LUCYS DARLING Band Serie 3er

Die Independent-Rocker von Lucys Darling rocken mit neuer Bassistin Lara das Schabreu  

22. September | Schabreu (BS)
1. November | FBZ Grille (GF)

 

 

Hi Markus, Hi Erik, ihr seid momentan wieder viel live in der Region unterwegs – wo kann man euch als nächstes sehen?
Markus Ja, nach dem wunderbaren Open-Air-Konzert zusammen mit Deerwood und Polaroit bei der Sommerokerbühne #3 starten wir im September sozusagen die „Indoor-Saison“ hier in Braunschweig im Schabreu. Mit dabei sind Phase Beam, eine echt coole Band aus Hamburg, mit der wir dort auch schon mehrfach gespielt haben. Schabreu fetzt!

Bei euch ist viel passiert, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben. Erzählt mal, wie ist es euch inzwischen ergangen?
Markus Stimmt, scheint noch gar nicht lange her zu sein! Ja, wir hatten noch einige geile Konzerte gespielt, haben dann zwischendurch ein paar Songs aufgenommen und hatten leider auch den Ausstieg unseres Bassisten Stephan zu verkraften.
Erik ...gefühlt ist in der Zwischenzeit doch einiges passiert, wenn man zurückschaut. Aber wir sind natürlich auch immer weiter dabei, an neuen Songs zu arbeiten und weitere Konzerte zu planen. 2019 ist schon quasi da!
LD Band 2018

Persönlich liegt mir „And The Winner Is“ ganz besonders am Herzen, da wir hier eindeutig Stellung zur aktuellen politischen Lage beziehen und ein Statement gegen Rassismus, Ausgrenzung und diesen ganzen unerträglichen heimatverklärenden Populismus von rechts setzen wollen.

Markus
LD
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Eure neue Bassistin Lara ist schon einige Male auf der Bühne gesichtet worden. Was ist denn mit Stephan?
Markus Ja, der Umstand, dass Stephan die Band verlassen wollte, hat uns alle überrascht und auch getroffen. Wir kennen uns eine halbe Ewigkeit und Stephan war auch immer so etwas wie die „gute Seele“ der Band. Aber er hat für sich andere Prioritäten setzen wollen, was wir alle verstehen und sehr respektieren. Stephan ist und bleibt ein guter und enger Freund!
Erik Das Ganze ist sehr freundschaftlich und respektvoll abgelaufen, es gab keinen Stress oder Ärger oder so. Die Erde dreht sich weiter und Menschen entwickeln sich weiter, alles hat seine Zeit. Von daher schauen wir gerne auf die Jahre mit Stephan zurück, weil sie für uns sehr wertvoll sind. Im Februar haben wir dann unser letztes gemeinsames Konzert in Hamburg gespielt, was noch mal richtig Spaß gemacht hat! Danach ist dann Lara bei uns eingestiegen.

Wie habt ihr Lara gefunden und was bringt sie in die Band ein?
Markus Wir haben Lara übers B58 kennengelernt. Dann hatten wir ein paar gemeinsame Proben, aber es passte eigentlich sofort vom ersten Moment an! Seit März haben wir bereits fünf Konzerte zusammen gespielt und wir freuen uns auf viele viele mehr! Lara bringt natürlich wieder ganz neue Aspekte mit, die den Songs hier und da jetzt auch einen neuen Anstrich geben. Ihr Sound ist vielleicht hier und da etwas rockiger...
Erik Mit Stephan habe ich mich über die Jahre quasi „blind“ verstanden. Das war super und hat sich gut angefühlt, weil man wusste, was der andere gleich wie auf seinem Instrument spielt. Das ist live enorm wichtig und da müssen Lara und ich noch ein bisschen zusammenwachsen, aber das kommt beim Songschreiben und Konzertespielen ganz automatisch. Da freue ich mich drauf, auch weil wir alle wieder ein bisschen aus unserer Komfortzone rauskommen müssen. Aber nur so bewegt sich was! Davon ab: Mädel in der Band ist cool. (lacht)

Ohne Frage. Frauen bereichern jedes Team. Und dann habt ihr auch noch ein Demo rausgebracht?
Markus Ja, das Demo ist seit knapp drei Wochen online und quasi auf allen Plattformen erhältlich. Entstanden ist es die letzten Monate bei uns im Proberaum, der mittlerweile fast zu einem kleinen Studio geworden ist. Wir konnten somit fast alles in Eigenregie und ohne besonderen Zeitdruck machen.

Wie verlief die Produktion? 
Markus Wir haben die Songs zunächst zusammen eingespielt und uns dann step by step an die Detailarbeit gemacht. Das Schwierigste dabei ist eigentlich immer, sich selber zu zügeln und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, denn den Zustand des „Fertigseins“ wird man in einem kreativen Prozess wahrscheinlich ohnehin niemals erreichen! (lacht)
Erik Es ist keine direkte Momentaufnahme, sondern über einen längeren Zeitraum entstanden. Dadurch klingen die Songs alle ein bisschen unterschiedlich, was ich aber gut finde. Wie Markus sagte, wir haben uns nach und nach die ganze Aufnahme- und Mixing-Technik selber draufgeschafft und kein überteuertes Studio gebucht. Darauf bin ich stolz und dass wir es ganz alleine „nebenbei“ eingespielt haben, was nach Feierabend nicht immer leicht war. Wir haben viele Takes im Nachhinein wieder verworfen und umgebaut, weil es uns mit ein bisschen zeitlichem Abstand nicht gefallen hat. Das war echt anstrengend!

Habt ihr neue Songs drauf?
Erik Das Demo sollte erst einmal auch ein Querschnitt unseres Liveprogramms sein, um neben den YouTube-Videos auch ein paar reine Audio-Tracks zu haben. Wir wurden immer wieder nach Konzerten drauf angesprochen, dass die Leute gern die Songs in ihren Playlisten hören möchten.

 

Auf welchen Song seid ihr besonders stolz?
Erik Live mag ich „days of nothing“ sehr: Der hat Tempo und Kraft und ein richtig geiles Finale. Der fetzt!
Markus Alle Songs sind ja irgendwie unsere Babys, die ich alle auch auf ihre Art gerne spiele bzw singe. Persönlich liegt mir allerdings „And The Winner Is“ ganz besonders am Herzen, da wir hier eindeutig Stellung zur aktuellen politischen Lage beziehen und ein Statement gegen Rassismus, Ausgrenzung und diesen ganzen unerträglichen heimatverklärenden Populismus von rechts setzen wollen. Der Titel bezieht sich somit auf die Hoffnung, dass irgendwann das Gute siegen wird...
Erik ...was wir letztlich alle selber in der Hand haben!

Wie sehen die nächsten Pläne aus?
Erik Wir haben alle gerade ein paar Tage Urlaub gemacht, aber es juckt schon wieder in den Fingern! Momentan basteln wir an neuen Songideen und natürlich zieht es uns auch wieder raus auf die Bühne! Und wir sind auch seehr gespannt wie die neuen Songs dann ankommen werden...

Noch was loswerden?
Markus Frei nach den Ärzten: es ist Sommer und es ist heiß, da esse ich ein Zitroneneis!
Erik Skol.

Interview: Evelyn Waldt
Fotos: Lucys Darling, Ingolf Wagner

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