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Der 26-jährige Faber alias Julian Pollina kehrt zurück auf die Bühnen! Am 27. Februar 2020 startete er im Capitol in Hannover seine Promo-Tour „I Fucking Love My Life“.
FABER Pressefoto 01 Peter Kaaden hoch small art
Ausgelassene Stimmung und lebhafte Vorfreude auf den Indie-Sänger Faber füllen die Räume des Capitols. Alle warten gespannt, bis Evelinn Trouble mit ihrem Vorprogramm beginnt, die Bühne aufzuheizen. Nach dem Support-Act lässt Faber aber noch eine Weile auf sich warten… Eine weitere halbe Stunde vergeht – und dann geht es los. 

Seine Performance beginnt er mit einem geneigten Kopf während sich der Vorhang langsam öffnet – ein epischer Auftritt. An sein erstes Lied reihte er unmittelbar das nächste, ohne ein Wort zu sagen, wodurch direkt der Gedanke kommt: Hoffentlich macht der jetzt nicht nur Show und rattert stumpf seine Lieder runter. Am Ende des zweiten Songs begrüßt er dann jedoch sehr herzlich die Menschenmenge und bedankt sich mit einem breiten Lächeln dafür, dass alle hier sind. Man sieht ihm eindeutig an, wie froh er ist, wieder vor Publikum auf der Bühne zu stehen.

Er spielt sich souverän durch sein neues Album „I Fucking Love My Life“ und serviert obendrein noch eine fette Zugabe mit Liederwünschen aus der Menge. Als die Rufe „Tausendfrankenlang“ nicht mehr zu überhören sind, scherzt Faber über eine Geschichte, in welcher eine Band mitten im Set ihren besten Hit spielte und danach diverse Leute gegangen sind und dass ihm so etwas nicht passieren würde. Somit hebt er sich das von seinen Fans geliebte Meisterwerk für einen wunderschönen Abschluss auf, welcher den Abend perfekt abrundet.

Insgesamt war das Konzert ein wahrhaftiges Misch-Masch der Gefühle. Von provokativeren Songs wie „Top“ oder „Wem du´s heute kannst besorgen“ über besonders politische Stücke wie „Das Boot ist voll“ bis zu etwas melancholischeren Liedern wie „Ihr habt meinen Segen“ war alles dabei. Durch die extreme Bandbreite seiner Songs ruft Faber wirklich alle Emotionen hervor.

Fabers provokative Texte sind sehr umstritten und er wird oftmals als Person mit ihnen identifiziert. In einem Interview mit Musikexpress im Herbst 2019 meinte er diesbezüglich: „Wenn du ein Buch liest, glaubst du doch auch nicht, dass der Autor die Hauptfigur ist.“ Mit seinen Songs versucht er vielmehr, auf wichtige Themen aufmerksam zu machen, anstatt – wie es ihm manchmal unterstellt wird – selbst die Meinungen der Protagonisten seiner Lieder zu verkörpern: „Solange unsere Gesellschaft tatsächlich so funktioniert, haben solche Songs ihre Berechtigung“, so Faber.

Text Elia von Essen
Foto Peter Kaad

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