemusik. An zwei Abenden erstrahlt das von großen Kastanien umgebene Gebäude des KultBahnhofs, Am Bahnhof-Süd 9, neben einem Naturschutzgebiet in buntem Scheinwerferlicht, wenn in der Abenddämmerung draußen Bands spielen und die Besucher bei einem gemütlichen Drink die Atmosphäre genießen.
Am Freitag, 10. August, dreht sich zunächst alles um Gitarrenmusik. Zum 5. Gifhorner Blues Festival kommen die Kopenhagener Rhythm-&-Blues-Hochkaräter Thorbjørn Risager & The Black Tornado (Foto) als Headliner. „Das Bluesfestival ist aus der Liebe zum Blues, die meinen Geschäftspartner Volker Schlag und mich verbindet, entstanden“, verrät KultBahnhof Gründungsmitglied Kian Badachschan. „Viele kleine blueslastige Konzerte im KultBahnhof haben uns eng mit Hartwig Komar und der Agentur On Stage verbunden, woraus dann dieses vielseitige Blues-Open-Air entsprungen ist.“ 
Samstag folgt dann „Feuerchen & Wässerchen“, das „feine Crossoverfestival“, wie es in der offiziellen Beschreibung heißt. Der Name ist angelehnt an das einstige Schlosssee-Event „Feuer & Wasser“. In beschaulicherer Form adaptiert „Feuerchen & Wässerchen“ das Konzept und bringt Bands aus den Bereichen Swing, deutschsprachige Bikermusik und Gospel-Soul auf die Bühne. Allen voran Brenner, die neue Band um Volker Schlag, den musikalischen Leiter des KultBahnhofs.

Was ist am Feuerchen und Wässerchen eigentlich so Crossover? „Crossover bedeutet bei uns, dass sich das Festival aus einer Mischung verschiedener musikalischer Genres zusammensetzt“, so Kian. „Trotzdem bleibt unser Festival-Wochenende dabei klein und fein. Es wird Konzerte geben, bei denen die leisen und zarten Töne überwiegen. In diesem Jahr wird es mit Brenner allerdings auch etwas lauter.“
 
Kulturquelle KultBahnhof
In den letzten fünf Jahren hat sich der KultBahnhof nicht zuletzt durch das Blues Festival und „Feuerchen & Wässerchen“ über die Stadtgrenzen hinaus zu einem der attraktivsten Clubs für Musikliebhaber in der Gegend um Gifhorn und Wolfsburg gemausert. Kian erzählt: „Künstler und Gäste kommen immer gern wieder. Ich denke, der familiäre Umgang zeichnet uns in diesem Zusammenhang besonders aus.“ Dahinter steckt noch viel mehr: „Unser Ziel ist es nicht, immer größer und größer zu werden, sondern inhaltlich wertvolle Arbeit zu leisten.“

Denn der 2013 eröffnete KultBahnhof ist nicht nur gefragte Eventstätte, sondern von Anfang an auch ein sozialer Schmelztiegel für Musik und Schauspiel in Gifhorn. Kreativer Unterricht in beiden Sparten für Kinder und Jugendliche reicht von Eltern-Kind-Kursen bis hin zur Vorbereitung auf das Musikstudium.

TRTBT1 Photo by Sren Rnholt low art
Junge Menschen für Musik zu begeistern, ist dem Team ein besonderes Anliegen: „Aufgrund des Lehrermangels wird an allen Ecken gespart. Vor allem der Musikunterricht hat zu leiden. Dabei ist es doch Musik, die die kindliche Entwicklung entscheidend fördert“, meint Kian. „Unsere Kinder brauchen die Künste, die ihren Geist öffnen und sie kreativ und fantasievoll werden lassen. Durch ein Instrument oder die eigene Stimme im Gesang, ist es möglich, einen ganz anderen Zugang zu sich selbst zu finden.“ Die Angebote stehen nicht nur Privilegierten zur Verfügung. Um auch Schwächeren eine Partizipation zu ermöglichen, hat der KultBahnhof sogar einen Förderverein ins Leben gerufen und arbeitet eng mit drei Grundschulen und einer Realschule zusammen. „Immer mehr Kinder im Vorschul- und Grundschulbereich sind, wenn sie aus sozial oder finanziell nicht stabilen Verhältnissen stammen, von der Möglichkeit musischer Bildung ausgeschlossen. Ihre Talente und Charismen werden nicht gesichtet und gefördert. Dem wollen wir entgegenwirken.“

Harmonische Gemeinschaft ist beim KultBahnhof das A und O. Nicht zuletzt auch als Beitrag für die Stadt. „Wir haben uns dem sozialen Miteinander als wesentlichem Aspekt verschrieben und möchten damit auch die kulturelle Attraktivität unserer Region steigern. Wir – und da schließe ich auch unsere ganzen Musik- und Theaterpädagogen mit ein – möchten allen die Möglichkeit eröffnen, sich selbst in der Musik zu entdecken: Musik zu hören, zu schaffen, zu träumen und zu entdecken.“
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Text Benyamin Bahri
Fotos KultBahnhof, Søren Rønholt

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