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Zustimmung statt Widerspruch:

Das neue Organspendergesetz ist da.
Organspende Anzeigemotiv c BZgA Hardy Welsch art
Wie kann man post mortem zum Held werden? Die Antwort ist ganz simpel – wenn du einen Organspenderausweis besitzt. 9500 Patienten stehen momentan in Deutschland auf den Wartelisten für Spenderorgane. Ganz vielleicht ist dein unmittelbares Umfeld glücklicherweise nicht davon betroffen, doch von einen auf den anderen Tag kann es auch dich oder mich treffen. Ein neues Herz, eine neue Niere oder eine neue Leber können Leben retten, denn wenn Organe versagen, besteht große Lebensgefahr. Jedoch ist Organspende immer noch ein sehr sensibles Thema in Deutschland und deshalb gab es 2018 bundesweit nur 955 Organspender.
Eine Widerspruchsregelung forcierte Gesundheitsminister Jens Spahn als Lösung auf die Organspenderproblematik, die beispielsweise auch in anderen europäischen Ländern wie Frankreich, Irland oder Italien gilt. So sollte jeder als Organspender zählen, der nicht explizit dagegen widerspricht. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel favorisierte diese Lösung. Dieser Tage wurde im Bundestag über die Widerspruchslösung abgestimmt. Während 292 Abgeordnete für den Antrag stimmten, sprachen sich 379 Abgeordnete dagegen aus. Das bedeutet, dass die Organspende in Deutschland weiterhin nur mit ausdrücklicher Zustimmung erlaubt bleibt.

Nichtsdestotrotz wird die Organspenderregelung reformiert. Dabei steht vor allem die Aufklärungsarbeit im Vordergrund, denn wer ab 16 Jahren einen Personalausweis beantragt oder ihn verlängert, soll beim jeweiligen Amt Informationsmaterial bekommen. Eine Zustimmung oder Ablehnung kann somit bei Abholung des Ausweises oder daheim in einem Online-Register erfolgen. Somit werden potenzielle Spender mindestens alle zehn Jahre an das Thema Organspende erinnert. Aber auch Hausärzte werden in Zukunft ihre Patienten alle zwei Jahre über das Thema aufklären.

Sei ein Held – werde Organspender!

Text Denise Rosenthal
Fotos JBZgA Hardy Welsch

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