Aerie Festival | Minuspol

28. Juli/Alter Sportplatz
(Querenhorst HE)

Das neue Aerie Festival lockt die rockverliebten Singvögel der Region zum (Queren-)Horst.
Minuspol aus Osterode setzen mit breiten Flügeln zur Landung an.
Alle Vögel fliegen nach Querenhorst. Singdrosseln, Buntspechte, Rabenkrähen und Rauchschwalben wurden schon gesichtet und sogar der ein oder andere Star. Nach dem etablierten Rock in Q kommt mit dem Aerie Festival ein heißes Sommer-Event in die Region. Aerie bedeutet „Adlerhorst“ und soll nicht nur ein Anflugsziel für bekannte regionale und überregionale Bands wie Leoniden, The Wake Woods, Still Trees und Kroner sein, sondern auch eine Aufstiegsrampe für Jungvögel der lokalen Szene bieten. Minuspol etwa erweitern mit frechem Partypunk ihr Revier. Wir haben mit den strahlenden Flamingos Julian, Inge alias Jeremia und Marco gesprochen: Haben sie einen Vogel? Werden sie sich zum Horst machen?
Hallo Minuspol! Wie lange gibt‘s euch schon und wie habt ihr zusammengefunden?
Julian Wir sind zusammen auf einer Schule gewesen, bis auf Marco, den hat Redhead auf seiner Geburtstagsparty kennengelernt. Als Minuspol spielen wir seit anderthalb Jahren zusammen, aber in verschiedenen Formationen machen wir seit neun Jahren Musik.

Wie kam die Vision auf, Rockstar zu werden?
Julian Wahrscheinlich, weil alle unsere Vorbilder große Künstler sind oder waren und wir natürlich irgendwann mal dahin kommen wollen, wo die sind. Ob man jetzt Rockstar ist oder nicht, ist egal. Wir wollen so viel wie möglich und vor so vielen Menschen wie möglich spielen. Sex, Drugs und Rock ’n’ Roll ist bei uns auch nicht so, da wir vor Konzerten zum Beispiel nichts trinken und damit wahrscheinlich nie die typischen Rockstar-Klischees erfüllen werden. Falls jemand aber einen alten Fernseher zu verschenken hat, würden wir ihn gerne mal aus dem Fenster werfen.

Habt ihr einen Vogel, auf die Musik zu setzen?
Julian Wir glauben: Wer will, der kann. Vor ein paar hundert Jahren hätte man Leute ausgelacht, die über das reden, was heute möglich ist wie Flugzeuge oder Computer. Trotzdem gab es immer Leute, die das Unmögliche geschafft haben. Das zeigt doch, dass man alles schaffen kann. Wir glauben sehr an dieses Mindset, haben aber in unserer Heimat auch eine unglaubliche Unterstützung. Und natürlich verfolgen wir alle weiterhin auch Studium, Ausbildung und Arbeit.

„Überheblich, unbekannt, dämlich und nicht mal Punk“ – ganz schön selbstironischer Text …
Marco Das Leben ist zu kurz und ernst genug, um nicht mal über sich selbst lachen zu können. Auch wenn wir in der Vorharz-Metropole Osterode inzwischen eine gewisse Bekanntheit erlangt haben, sind wir überall sonst immer noch „eine Band, für die sich keiner interessiert“. Das ist völlig normal für eine kleine junge Band, nur wir sagen es halt. Außerdem sind solche Texte immer ein ganz guter Eisbrecher auf einem Gig.
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Ihr bastelt gerade schon an eurem Debüt-Album?
Marco Richtig, zum Ende des Jahres wird es rauskommen. Die Songs stehen schon komplett und wir beginnen demnächst mit den Aufnahmen. Mehr wird aber noch nicht verraten. Auch Video-Auskopplungen sind schon geplant, aber auch die bleiben eine Überraschung.

Wer schreibt eure Texte?
Inge Mal so, mal so. Meistens kommt Julian mit einer Idee, aber der finale Text entsteht dann mit allen zusammen.

Was inspiriert euch? Welche Themen kommen aufs Album?
Julian Nun, zu aller erst inspiriert uns das Leben. Das Leben in all seinen Formen, Facetten und Farben und gerade dort haben wir festgestellt, dass wir im Umgang mit den weiblichen Wesen der Schöpfung nicht unbedingt ein Händchen haben (lachen). Spaß. Natürlich schreiben wir über Exfreundinnen, aber auch über das „Wer will, der kann“-Mindset, gute Zeiten mit Freunden und eigentlich alles, was wir so zusammen erleben.

Plant ihr, auch mal Ernsteres anzusprechen?
Julian Zwischen den Zeilen kann sicherlich etwas Ernsthaftigkeit anklingen. Allerdings machen Politiker Politik und Musiker Musik. Natürlich gibt es Themen im Leben, mit denen man sich mit einem gewissen Respekt befassen muss, aber nicht 24/7 und wir stehen dann dafür, etwas Leichtigkeit ins Leben zu bringen, den Alltag mal zu vergessen und einfach mal zu leben.
Was kommt nach dem Album?
Marco Wir haben den Traum, von Minuspol leben zu können und eine große Tour, sowieso große Festivals, zu spielen. Dafür geben wir aktuell alles, aber natürlich braucht es auch das gewisse Quäntchen Glück, damit das klappt und Julian nicht als Physiker endet (lacht).
Julian Wir haben unglaublich viel Spaß auf der Bühne und wollen, dass es so weitergeht. Wenn wir gemeinsam mit Band und Crew unterwegs sind und abends live spielen können, ist das einfach mega geil. Natürlich hoffen wir, dass wir durchstarten und haben Bock darauf, vor richtig vielen Menschen zu spielen – aber auch der kleine Wohnzimmer-Gig kann ein hammermäßiges Flair haben. Wir sind einfach süchtig nach Live!
Social-Media-mäßig seid ihr gut unterwegs! Was bedeutet es für eine junge Band, sich selbst mit regelmäßigem Videocontent promoten zu müssen?
Inge Wir haben alle sehr viel Spaß an unseren Vlogs und lieben es, sie zu machen. Allein für uns selbst ist es schon eine super schöne Erinnerung, aber es scheint ja auch ganz gut anzukommen. Julian ist zum Glück sehr bewandert mit Kameras und hat auch schon mal auf einem Kreuzfahrtschiff als Fotograf gearbeitet.
Julian Ich habe zwei Hobbys: Musik und Kameras. Und mit Minuspol kann ich das gleich verbinden. Wir verknüpfen den Spaß mit dem Nützlichen und haben richtig Bock, immer mehr und noch besseren Videocontent zu produzieren.

„Das sind alles geile Bands, auf deren Auftritte wir uns sehr freuen“

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Beim Aerie kommen alle Feiervögel zum „Horst“. Wenn ihr euch als Band umschreiben müsstet: Welcher Vogel wärt ihr?
Julian Gute Frage! Wir haben es nicht so mit Vögeln. Wir würden uns aber diesbezüglich nach einem erfolgreich abgeschlossenen Ornithologiestudium in drei bis zwölf Jahren bei dir zurückmelden. Wenn du uns jetzt aber eine Pistole auf die Brust setzt, entscheiden wir uns spontan für den anmutigen Phoenicopterus roseus.

Habt ihr euch schon mal auf der Bühne komplett zum „Horst“ gemacht?
Julian Wir nehmen uns in unseren Texten nicht zu ernst und genauso machen wir es auch auf der Bühne. Hauptsache wir haben Spaß und stecken damit das Publikum an. Ich bin mal bei einem Sprung von der Bassdrum gefallen. Und unser Bassist und ich sind mal so heftig zusammengelaufen, dass ich seinen Bass um zwei Töne verstimmt habe. Aber so was ist uns dann nicht peinlich. Da wird drüber gelacht und gut ist. Achso, in Unterhose haben wir bei einem Gig auch mal gespielt! Das Motto war Hangover und wir dachten, das passt ganz gut zum Thema (lachen).
Auf welche Bands freut ihr euch beim Aerie?
Inge Mit Wolkenkratzer und Enemy Jack haben wir schon auf einem Bandcontest gespielt und mit den Leoniden waren wir auf einem Festival bei uns zu Hause am Start. Das sind alles geile Bands, auf deren Auftritte wir uns sehr freuen, aber neue Bands kennenzulernen ist auch immer sehr bereichernd. Allgemein freuen wir uns auf einen geilen Tag.

Ihr hättet um ein Haar auf dem Hurricane-Festival spielen dürfen! So schade, aber Platz vier ist in so einem Wettbewerb trotzdem stark.
Julian Ja, sehr, sehr schade. Wir waren auch im ersten Moment enttäuscht, denn wir hätten gerne in diesem Jahr schon dort gespielt – Badum Tss. Nein, tatsächlich sind wir total stolz und dankbar für alles, was hier passiert ist. Wir haben unglaublich viel Support bekommen und viele neue Fans gewonnen. Es hat sich bei uns zu Hause ein richtig großes #teamminuspol entwickelt und darum ist es auch nicht so wichtig, welchen Platz wir belegt haben. Wir haben trotzdem viel erreicht! Falls das jemand vom Hurricane-Booking liest: Ihr könnt uns immer gerne anschreiben, wir würden uns immer noch freuen.
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Wollt ihr noch was loswerden?
Julian Wir haben super Bock auf das Aerie Festvial! Und an alle, die das lesen:
Kommt vorbei und habt Spaß mit uns!

Interview Evelyn Waldt
Fotos Julian Diener, Minuspol

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